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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 30. Juli 2010

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Krieg im Kongo

>> Alle Beiträge zum Thema

Undercover: Klaus Werner-Lobo im Interview

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Eine Kalaschnikow zielt auf seine Brust. Ein Kindersoldat auf Drogen will Geld von ihm sehen, am liebsten 100 Dollar. Sein gesamtes Geld: alles in der Bauchtasche. Aber hier, mitten im Kongo, braucht er das Geld zum Überleben. Er ist auf sich allein gestellt. Angefangen hatte alles mit einer erfundenen E-Mail-Adresse…

Katharina Kruppa führte das Interview mit Klaus Werner-Lobo für Medien-Monitor.com …Weiterlesen »


Umweltinstitut an der Universität Witten/Herdecke entwickelt neuen Baustoff aus Klärwerksrückständen / EU-Förderung für Praxisanwendung

Ziegelsteine aus dem Klärwerk

Witten / Herdecke

uni-witten-herdeckeDas Institut für Umwelttechnik und Management an der Universität Witten/ Herdecke entwickelt einen neuartigen Baustein “EcoBrick”. Er soll mit Energie und Reststoffen aus der Abwasserklärung hergestellt werden. Dadurch spart er bei der Herstellung mehr als 50 % Energie und 10 % Rohstoffe gegenüber konventionellen Bausteinen. Gleichzeitig sinken die Wärmeverluste gegenüber Kalksandsein oder Ziegelstein um mehr als 20 %, so dass sich der Energieverbrauch für die Gebäudeheizung reduziert. EcoBrick ist nicht nur für Deutschland interessant, sondern mehr noch für die europäischen Beitrittsstaaten und Schwellenländer weltweit. Dort boomt einerseits der Bausektor und gleichzeitig existiert noch keine geordnete Abwasserentsorgung oder Klärschlammbehandlung. …Weiterlesen »


Umfrage der Bertelsmann Stiftung – Armut und Umweltzerstörung als größte Herausforderungen – Wirtschafts- und Finanzkrise spielt nachrangige Rolle

Deutsche Jugendliche sorgen sich über den Zustand der Welt in 20 Jahren

Salzburg / Gütersloh

bertelsmannStiftungMehr als drei Viertel aller Jugendlichen in Deutschland sind besorgt über den Zustand der Welt in 20 Jahren. Rund 40 Prozent machen sich sogar große Sorgen. Das zeigt eine aktuelle Befragung der Bertelsmann Stiftung zum Thema “Jugend und Nachhaltigkeit”. Ziel der repräsentativen Umfrage war es, Einsicht in das Problem- und Lösungsbewusstsein von Jugendlichen zu weltweit relevanten Entwicklungen zu bekommen und zu erfahren, welche Perspektiven sie für künftige Generationen in einer globalisierten Welt sehen.

Zu den größten weltweiten Herausforderungen zählen die Jugendlichen das Armutsproblem (75 Prozent), Klimawandel und Umweltzerstörung (73 Prozent) sowie den Mangel an Nahrung und Trinkwasser (70 Prozent). …Weiterlesen »


Wahlkampf

WWF begrüßt den neuen Umweltfokus im SPD “Deutschland- Plan”

Berlin

Foto: © Tobias Dornbusch / WWF

260-Windraeder-_c_-WWF-TobiIn Berlin stellte der Kanzlerkandidat der SPD, Frank- Walter Steinmeier, die Grundzüge seines “Deutschland- Plans” vor, von dessen Umsetzung er sich Millionen neuer Arbeitsplätze in Deutschland erhofft. Wesentliche Schwerpunkte dieses Plans sollen der sparsamere Einsatz von Energie und Rohstoffen sowie die Förderung grüner Schlüsseltechnologien sein.

Der WWF begrüßt, dass die SPD und ihr Kanzlerkandidat die Schaffung von Jobs durch Klima- und Umweltschutztechnologien in das Zentrum ihres politischen Wirkens stellen wollen. …Weiterlesen »


Geothermische Vereinigung e.V.

Geothermiekongress 2009 – Bochum erwartet eine spannende Veranstaltung

Bochum / Geeste

geothermische_vereinigung2009 war bislang ein spannendes Jahr für die Geothermie und spannend dürfte es weitergehen. Selten stand die Energie aus der Tiefe derart in der öffentlichen Diskussion wie in den vergangenen Monaten. Das lässt für das zentrale Ereignis der Branche, dem Geothermiekongress 2009 vom 17.- 19.11.09 in Bochum spannende Beiträge und Diskussionen erwarten.

Langsam zeigt sich, dass mit der Entwicklung geothermischer Niedertemperaturkraftwerke eine neue, erfolgreiche Technologielinie in den deutschen Kraftwerkspark eingebracht wurde. In Unterhaching ging Deutschlands dritte Stromerzeugungsanlage ans Netz, zwei weitere, kleinere, in Bruchsal und Simbach am Inn werden folgen. …Weiterlesen »


Green City begrüßt mehr als 500 Experten aus rund 40 Ländern zur weltweit bedeutendsten Thermoelektrik- Tagung

