WWF Jahresbericht 2009
WWF Deutschland freut sich über Zuwachs bei Unterstützern
Berlin
© WWF
In Berlin wurde in der vergangenen Woche der WWF- Jahresbericht 2009 vorgestellt. Für die Umweltstiftung gab es Grund zur Freude: Die Zahl der Unterstützer legte 2009 um knapp sechs Prozent zu und stieg auf 378.000. Dem Jahresbericht zufolge lagen die Erlöse des WWF im vergangenen Jahr bei 41,8 Millionen Euro. Davon trugen die Spender den Löwenanteil von 58 Prozent. WWF- Vorstand Eberhard Brandes freut sich über dieses Ergebnis: „Die wachsende Unterstützung für den WWF als Anwalt der Natur zeigt, dass den Menschen der Schutz der Umwelt gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein wichtiges Anliegen ist.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.07.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF zeichnet Comic Talente beim Comic Salon in Erlangen aus
Comics gegen Kahlschlag
Frankfurt am Main
© Kurt Fuchs / WWF
Der WWF hat auf dem Comic Salon in Erlangen die sechs Gewinner seines Wettbewerbs „Kein Kahlschlag für Bücher“ ausgezeichnet. Geehrt wurden Gewinner in zwei Altersklassen: 13- 18 Jahre und 18-24 Jahre. Die Teilnehmer waren aufgefordert, mit Comics ihre Stimme gegen die Zerstörung von Regenwald für Bücher zu illustrieren. Die Beiträge waren Fortsetzungen des WWF Comics „Linda auf der Spur der Regenwalddiebe“. Neben der Preisverleihung wurden die besten Beiträge während des gesamten Comic Salons in den Erlanger Stadtwerken ausgestellt. Mit dieser Aktion reagiert der WWF auf die Ergebnisse einer eigenen Studie vom Herbst, in der Tropenholz in mehreren deutschen Kinderbüchern nachgewiesen wurde. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.06.2010 Rubrik: KULTUR
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WWF-Expedition um die Jugendlichen Janine, Silke und Oliver ist aus Afrika heimgekehrt. Silke Hackmann (19): „Mein Herz rast beim Anblick des stattlichen Gorillas.“
Zurück aus dem Dschungel
Frankfurt am Main
© Weitclick / WWF
Mitten im Herzen Afrikas liegt das bedrohte Dzanga- Sangha Regenwaldreservat – Heimat von Waldelefanten, Gorillas und Bongo- Antilopen. Dieses einzigartige Naturwunder haben drei Jugendliche im Rahmen der ersten WWF Jugend- Expedition erleben dürfen. Janine Koch (25) aus Köln, Silke Hackmann (19) aus Nortrup und Oliver Baune (22) aus Bonn begleiteten WWF-Ranger auf ihrer Tour durch den Regenwald, lebten mehrere Tage in einem Dorf der BaAka- Pygmäen und trafen an der Seite von WWF- Forschern auf Waldelefanten und Flachlandgorillas.
Besonders die Begegnung mit den Menschenaffen hat die drei Jugendlichen beeindruckt. Dabei hatte die WWF- Expedition das Glück den beeindruckenden Silberrücken Makumba aus nächster Nähe zu beobachten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.11.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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WWF ruft zur Fortsetzung der Anstrengungen auf
Entwaldung im Amazonas auf historischem Tiefstand
Frankfurt am Main
© Zig Koch / WWF
Brasilien vermeldet einen herausragenden Erfolg im Kampf gegen die Zerstörung des Amazonas. Die Entwaldung lag im zurückliegenden Messzeitraum auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen 1988. Das gab Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gestern Abend Ortszeit bekannt. Insgesamt wurden im Zeitraum von August 2008 bis Juli 2009 7.000 Quadratkilometer Amazonaswald abgeholzt. Das sind knapp halb so viel wie im Vorjahr und nur ein Viertel des historischen Höchststands von 1995 (29.000 km2).
„Das sind äußerst ermutigende Nachrichten für die Umwelt, die Menschen vor Ort und nicht zuletzt für das Weltklima“, so Roberto Maldonado, Amazonasexperte und Projektkoordinator des WWF Deutschland für die Region. „Natürlich ist die Entwaldung des Amazonas noch immer dramatisch, aber die neusten Zahlen können ein Meilenstein bei der Rettung des Amazonas sein“. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.11.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF findet Tropenholz bei Benjamin Blümchen, Felix und Co.
