Hormonell wirksame Chemikalien in Kinderartikeln und lebensmittelnahen Anwendungen gehören verboten
Babyschnuller sind Bisphenol- A- belastet
Berlin
Viele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A gefunden. Diese Substanz steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen. “Säuglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie Bisphenol A”, sagte Professor Ibrahim Chahoud, Toxikologe an der Berliner Universitätsklinik Charité. “Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Organen. Ist der Körper künstlichen hormonähnlichen Stoffen ausgesetzt, können diese das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Hormone stören.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.10.2009 Rubrik: UMWELT
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foodwatch: Bundesregierung muss gesetzlichen Grenzwert für Trink- und Mineralwasser festlegen
Jedes achte Mineralwasser zu hoch mit Uran belastet
Berlin
Viele Mineralwässer, darunter bekannte Marken wie S. Pellegrino und Überkinger, sind so stark mit Uran belastet, dass gesundheitliche Risiken nicht ausgeschlossen werden können. Das geht aus einer Liste mit 825 Uran- Messdaten von 435 Mineralwasser- Marken hervor, die die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch heute veröffentlicht hat. 104 Messwerte von 55 Marken liegen demnach über zwei Mikrogramm Uran pro Liter. “Jedes achte Mineralwasser ist zu hoch mit Uran belastet und für Säuglinge und Kleinkinder nicht sicher”, erklärte foodwatch- Geschäftsführer Thilo Bode.
Das Schwermetall Uran kann wegen seiner chemischen Giftigkeit insbesondere bei kleinen Kindern zu schweren Schädigungen der Niere führen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.05.2009 Rubrik: UMWELT
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