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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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WWF begrüßt Ostseestrategie der EU-Kommission / Bundesregierung beim Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten gefordert

Wichtiger Schritt für Ostseeschutz getan

Frankfurt am Main
260_Ostsee_Darss_Ruegen__c_Der WWF begrüßt die heute von der EU Kommission verabschiedete Ostsee-Strategie und fordert die Regierungen der Anrainerstaaten auf, dem Umweltschutz bei der Umsetzung eine zentrale Rolle einzuräumen. Nach Einschätzung der Umweltschützer bietet der gemeinsame Rettungsplan eine einzigartige Chance die Ostsee und ihre Ressourcen länderübergreifend und nachhaltig zu schützen.

Die Ostsee könnte zu einer europäischen Modellregion für Meerespolitik werden, sofern die Anrainerstaaten jetzt den Aktionsplan zügig voranbringen und dabei den Meeresnaturschutz zentral einbeziehen. Es darf aber nicht bei reinen Absichtserklärungen bleiben“ sagt Jochen Lamp, Ostsee- Experte des WWF. …Weiterlesen »


Neue Studie:

Ökologisches Investitionsprogramm kann Arbeitslosigkeit vor 2020 unter zwei Millionen reduzieren

Düsseldorf

hans-boecklerDeutsche Unternehmen und Anleger haben in den vergangenen Jahrzehnten immer weniger Geld in die Erneuerung der Wirtschaft investiert und sich stattdessen vermehrt auf den Finanzmärkten engagiert. Die aktuelle Krise hat dieses Modell massiv erschüttert. Sie birgt für Deutschland aber auch die Chance, mit Investitionen in grüne Technologien die Globalisierung positiv zu gestalten: indem die deutsche Wirtschaft fit wird für die globalen Märkte der Zukunft, und indem zugleich der Weg zur Lösung des globalen Klimaproblems eingeschlagen wird. Ein konsequenter Umbau der Produktionsstrukturen in Richtung Energie- und Ressourceneffizienz, Umwelttechnologien und Klimaschutz kann das durchschnittliche reale Wirtschaftswachstum der Bundesrepublik im kommenden Jahrzehnt auf deutlich mehr als zwei Prozent pro Jahr erhöhen. …Weiterlesen »


Fraunhofer- Gesellschaft:

Mit Leichtigkeit Energie sparen

München

fraunhoferFaserverbundwerkstoffe sollen nicht nur Flugzeuge und Fahrzeuge, sondern auch Maschinenelemente leichter und damit energiesparender machen. In Augsburg erfolgte am 7. September der erste Spatenstich für die Fraunhofer- Projektgruppe “Funktionsintegrierter Leichtbau” und das “Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie” des DLR.

Bundeswirtschaftminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, und Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, hoben in ihren Ansprachen die besondere Bedeutung des Themas Leichtbau für den Wirtschaftsstandort Deutschland hervor. …Weiterlesen »


Tagung im Zentrum für interdisziplinäre Forschung der Universität Bielefeld vom 31. August bis 12. September

Komplexität, Mathematik und sozio- ökonomische Probleme

Bielefeld

uni-bielefeldWelche Rolle kann die Mathematik bei der Lösung sozio- ökonomischer Probleme spielen? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine zweiwöchige Tagung unter der Leitung von Ludwig Streit (Physik, Bielefeld/Funchal), Tanya Araújo (Wirtschaft, Lissabon) und Ruí Vilela Medes (Mathematik, Lissabon), die vom 31. August bis 12. September im Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld stattfindet.

Sind die aktuellen Krisen der Marktwirtschaft, des Kampfes um knappe Ressourcen, der Ideologien, der Regierbarkeit, unvermeidliche Nebeneffekte der menschlichen Existenz? Oder sind sie nur ein Symptom unseres mangelnden Verständnisses für die grundlegenden Gesetze der menschlichen Gesellschaft in ihrer jetzigen Komplexität? …Weiterlesen »


Umweltforschung:

TUM- Agrarwissenschaftler machen Nachhaltigkeit messbar

München

Wie lässt sich Nachhaltigkeit messen? Foto: Uli Benz / TU München, 2008

nachhaltigkeit-messbarUmweltaktivisten sprechen genauso gern von ihr wie Politiker, Ökonomen oder Marketingspezialisten – die “Nachhaltigkeit” ist heute ein Modewort. Das Problem: Nachhaltigkeit ist ein Begriff, der für viele Dinge stehen kann und unterschiedliche Interpretationen zulässt. Agrarwissenschaftler der TU München bringen Licht ins Dunkel. Sie haben es mit Kollegen aus Wissenschaft und Praxis geschafft, die “Nachhaltigkeit” im Agrarbereich zu konkretisieren. Mit ihrer Hilfe ist der facettenreiche Begriff messbar geworden – zum Vorteil von Landwirten, Lebensmittelherstellern und Verbrauchern. …Weiterlesen »


Energieeffizienz in der Robotik

Roboter lernen Strom sparen

Stuttgart

Simulationstool zur Generierung energieoptimierter Bahnen. Foto: © Fraunhofer IPA

roboter_lernen_strom_sparenIm Rahmen des Forschungsprojekts “Energieeffiziente Robotersysteme” (EneRo) wurden am Fraunhofer IPA der Energiebedarf von Robotersystemen untersucht, um Einflussfaktoren zu identifizieren und Optimierungspotenziale abzuleiten. Die Ergebnisse werden vom 1.-3. Juli zum 50- jährigen Institutsjubiläum an einer Demonstratorzelle des Fraunhofer IPA präsentiert.

