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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Mittwoch, 17. März 2010

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WWF-Expedition um die Jugendlichen Janine, Silke und Oliver ist aus Afrika heimgekehrt. Silke Hackmann (19): „Mein Herz rast beim Anblick des stattlichen Gorillas.“

Zurück aus dem Dschungel

Frankfurt am Main

© Weitclick / WWF

260-WWF-Jugend-Expedition-0Mitten im Herzen Afrikas liegt das bedrohte Dzanga- Sangha Regenwaldreservat – Heimat von Waldelefanten, Gorillas und Bongo- Antilopen. Dieses einzigartige Naturwunder haben drei Jugendliche im Rahmen der ersten WWF Jugend- Expedition erleben dürfen. Janine Koch (25) aus Köln, Silke Hackmann (19) aus Nortrup und Oliver Baune (22) aus Bonn begleiteten WWF-Ranger auf ihrer Tour durch den Regenwald, lebten mehrere Tage in einem Dorf der BaAka- Pygmäen und trafen an der Seite von WWF- Forschern auf Waldelefanten und Flachlandgorillas.

Besonders die Begegnung mit den Menschenaffen hat die drei Jugendlichen beeindruckt. Dabei hatte die WWF- Expedition das Glück den beeindruckenden Silberrücken Makumba aus nächster Nähe zu beobachten. …Weiterlesen »


WWF ruft zur Fortsetzung der Anstrengungen auf

Entwaldung im Amazonas auf historischem Tiefstand

Frankfurt am Main

© Zig Koch / WWF

260-3017--Arvores---Terra-P Brasilien vermeldet einen herausragenden Erfolg im Kampf gegen die Zerstörung des Amazonas. Die Entwaldung lag im zurückliegenden Messzeitraum auf dem niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebungen 1988. Das gab Präsident Luiz Inácio Lula da Silva gestern Abend Ortszeit bekannt. Insgesamt wurden im Zeitraum von August 2008 bis Juli 2009 7.000 Quadratkilometer Amazonaswald abgeholzt. Das sind knapp halb so viel wie im Vorjahr und nur ein Viertel des historischen Höchststands von 1995 (29.000 km2).

„Das sind äußerst ermutigende Nachrichten für die Umwelt, die Menschen vor Ort und nicht zuletzt für das Weltklima“, so Roberto Maldonado, Amazonasexperte und Projektkoordinator des WWF Deutschland für die Region. „Natürlich ist die Entwaldung des Amazonas noch immer dramatisch, aber die neusten Zahlen können ein Meilenstein bei der Rettung des Amazonas sein“. …Weiterlesen »


WWF findet Tropenholz bei Benjamin Blümchen, Felix und Co.

Kahlschlag für deutsche Kinderbücher

Frankfurt am Main

© Stefan Streit / WWF

260-Kinderbuecher-IMG_1012-Für deutsche Kinderbücher stirbt Tropenwald. Das hat die Untersuchung „Tropenwaldzerstörung für Kinderbücher – Eine Analyse des Buchmarktes in Deutschland“ des WWF ergeben. Die Ergebnisse wurden am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Frankfurt vorgelegt. Bei 19 von 51 getesteten Kinderbüchern wurden Anteile von Tropenholz nachgewiesen. Dazu gehören unter anderem so bekannte Titel wie „Benjamin Blümchen – Komm mit mir durch den Tag!“, „Felix bei den Kindern dieser Welt“ und „Bodobär auf der Ritterburg“. Insgesamt hat der WWF Titel von 13 Verlagen positiv gestestet, darunter die Branchengrößen Bertelsmann, Esslinger aus der Klett-Gruppe und Pattloch aus der Verlagsgruppe Droemer Knaur (ihrerseits eine Tochtergesellschaft der Verlagsgruppe Holtzbrinck und Weltbild). …Weiterlesen »


Klimawandel im Internet

Frankfurt am Main

© Google / WWF
260_google_earth_klima-tour Mit einem aufwendigen Internet- Projekt machen die UNO und Google Earth ab sofort den Klimawandel greifbar. In zahlreichen animierten Videotouren durch Google Earth erleben Internetnutzer, wie der Klimawandel abläuft und was wir tun können, um die Erwärmung der Erde zu stoppen. Zahlreiche 3D- Animationen, Videos und Fotos illustrieren die Ursachen und Folgen des Klimawandels rund um den Globus und zeigen konkrete Gegenmaßnahmen auf.

Der WWF ist ab heute mit einer virtuellen Tour „The Dams of Sebangau“ durch sein Klimaschutzprojekt im Nationalpark Sebangau auf Borneo beteiligt. Neben dem WWF stellen weitere Nichtregierungsorganisationen, Städte, Universitäten, Regierungen und Firmen aus der ganzen Welt ihre Klimaschutzprojekte vor. …Weiterlesen »