Kahlschlag für deutsche Kinderbücher
Frankfurt am Main
© Stefan Streit / WWF
Für deutsche Kinderbücher stirbt Tropenwald. Das hat die Untersuchung „Tropenwaldzerstörung für Kinderbücher – Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland“ des WWF ergeben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt vorgelegt. Bei 19 von 51 getesteten Kinderbüchern wurden Anteile von Tropenholz nachgewiesen. Dazu gehören unter anderem so bekannte Titel wie „Benjamin Blümchen – Komm mit mir durch den Tag!“, „Felix bei den Kindern dieser Welt“ und „Bodobär auf der Ritterburg“. Insgesamt hat der WWF Titel von 13 Verlagen positiv gestestet, darunter die Branchengrößen Bertelsmann, Esslinger aus der Klett-Gruppe und Pattloch aus der Verlagsgruppe Droemer Knaur (ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Holtzbrinck und Weltbild). …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.10.2009 Rubrik: UMWELT
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Klimawandel im Internet
Frankfurt am Main
© Google / WWF
Mit einem aufwendigen Internet- Projekt machen die UNO und Google Earth ab sofort den Klimawandel greifbar. In zahlreichen animierten Videotouren durch Google Earth erleben Internetnutzer, wie der Klimawandel abläuft und was wir tun können, um die Erwärmung der Erde zu stoppen. Zahlreiche 3D- Animationen, Videos und Fotos illustrieren die Ursachen und Folgen des Klimawandels rund um den Globus und zeigen konkrete Gegenmaßnahmen auf.
Der WWF ist ab heute mit einer virtuellen Tour „The Dams of Sebangau“ durch sein Klimaschutzprojekt im Nationalpark Sebangau auf Borneo beteiligt. Neben dem WWF stellen weitere Nichtregierungsorganisationen, Städte, Universitäten, Regierungen und Firmen aus der ganzen Welt ihre Klimaschutzprojekte vor. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 06.10.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF-Studie: Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025
„Waldmenschen“ in 15 Jahren obdachlos
Frankfurt am Main
Borneo- Orang Utans. © Jimmy Syahirsyah / WWF-Indonesien
Die letzten Rückzugsgebiete der Orang- Utans auf Borneo werden bis 2025 zerstört sein, sollte die Entwaldung der Insel ungebremst fortschreiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des WWF. Seit 1989 habe sich der Lebensraum auf Borneo mehr als halbiert. Hauptgründe seien vor allem die Umwandlung von Regenwald in Plantagen, intensive kommerzielle Rodungen und Waldbrände. Nennenswerte Populationen, befürchtet die Studie, werde es 2025 auf Borneo dann nur noch im malaysischen Teil der Insel und einigen Schutzgebieten geben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 22.09.2009 Rubrik: UMWELT
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GreenAction macht Politik im Netz
Greenpeace startet offene Mitmachplattform im Internet
Hamburg
Mit GreenAction startet Greenpeace die erste Kampagnen- Community für Umweltthemen im Internet. Das soziale Netzwerk der Umweltorganisation ist als offene Plattform für die gesamte Umweltbewegung gestaltet. Die Nutzer profitieren davon, einfach und schnell eigene Kampagnen anzulegen, zu aktualisieren und Unterstützer für ihre Ziele zu gewinnen.
“Wir müssen mehr Menschen gewinnen, die selbst aktiv werden und auch andere zum Handeln bewegen. Die Zeit zur Lösung der großen Umweltprobleme drängt”, sagt Roland Hipp, Kampagnen- Geschäftsführer von Greenpeace. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.08.2009 Rubrik: UMWELT
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Internationale Schutzkonferenz am 9. und 10. Juni in Frankfurt:
Frankfurter Erklärung soll Gorillas helfen
Frankfurt am Main
Foto: © F. Niethammer / Weitclick
Ein deutliches Signal zum Schutz der Gorillas erhofft sich der WWF von der am Dienstag in Frankfurt beginnenden internationalen Gorillakonferenz. Ziel der Zusammenkunft zahlreicher Experten und Regierungsvertreter ist es, Lösungsansätze für den Schutz der Menschenaffen und ihrer Lebensräume aufzuzeigen. In einer “Frankfurter Deklaration” sollen die Ergebnisse zusammengefasst werden. Die Konferenz steht unter der Ägide des Bundesumweltministeriums. Die UN hat 2009 zum Jahr des Gorillas erklärt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.06.2009 Rubrik: UMWELT
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Nichtregierungsorganisationen fordern Präsident da Silva dringend zur Kehrtwende auf
Brasilien lässt beim Amazonasschutz nach
Brasilia
Foto: © Zig Koch / WWF-Canon
In einem offenen Brief haben der WWF und 33 weitere Organisationen die brasilianische Regierung zur Einrichtung neuer Regenwaldschutzgebiete aufgefordert. Vor allem die indigene Bevölkerung des Amazonasgebietes sieht sich und ihren Lebensraum massiv von illegalem Holzhandel und Wilderei bedroht. Bereits vor zwei Jahren hatte sie die brasilianische Regierung in einem Antrag dringend um Schutzmaßnahmen gebeten. Weil sich seitdem nichts getan hatte, kritisieren die Nichtregierungsorganisationen die Tatenlosigkeit Präsident Lula da Silvas und seiner Regierung. Sie solle endlich Reservate schaffen, in denen sowohl die Natur als auch die Rechte der traditionellen Bevölkerung geschützt werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.06.2009 Rubrik: UMWELT
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