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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Erinnerung an zentrale Botschaften des Bankentribunals

Attac- Großplakate in Berliner U- Bahnhöfen zum G20- Gipfel

Frankfurt am Main

attacDas globalisierungskritische Netzwerk Attac erinnert ab heute anlässlich des G20 -Gipfels im kanadischen Toronto mit Großplakaten in sieben Berliner U- Bahnhöfen an zentrale Botschaften seines Bankentribunals.

“Banken, die sie so groß sind, dass sie vom Staat gerettet werden müssen, sind unvereinbar mit demokratischen Grundsätzen. Daraus folgt zwingend die Notwendigkeit ihrer Zerschlagung”, so lautet die Aufschrift eines Plakates – ein Zitat aus dem Urteil des zivilgesellschaftlichen Tribunals, dass vom 9. bis 11. April in der Berliner Volksbühne stattfand. …Weiterlesen »


Attac ruft zum Widerstand auf:

Demonstration gegen unsoziale Krisenpolitik

Frankfurt am Main

AttacDas neue Sparpaket der Bundesregierung und der europaweit geplante Sozialabbau stoßen bei vielen Bürgerinnen und Bürgern auf heftige Kritik. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac ruft deshalb jetzt zu Protesten auf. Roland Süß vom bundesweiten Koordinierungskreis – Attac: “Die Zeit ist überreif. Gegen diese antisoziale Krisenpolitik müssen wir in ganz Europa auf die Straße gehen und Widerstand organisieren”. Erste Demonstrationen sind am Samstag in Berlin und Stuttgart geplant, zu denen Attac gemeinsam mit einem breiten Bündnis aus Gewerkschaften und sozialen Bewegungen aufruft. …Weiterlesen »


Bankenabgabe kein Ersatz für Finanztransaktionssteuer

“Die Geschäfte können weiter laufen wie bisher”

Frankfurt am Main

attac

Die im Spitzengespräch der Koalitionsfraktionen am Sonntagabend beschlossene Bankenabgabe stößt beim globalisierungskritischen Netzwerk Attac auf Kritik. “Bei dieser Abgabe handelt es nur um eine Konkursversicherung für Banken. Reguliert wird auf den Finanzmärkten dadurch gar nichts. Die Geschäfte können weiter laufen wie bisher”, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis. “Die Bankenabgabe kann eine Finanztransaktionssteuer auf keinen Fall ersetzen.”

Attac forderte die Bundesregierung auf, sich für die umgehende Einführung einer Finanztransaktionssteuer im Euro- Raum einzusetzen, statt mit der Diskussion über eine Bankenabgabe vom Kern des Problems abzulenken. …Weiterlesen »


Finanzmärkte schrumpfen und Krisenlasten gerecht verteilen

G20: Attac fordert endlich Nägel mit Köpfen statt heißer Luft

Frankfurt am Main

attaclogoDie Globalisierungskritiker von Attac Deutschland und Attac Österreich haben die Staats- und Regierungschefs der 20 wirtschaftsstärksten Industrie- und Schwellenländer aufgefordert, bei ihrem Gipfeltreffen in Pittsburgh endlich eine echte Regulierung des internationalen Finanzsektors anzugehen und dafür zu sorgen, dass die Profiteure der liberalisierten Kapitalmärkte weltweit für die Kosten der Krise aufkommen.

“Es genügt nicht, populistisch einzelne Maßnahmen als Allheilmittelmittel zu verkaufen. Wir benötigen einen grundlegenden Wandel des globalen Finanz- und Wirtschaftssystems. Dafür ist ein Dreiklang aus echter Regulierung und Schrumpfung des Bank- und Finanzsektors, der Beseitigung von globalen Ungleichgewichten sowie der Bezahlung der Kosten der Krise durch ihre Verursacher nötig”, sagte Detlev von Larcher von Attac Deutschland. …Weiterlesen »


Attac fordert Taten statt Worte – Finanztransaktionssteuer jetzt einführen

Ein Jahr Lehman-Pleite: Von Finanzmarktregulierung keine Spur

Frankfurt am Main

attaclogoAnlässlich des Jahrestags der US- amerikanischen Bank Lehmann Brothers am kommenden Dienstag hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac der Politik und den Banken vorgeworfen, nicht einmal ansatzweise die notwendigen Konsequenzen aus der Finanzkrise gezogen zu haben. “Allen Ankündigungen zum Trotz ist in den vergangenen zwölf Monaten so gut wie nichts in Richtung einer verstärkten Kontrolle und Regulierung der Finanzmärkte passiert”, stellte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis fest.

