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	<title>ETHIKER &#187; Polycarbonat</title>
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	<description>TAGESZEITUNG FÜR CSR UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG</description>
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		<title>Hormonell wirksame Chemikalien in Kinderartikeln geh&#246;ren verboten</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Apr 2010 10:46:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begr&#252;&#223;te den Vorsto&#223; der d&#228;nischen Regierung, ab dem 1. Juli die hormonell wirksame Chemikalie Bisphenol A in vielen Kinderprodukten zu verbieten. Von diesem Verbot betroffen seien Kunststoffprodukte aus Polycarbonat wie Babyfl&#228;schchen und Verpackungsmaterialien, die mit Kindernahrung in Kontakt kommen. Der BUND forderte Verbraucherministerin Ilse Aigner auf, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><img class="alignleft size-full wp-image-2495" style="float: left;" title="bund" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/02/bund.jpg" alt="bund" width="195" height="67" /></p>
<p>Der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begr&#252;&#223;te den Vorsto&#223; der d&#228;nischen Regierung, ab dem 1. Juli die hormonell wirksame Chemikalie Bisphenol A in vielen Kinderprodukten zu verbieten. Von diesem Verbot betroffen seien Kunststoffprodukte aus Polycarbonat wie Babyfl&#228;schchen und Verpackungsmaterialien, die mit Kindernahrung in Kontakt kommen. Der BUND forderte Verbraucherministerin Ilse Aigner auf, dem d&#228;nischen Beispiel zu folgen und in Deutschland ein umfassendes Verbot des Schadstoffes in Kinderartikeln durchzusetzen. Bisphenol A wird unter anderem mit Herz- und Kreislauferkrankungen, St&#246;rungen der Sexualentwicklung sowie Diabetes in Verbindung gebracht.<span id="more-4693"></span></p>
<p>Jurek Vengels, BUND-Experte f&#252;r Chemikalienpolitik: &#8220;S&#228;uglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie Bisphenol A. Verbraucherministerin Ilse Aigner darf nicht l&#228;nger die Augen vor den Risiken der Chemikalie verschlie&#223;en. Sie muss beim Schutz von S&#228;uglingen und Kleinkindern vorangehen und ein Bisphenol-A-Verbot f&#252;r Kinderartikel auf den Weg bringen.&#8221;</p>
<p>Mittlerweile bieten fast alle Hersteller neben konventionellen Kinderartikeln wie Babyfl&#228;schchen und Schnullern aus Polycarbonat auch Bisphenol-A-freie Produkte an. Dies zeige, dass der Stoff leicht zu ersetzen sei und einem Verbot nichts im Wege st&#252;nde. Auch in Frankreich und den USA w&#252;rden entsprechende Bisphenol-A-Verbote bereits diskutiert.</p>
<p>___________________________</p>
<p><strong>Webseite: </strong><a  href="http://www.bund.net/">&gt;&gt; http://www.bund.net/ </a></p>
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		<title>Babyschnuller sind Bisphenol- A- belastet</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 06:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A gefunden. Diese Substanz steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Sch&#228;digungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen. &#8220;S&#228;uglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie Bisphenol A&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2495" style="float: left;" title="bund" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/02/bund.jpg" alt="bund" width="195" height="67" />Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A gefunden. Diese Substanz steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Sch&#228;digungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen. &#8220;S&#228;uglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie Bisphenol A&#8221;, sagte Professor Ibrahim Chahoud, Toxikologe an der Berliner Universit&#228;tsklinik Charité. &#8220;Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Organen. Ist der K&#246;rper k&#252;nstlichen hormon&#228;hnlichen Stoffen ausgesetzt, k&#246;nnen diese das empfindliche Gleichgewicht der nat&#252;rlichen Hormone st&#246;ren.&#8221;<span id="more-4112"></span></p>