Strom aus Abwärme – Freiburg ist Vorreiter in der Thermoelektrik

Freiburg

Thermoelektrische Generatoren wandeln Abwärme in Strom um. Ein Auto wie dieser Prototyp mit thermoelektrischer Nutzung der heißen Abgase könnte bis zu 7 Prozent Benzin einsparen. (Foto: IAV GmbH, Berlin)

thermoelektrikVom 27. bis 30. Juli 2009 präsentiert sich Freiburg wieder einmal als Vorreiter in Sachen Energietechnologie: Die Green City begrüßt mehr als 500 Experten aus rund 40 Ländern zur weltweit bedeutendsten Thermoelektrik- Tagung. Gastgeber ist das Freiburger Fraunhofer-Institut für Physikalische Messtechnik IPM, an dem Deutschlands größte Thermoelektrik- Arbeitsgruppe die Entwicklung zum effizienten und alltagstauglichen Abwärme- Recycling weiter vorantreibt. …Weiterlesen »


Nichtregierungsorganisationen fordern Präsident da Silva dringend zur Kehrtwende auf

Brasilien lässt beim Amazonasschutz nach

Brasilia

Foto: © Zig Koch / WWF-Canon

260-juruena-2808-0909In einem offenen Brief haben der WWF und 33 weitere Organisationen die brasilianische Regierung zur Einrichtung neuer Regenwaldschutzgebiete aufgefordert. Vor allem die indigene Bevölkerung des Amazonasgebietes sieht sich und ihren Lebensraum massiv von illegalem Holzhandel und Wilderei bedroht. Bereits vor zwei Jahren hatte sie die brasilianische Regierung in einem Antrag dringend um Schutzmaßnahmen gebeten. Weil sich seitdem nichts getan hatte, kritisieren die Nichtregierungsorganisationen die Tatenlosigkeit Präsident Lula da Silvas und seiner Regierung. Sie solle endlich Reservate schaffen, in denen sowohl die Natur als auch die Rechte der traditionellen Bevölkerung geschützt werden. …Weiterlesen »


Nur ein Prozent des nachhaltig produzierten Palmöls bislang verkauft / WWF bereitet Ranking der größten Palmöl- Nutzer vor

Industrie pfeift auf nachhaltiges Palmöl

Frankfurt am Main

Gerodeter Regenwald für Palmölplantage, Elfenbeinküste. © Hartmut Jungius / WWF-Canon

260-208981-palmoel-_c_-hartDie Palmöl verarbeitenden Unternehmen zeigen bislang kein Interesse an nachhaltig produziertem Palmöl. Von den derzeit verfügbaren 1,3 Millionen Tonnen Palmöl, die nach den Prinzipien und Kriterien des Runden Tisches für nachhaltiges Palmöl (RSPO) produziert wurden, sind bisher nur 15.000 Tonnen (etwas mehr als ein Prozent) verkauft worden. Dies belegen Erhebungen des WWF.

“Es ist ein Skandal, dass die Industrie das nachhaltige Palmöl ignoriert”, sagt Martina Fleckenstein, Leiterin Agrarpolitik beim WWF Deutschland. „Anscheinend haben die Konzerne bislang lediglich Lippenbekenntnisse abgelegt und in Wahrheit kein ehrliches Interesse daran, die Lebensraumzerstörung durch Palmöl-Anbau zu stoppen“. …Weiterlesen »


Zertifizierung von Biokraftstoffen kann Umweltgefahren nur teilweise ausschließen

Leipzig

Zuckerrohrplantage im Osten Brasiliens. Durch die Nachhaltigkeitskriterien der EU-Richtlinie zu Erneuerbaren Energien kann zwar sichergestellt werden, dass auf der gerade bewirtschafteten Fläche kein ökologisch wertvoller Bestand zerstört wird. Forscher fürchten aber aber, dass die Biomasseproduktion den Anbau von Lebensmitteln verdrängt, der wiederum dann in sensible Räume ausweicht. Dagegen bietet das rechtliche Instrumentarium der Richtlinie keine Handhabe, so eine neue Untersuchung, die auf dem 14. Leipziger Umweltrechtlichen Symposion am 23. und 24. April 2009 vorgestellt wird.Foto: Christoph Knogge/UFZ

zuckerrohrplantageDas geplante Zertifizierungssystem für Biomasse kann die nachhaltige Produktion von importierten nachwachsenden Rohstoffen nur begrenzt sicherstellen. Zu diesem Ergebnis kommen Wissenschaftler des Helmholtz- Zentrums für Umweltforschung (UFZ) in einer Untersuchung zu den Nachhaltigkeitsanforderungen der Erneuerbare- Energien- Richtlinie der Europäischen Union, die im Dezember 2008 vom Europäischen Parlament verabschiedet wurde. Die Richtlinie stellt Kriterien für die Nachhaltigkeit von Biomasse auf, die als Biokraftstoffe oder andere flüssige Brennstoffe eingesetzt werden. …Weiterlesen »


Tagung des von Thünen- Instituts über hydrothermale Carbonisierung in Berlin

Experten diskutieren über “Pflanzenkohle”

Mainz

vtiHydrothermale Carbonisierung: Dieser etwas sperrige Begriff bezeichnet ein Verfahren, mit dem sich landwirtschaftliche Reststoffe wie beispielsweise Zuckerrübenblätter unter Druck und hohen Temperaturen zu einer Art Kohle umwandeln lassen. Die so genannte “Pflanzenkohle” kann zur Energiegewinnung, als Grundstoff für die chemische Industrie oder auch zur Bodenverbesserung eingesetzt werden. Wie realistisch sind diese Anwendungsfelder in der Praxis? Darüber diskutieren am 5. März 2009 auf Einladung des Johann Heinrich von Thünen-Instituts (vTI), Bundesforschungsinstitut für Ländliche Räume, Wald und Fischerei, rund 150 Experten auf einer Fachveranstaltung in Berlin. …Weiterlesen »


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