Egal, ob es um strenge Regeln für den Handel auf den Finanzmärkten gehe, um ein Verbot von hoch riskanten Finanzprodukten wie Zertifikaten, Derivaten und Hedgefonds, um strengere Eigenkapitalvorschriften oder die Besteuerung von Finanzmarkttransaktionen – keine der notwendigen Regeln sei in Angriff genommen worden. …Weiterlesen »


Politische Debatte hinkt um Jahre hinterher:

Finanztransaktionssteuer notwendig, aber kein Allheilmittel

Frankfurt am Main

attaclogoZur aktuellen Debatte um die Einführung einer Finanztransaktionssteuer in Großbritannien erklärt das globalisierungskritische Netzwerk Attac:

“Die politische Debatte um die Regulierung der Finanzmärkte hinkt den Notwendigkeiten um Jahre hinterher”, sagt Silke Ötsch von der bundesweiten Attac- Arbeitsgruppe Finanzmärkte. Die Finanztransaktionssteuer, die jetzt auch der oberste britische Finanzmarktaufseher Adair Turner fordert, sei ein unverzichtbares Element globaler Finanzregulierung. Ohne zusätzliche Maßnahmen greife sie jedoch angesichts der enormen Probleme auf den Finanzmärkten viel zu kurz. …Weiterlesen »


Attac fordert, dem US-Vorbild zu folgen und Verteilungsfragen zum Thema zu machen

Sozialbericht zeigt Handlungsdruck: Vermögensabgabe statt Wahlkampflügen

Frankfurt am Main

attaclogoAngesichts des Sozialberichtes der Bundesregierung und des Vorstoßes von US- Präsident Obama, die Finanzierung des US- Gesundheitsfonds über eine Besteuerung der Reichen sicher zu stellen, fordert das globalisierungskritische Netzwerk Attac, das Thema Verteilung endlich auch in Deutschland auf die Tagesordnung zu setzen.

Jutta Sundermann vom bundesweiten Attac Koordinierungskreis sagte: „Die Bundesregierung hat sich mit absurden Scheuklappen ausstaffiert: Nachdem sie Milliarden an Steuergeldern für Bankenrettung und Konjunkturpakete ausgab, sieht sie jetzt zu, wie skrupellose Banken als Krisengewinnler Schlagzeilen machen, während Unternehmen weiterhin ohne dringend benötigte Kredite dastehen. …Weiterlesen »


Erste zaghafte Schritte zu mehr Kontrolle der Kapitalmärkte

Finanzreform: Obama hängt Bundesregierung und EU ab

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat der EU- Kommission und der Bundesregierung vorgehalten, mit ihren Plänen weit hinter den Finanzreformvorhaben von US- Präsident Barack Obama zurückzubleiben. “Nach anderthalb Jahren Finanzkrise gibt es nun endlich einige wenige Schritte zu mehr Kontrolle der Finanzmärkte. Doch während Obama Regulierung und Finanzaufsicht tatsächlich anzugehen versucht – und dabei sofort auf Widerstand stößt bei denen, die vorher von den Verhältnissen profitiert haben -, kann sich die Bundesregierung gerade mal auf neue Regeln für die Vergütung von Managern einigen”, kritisierte Detlev von Larcher vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis. …Weiterlesen »


Attac fordert, Vorschläge der Stiglitz-Kommission umzusetzen

Bundesregierung muss Blockade des UNO- Finanzgipfels aufgeben

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die Bundesregierung aufgefordert, ihre Blockadepolitik gegenüber dem Finanz- und Wirtschaftsgipfel der Vereinten Nationen (UNO) aufzugeben und einen konstruktiven Beitrag zu seinem Gelingen zu leisten. “Die Regierungen der Industrieländer sehen offenbar bessere Chancen, ihre egoistischen Interessen mit der G20 durchzusetzen, als innerhalb wirklich demokratischer Strukturen, die alle 192 Länder der UNO gleichberechtigt an Entscheidungen beteiligen”, stellte Kerstin Sack vom bundesweiten Attac- Koordinierungskreis fest. Attac setzt sich dafür ein, die Vorschläge der so genannten Stiglitz- Kommission zu übernehmen, die konkrete Regulierungen für die Finanzmärkte und einen demokratischen Umbau der globalen Finanzarchitektur unter dem Dach der UNO vorsieht. …Weiterlesen »


Transparency International veröffentlicht weltweite Umfrage zur Korruption:

Das Misstrauen der Bevölkerung gegenüber Unternehmen wächst

Berlin

transparencyUnternehmen zahlen Bestechungsgelder, um Gesetzgebung und Regulierung zu beeinflussen. Diese Auffassung teilt mehr als die Hälfte der Befragten, die an der weltweiten Meinungsumfrage für das Korruptionsbarometer 2009 (Global Corruption Barometer) teilgenommen haben. Das Korruptionsbarometer, das Transparency International veröffentlicht hat, zeigt auch, dass ebenso viele Menschen bereit wären, für Produkte von korruptionsfreien Firmen mehr zu zahlen.

Huguette Labelle, Vorsitzende von Transparency International: „Die Finanzmarktkrise hat die Öffentlichkeit ernüchtert; schwache Regulierungen und fehlende unternehmerische Verantwortlichkeit haben die Krise ausgelöst. Aber die Menschen sind bereit, saubere Geschäfte aktiv zu unterstützen. Jetzt ist es Aufgabe der Unternehmen, ihre Antikorruptionspolitik zu stärken und transparenter über ihre Beziehungen, auch finanziell, zu berichten.“ …Weiterlesen »


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