foodwatch begrüßt Anträge im Europäischen Parlament
Europa hält sich Einführung der Ampelkennzeichnung offen
Berlin
Verbraucherrechtsorganisation foodwatch begrüßt die jüngsten Entwicklungen im Gesetzgebungsverfahren zur Lebensmittelkennzeichnung innerhalb des Europäischen Parlaments. “Alles bleibt offen – Europa hat die Türen für die Ampelkennzeichnung weit aufgestoßen”, erklärte der stellvertretende foodwatch- Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt.
Am vergangenen Mittwoch endete um 18 Uhr die Frist für Änderungsanträge im federführenden Verbraucherausschuss (ENVI) des Europäischen Parlaments. Aus den Reihen von Sozialdemokraten (S&D), Liberalen (ALDE), Grünen (Verts/ALE) und Linken (GUE/NGL) wurden gleich mehrere Anträge für die Ampelkennzeichnung gestellt: Diese sehen eine EU-weite Einführung der verbraucherfreundlichen Nährwertkennzeichnung vor oder eine Öffnungsklausel, mit der die Ampel von den Regierungen der Mitgliedsnationen auf einzelstaatlicher Ebene verbindlich eingeführt werden könnte. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.12.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Ampel-Test deckt versteckte Nährwerte auf
Vorsicht Salz-Falle! Fertigprodukte, Brot oder Schokolade oft mit hohem Salzgehalt
Berlin
Viele Lebensmittel haben einen überraschend hohen Salzgehalt. Das zeigt ein Test der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch. Dabei wurden 22 Produkte mit der Ampelkennzeichnung versehen. Die Ergebnisse: Vor allem Fertigprodukte enthalten häufig extrem viel Salz. Zu den stark salzhaltigen Produkten gehören auch Brot, Käse oder Senf. Auch viele Lebensmittel weisen einen relativ hohen Salzgehalt auf, bei denen es Verbraucher nicht erwarten. Bei Snickers, einer Tafel Milka Alpenmilch und der Konserve King’s Crown “Junge Erbsen mit Möhrchen sehr fein“ aus dem Aldi-Sortiment zeigt die Ampel auf Gelb. “Spitzenreiter” im Ampeltest: Die Tütensuppe “Thai Chef Ente” mit 6 Gramm Salz pro 100 Gramm. Hier würde nicht nur die Ampel auf Rot zeigen – mit 100 Gramm dieser Suppe hätten Verbraucher zudem ihren kompletten Tagesbedarf an Salz gedeckt. Auch durch den Verzehr einer Tiefkühlpizza “Ristorante Pizza Speciale” von Dr. Oetker wird der Tagesbedarf vollständig gedeckt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.08.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Kieler Meeresforscher untersuchen Klimasignale in der Karibik
Wird der Golfstrom zu süß?
Kiel
Der Nordäquatorialstrom bringt relativ salzarmes Wasser von Süden in die Karibik hinein. Dort verdunstet so viel Wasser, dass der Golfstrom die Karibik im Norden relativ salzig verlässt. Doch auch Flüsse wie der Orinoko und der Mississippi beeinflussen mit Süßwasser das System – und damit auch das Klima in Nordeuropa. Grafik: IFM-GEOMAR
Können schmelzende Gletscher und heftige Niederschläge in Europa den Golfstrom schwächen? Dieser Frage wollen Kieler Meereswissenschaftler in den kommenden Wochen nachgehen. Dazu starten sie mit dem Forschungsschiff METEOR eine Expedition zur Wiege von “Europas Fernheizung” in der Karibik.
Salz ist ein wichtiger Treibstoff des Golfstroms. Erreicht das Wasser der Meeresströmung arktische Regionen und kühlt ab, ist es dank seines hohen Salzgehaltes deutlich schwerer als das Wasser der Umgebung. Dadurch sinkt das Golfstromwasser auf den Meeresgrund und fließt dort Richtung Äquator zurück. Ein riesiger Kreislauf entsteht, der ohne das Absinken des schweren, salzhaltigen Wassers zum Stillstand käme. Doch im Zuge der Klimaerwärmung gelangt immer mehr Süßwasser ins Meer, weil Gletscher abschmelzen und Niederschläge zunehmen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.02.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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