Steigende Energiekosten einerseits sowie die vom Staat wegen des Klimawandels geforderte Reduzierung der CO2- Emissionen andererseits haben dazu geführt, dass energieeffiziente Technologien zu einem entscheidenden wirtschaftlichen Faktor werden. …Weiterlesen »


Abschluss der Ersten Welt- Ozeankonferenz:

Rettung der Korallenriffe beschlossen

Frankfurt am Main

Foto: © Jikkie Jonkman / WWF-Canon

260-hi_203120-wakatobi-mariDie Umweltschutzorganisation WWF begrüßt die Abschlussdeklaration der ersten Welt- Ozeankonferenz im indonesischen Manado. Die sechs Staats- und Regierungschef der Anrainerstaaten des Korallendreiecks unterzeichneten eines der umfassendsten internationalen Meeresschutzabkommen, das es jemals gegeben hat. Der Zehn- Jahresplan umfasst detaillierte Meilensteine und Zielvorgaben um die Bedrohungen für die Korallenriffe und Mangrovenwälder zu bekämpfen und die maritimen Ressourcen, die Lebensgrundlage für mehr als 100 Millionen Menschen sind, nachhaltig und dauerhaft zu schützen. Als eine der Hauptbedrohungsfaktoren gilt der zerstörerische Einfluss des Klimawandels auf das empfindliche Ökosystem des Korallendreiecks, das aufgrund seines Artenreichtums auch als „Regenwald der Weltmeere“ bezeichnet wird. …Weiterlesen »


WWF-Studie: Unternehmen kümmern sich zu wenig um Wassermanagement

Wasserknappheit ist Wachstumsrisiko

Frankfurt am Main

Foto: © Edward Parker / WWF-Canon

260-hi_204175-taurusgebirge„Die weltweite Wasserkrise wird zu einem Risiko für das Wirtschaftswachstum“, warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland und Teilnehmer des Weltwasserforums in Istanbul. Der Rohstoff Wasser würde derzeit noch von vielen Unternehmen in „gedankenloser Weise verschwendet“. Nach aktuellen Untersuchungen der Umweltschutzorganisation WWF sind es ausgerechnet einige (häufig kritisierte) multi- nationale Konzerne – wie etwa Coca-Cola, Nestlé, IKEA oder Unilever – die damit begonnen haben, Risiken zu untersuchen, die durch ihre Abhängigkeit vom Wasser entstehen. Doch die Mehrheit der Unternehmen sei sich dieser Risiken nicht bewusst. …Weiterlesen »


Neues Projekt unter der Leitung des Öko-Instituts setzt Dialog über Flächenmanagement fort / Konkrete Instrumente für Region Freiburg geplant

Schonender Umgang mit der Landschaft

Freiburg

oeko-institut Wie lässt es sich verhindern, dass in der Wachstumsregion Freiburg zu viele Flächen bebaut werden? Mit dieser Frage beschäftigt sich das neue Forschungsprojekt „PFIF – Praktiziertes Flächenmanagement in der Region Freiburg“ unter der Leitung des Öko-Instituts. Es hat sich zum Ziel gesetzt, einen Dialog über den sparsamen Umgang mit Flächen anzustoßen. Denn: Unverbaute Landschaft gehört zu den wertvollsten Ressourcen.

Die weiteren Verbundpartner in dem Projekt sind die Stadt Freiburg, das Institut für Angewandte Forschung an der Hochschule Nürtingen – Geislingen und das Planungsbüro Baader Konzept GmbH. …Weiterlesen »


Call for Student Papers

Leitbild Nachhaltigkeit – Jenseits der Wohlfühlrethorik

Münster

Moritz Stiepert, Studentischen Initiative 360°

090205_01_nachhaltigkeit_cfAmbitionierte Studenten stecken viel Herzblut in ihre ersten wissenschaftlichen Arbeiten; umso frustrierender, wenn nur wenige sie lesen! Die studentische Initiative 360° will das ändern: 2005 hat sie ein Journal ins Leben gerufen, das Studierenden aller Fachrichtungen die Möglichkeit gibt, bereits während ihres Studiums eigene wissenschaftliche Artikel zu publizieren. Immer zu Semesterbeginn erscheint 360° bundesweit zu einem aktuellen Thema. Dem geht ein deutschlandweiter Call for STUDENT Papers vorraus, aktuell zum Thema “Nachhaltigkeit”!

Ausschreibung (www.journal360.de): Das Leitbild Nachhaltigkeit läuft Gefahr, seine Strahlkraft zu verlieren. Zwar wird der Ausdruck aus der Forstwirtschaft des 18. Jahrhunderts heute in nahezu allen Gesellschaftsbereichen verwendet. …Weiterlesen »


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