Universität Leipzig:
Rückwärtsstrom wirft neues Licht auf Solarzellen
Leipzig
Oberflächenmorphologie einer Solarzelle mit überlagerter Lumineszenzintensität unter Rückwärtsspannung (-17V) von Defekten, die sich entlang zweier Korngrenzen anordnen.
Der elektrische Durchbruch von Solarzellen ist nicht auf die Oberflächenpräparation zurückzuführen. Das zeigten jetzt Physiker der Universität Leipzig und der Firma Q- Cells SE aus Bitterfeld- Wolfen. Mit einer neuartigen Methode gelang die Abbildung der Phänomene mit bisher unerreichter Ortsauflösung. Die Ergebnisse sind in physica status solidi in einem Rapid Research Letter veröffentlicht. Was Licht absorbiert, kann auch leuchten. Diese Regel ist jedem Studenten der Thermodynamik bekannt. Die Photovoltaik nutzt dieses Prinzip, indem Sonnenlicht absorbiert und in elektrische Energie umgesetzt wird. Genutzt werden dazu sogenannte Solarzellen, an denen eine Photospannung entsteht, so dass der fließende Photostrom Arbeit leisten kann. Diese Betriebsart heißt “Vorwärtsrichtung”. …Weiterlesen »