<p>Die h&#246;chsten Konzentrationen an Bisphenol A wurden in den Kunststoffschildchen gefunden, die den eigentlichen Schnullersauger halten. Die Kunststoffschildchen bestanden mit einer Ausnahme aus Polycarbonat, bei dessen Herstellung Bisphenol A eingesetzt wird. In den Schildchen aus Polycarbonat zeigten sich in den Untersuchungen Konzentrationen zwischen 200 und fast 2.300 Milligramm pro Kilogramm.</p>
<p>Auch in den Saugteilen der Latex-Schnuller von Babysmile, Dentistar, Babylove und NUK, sowie bei einem der sechs untersuchten Silikon-Schnuller (von AVENT) lagen die Analysewerte zwischen 80 und 400 Milligramm pro Kilogramm. Eine m&#246;gliche Erkl&#228;rung w&#228;re, dass Bisphenol A aus den Hartkunststoff-Schildchen in den weichen Saugteil diffundiert. Daf&#252;r spricht die hohe Mobilit&#228;t von Bisphenol A sowie die Tatsache, dass in fast allen Schnullern mit hohen Konzentrationen der Chemikalie in den Saugern noch h&#246;here Konzentrationen in den Kunststoffschildchen gefunden wurden. Angesichts der hohen Mengen l&#228;sst sich auch nicht ausschlie&#223;en, dass Bisphenol A bereits den Ausgangsmaterialien beigemengt wurde. So fanden sich in den meisten Silikonfabrikaten im Vergleich zu den Latexfabrikaten geringere Mengen der Chemikalie. Die deshalb durchgef&#252;hrten Vergleichsuntersuchungen des stark belasteten Silikon-Saugers der Marke AVENT deuten darauf hin, dass hier Bisphenol A bereits im Ausgangsmaterial vorhanden war. Die hohen Werte best&#228;tigten sich in zwei F&#228;llen, in einer dritten Probe aus einer anderen Charge wurde kein Bisphenol A nachgewiesen.</p>
<p>Die Hersteller wurden vom BUND noch vor Vorliegen der Einzelergebnisse in schriftlicher Form befragt, ob und in welcher Weise Bisphenol A im Produktionsprozess eingesetzt wird und wie gew&#228;hrleistet wird, dass keine hormonell wirksamen Chemikalien in ihren Schnullern vorhanden sind. Mehrere Hersteller gaben an, ausschlie&#223;en zu k&#246;nnen, dass Bisphenol A im Saugteil ihrer Schnuller vorhanden ist, obwohl die BUND-Untersuchungen dies nun in Frage stellen. Einige Hersteller r&#228;umten jedoch ein, dass die Kunststoffschildchen aus Polycarbonat bestehen und daher Bisphenol A enthalten.</p>
<p>Patricia Cameron, BUND-Chemieexpertin: &#8220;Wir sind schockiert, dass ausgerechnet Babyschnuller mit Bisphenol A belastet sind. Die Hersteller m&#252;ssen nun kl&#228;ren, wie die Chemikalie in die Sauger und in die Schnuller gelangen konnte.&#8221;</p>
<p>Der BUND forderte die Schnullerhersteller auf, bei der Produktion der Kunststoffschilde auf Polycarbonat zu verzichten. &#8220;Es ist bekannt, dass Kinder gern alles in den Mund nehmen, das gilt auch f&#252;r den ganzen Schnuller. Au&#223;erdem steht das Kunststoffschildchen beim Saugen in st&#228;ndiger Ber&#252;hrung mit den Lippen des Kindes. In diesem sensiblen Anwendungsbereich haben hormonell wirksame Schadstoffe nichts verloren. Wir erwarten von den Firmen, dass sie ihre Produktion umstellen und k&#252;nftig auf Bisphenol A verzichten&#8221;, sagte Cameron. Der BUND forderte von den Herstellern au&#223;erdem aufzukl&#228;ren, wie Bisphenol A in die Sauger gelangen konnte sowie Ma&#223;nahmen, die sicherstellen, dass die Sauger zuk&#252;nftig frei von Bisphenol A sind.</p>
<p>Handeln m&#252;ssten auch die Beh&#246;rden. Nicht nur f&#252;r Schnuller und Babyflaschen, sondern f&#252;r alle Kleinkinderartikel und f&#252;r Produkte, die mit Lebensmitteln in Ber&#252;hrung kommen, forderte der BUND ein Verbot von Bisphenol A und anderer hormonartig wirksamer Chemikalien.</p>
<p>_______________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.bund.net/">&gt;&gt; www.bund.net</a></p>
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