WWF-Studie: Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025

„Waldmenschen“ in 15 Jahren obdachlos

Frankfurt am Main

Borneo- Orang Utans. © Jimmy Syahirsyah / WWF-Indonesien

260-wwfid-429-Borneo-Orangu Die letzten Rückzugsgebiete der Orang- Utans auf Borneo werden bis 2025 zerstört sein, sollte die Entwaldung der Insel ungebremst fortschreiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des WWF. Seit 1989 habe sich der Lebensraum auf Borneo mehr als halbiert. Hauptgründe seien vor allem die Umwandlung von Regenwald in Plantagen, intensive kommerzielle Rodungen und Waldbrände. Nennenswerte Populationen, befürchtet die Studie, werde es 2025 auf Borneo dann nur noch im malaysischen Teil der Insel und einigen Schutzgebieten geben. …Weiterlesen »


GreenAction macht Politik im Netz

Greenpeace startet offene Mitmachplattform im Internet

Hamburg

fa065c3d7aMit GreenAction startet Greenpeace die erste Kampagnen- Community für Umweltthemen im Internet. Das soziale Netzwerk der Umweltorganisation ist als offene Plattform für die gesamte Umweltbewegung gestaltet. Die Nutzer profitieren davon, einfach und schnell eigene Kampagnen anzulegen, zu aktualisieren und Unterstützer für ihre Ziele zu gewinnen.

“Wir müssen mehr Menschen gewinnen, die selbst aktiv werden und auch andere zum Handeln bewegen. Die Zeit zur Lösung der großen Umweltprobleme drängt”, sagt Roland Hipp, Kampagnen- Geschäftsführer von Greenpeace. …Weiterlesen »


Internationale Schutzkonferenz am 9. und 10. Juni in Frankfurt:

Frankfurter Erklärung soll Gorillas helfen

Frankfurt am Main

Foto: © F. Niethammer / Weitclick

260-ds_weitclick-106-_c_-flEin deutliches Signal zum Schutz der Gorillas erhofft sich der WWF von der am Dienstag in Frankfurt beginnenden internationalen Gorillakonferenz. Ziel der Zusammenkunft zahlreicher Experten und Regierungsvertreter ist es, Lösungsansätze für den Schutz der Menschenaffen und ihrer Lebensräume aufzuzeigen. In einer “Frankfurter Deklaration” sollen die Ergebnisse zusammengefasst werden. Die Konferenz steht unter der Ägide des Bundesumweltministeriums. Die UN hat 2009 zum Jahr des Gorillas erklärt. …Weiterlesen »


Nichtregierungsorganisationen fordern Präsident da Silva dringend zur Kehrtwende auf

Brasilien lässt beim Amazonasschutz nach

Brasilia

Foto: © Zig Koch / WWF-Canon

260-juruena-2808-0909In einem offenen Brief haben der WWF und 33 weitere Organisationen die brasilianische Regierung zur Einrichtung neuer Regenwaldschutzgebiete aufgefordert. Vor allem die indigene Bevölkerung des Amazonasgebietes sieht sich und ihren Lebensraum massiv von illegalem Holzhandel und Wilderei bedroht. Bereits vor zwei Jahren hatte sie die brasilianische Regierung in einem Antrag dringend um Schutzmaßnahmen gebeten. Weil sich seitdem nichts getan hatte, kritisieren die Nichtregierungsorganisationen die Tatenlosigkeit Präsident Lula da Silvas und seiner Regierung. Sie solle endlich Reservate schaffen, in denen sowohl die Natur als auch die Rechte der traditionellen Bevölkerung geschützt werden. …Weiterlesen »


Nur ein Prozent des nachhaltig produzierten Palmöls bislang verkauft / WWF bereitet Ranking der größten Palmöl- Nutzer vor

Industrie pfeift auf nachhaltiges Palmöl

Frankfurt am Main

Gerodeter Regenwald für Palmölplantage, Elfenbeinküste. © Hartmut Jungius / WWF-Canon

260-208981-palmoel-_c_-hartDie Palmöl verarbeitenden Unternehmen zeigen bislang kein Interesse an nachhaltig produziertem Palmöl. Von den derzeit verfügbaren 1,3 Millionen Tonnen Palmöl, die nach den Prinzipien und Kriterien des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO) produziert wurden, sind bisher nur 15.000 Tonnen (etwas mehr als ein Prozent) verkauft worden. Dies belegen Erhebungen des WWF.

“Es ist ein Skandal, dass die Industrie das nachhaltige Palmöl ignoriert”, sagt Martina Fleckenstein, Leiterin Agrarpolitik beim WWF Deutschland. „Anscheinend haben die Konzerne bislang lediglich Lippenbekenntnisse abgelegt und in Wahrheit kein ehrliches Interesse daran, die Lebensraumzerstörung durch Palmöl-Anbau zu stoppen“. …Weiterlesen »


Wilder Amazonas

http://video.google.com/videoplay?docid=1405746528248360100

Eine  ZDF Reportage (2008)

Einmal im Jahr verwandelt sich der Dschungel am Amazonas in ein glitzerndes Wasserparadies. Die Regenzeit lässt den mächtigsten Strom der Welt und seine Nebenarme anschwellen bis sie über ihre Ufer treten. Auf einer Fläche von mehreren Hunderttausend Quadratkilometern breitet sich der Strom aus und schafft einen saisonalen Ozean. Das Hochwasser verändert radikal die Lebensbedingungen von Pflanzen und Tieren. Ganze Wälder gehen unter, viele kleine Tiere ertrinken. Doch… …Weiterlesen »


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