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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 23. Mai 2018

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Massensterben am Meeresgrund

Universität Wien

Wien

Todeszone im Kleinformat: Im Kubus sind Tiere und Pflanzen eingeschlossen/ Department für Meeresbiologie

todeszonenUnter dem blauen Meeresspiegel ringen Organismen um Luft und Leben: Weltweit gibt es in Küstenbereichen bereits 400 sauerstoffarme (hypoxische) Zonen, sogenannte Todeszonen (Dead Zones). Zusammengenommen beträgt ihre Fläche rund 250.000 Quadratkilometer – ein Gebiet so groß wie Deutschland. Ein Team um Michael Stachowitsch und Bettina Riedel vom Department für Meeresbiologie geht der Problematik experimentell auf den Grund.

Ursache des Massensterbens am Meeresgrund sind sogenannte Sauerstoffkrisen. „Man spricht von Eutrophierung – Nährstoffanreicherung im Gewässer – in Zusammenhang mit einer saisonal bedingten Schichtung des Wasserkörpers“, erklärt Stachowitsch: …Weiterlesen »

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Wenn die Weltmeere ersticken

Leibnitz- Institut für Meereswissenschaften

Südfrankreich / Kiel

Noch während der Bohrungen in Südfrankreich misst Dr. Sascha Flögel die geophsikalischen Parameter wie natürliche Gamma-Strahlung im Bohrloch. Wolfgang Kuhnt, CAU

bohrung_frankreichErstklassige Bohrkerne geben Kieler Geologen Aufschluss über das Timing und die Ursachen eines sauerstofffreien Ereignisses im Kreideozean. Vor 119 Millionen waren die Weltmeere kurz vor dem Ersticken. Der Grund: akuter Sauerstoffmangel. Das belegen weltweit geologische Funde, zum Beispiel in Italien, Japan, Nordamerika und im Pazifik. Unklar bleiben jedoch das genaue Timing und die Ursachen dieses sogenannten ozeanischen anoxischen Ereignisses (OAE): Wie schnell kam es dazu und warum? Wie lange hat es gedauert, bis sich das System Ozean danach wieder erholt hat? …Weiterlesen »

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Ozeane in Atemnot

Potsdam- Institut für Klimafolgenforschung

Potsdam

Sauerstofflöcher in einer Tiefe von 400 Metern in vorindustrieller Zeit (blau) und ihre Flächenzunahme bis zum Jahr 3000 (rot).Hofmann, PIK (2009)

sauerstofflocherDie Versauerung der Ozeane, verursacht durch die Kohlendioxid- Emissionen der Menschheit, verändert den Kohlenstoffhaushalt der Meere und lässt ausgedehnte Sauerstofflöcher in mittleren Wassertiefen entstehen. Der Sauerstoffmangel bedroht Meereslebensräume und ihre Nutzbarkeit durch den Menschen.

„Überraschenderweise wirkt die Versauerung der Ozeane dem Klimawandel entgegen, aber sie hat dramatische ökologische Auswirkungen“, sagt Hans Joachim Schellnhuber, Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung (PIK). Gemeinsam mit Matthias Hofmann vom PIK hat Schellnhuber untersucht, wie ein unverminderter Ausstoß von Kohlendioxid die Stoffkreisläufe im Meer in diesem Jahrtausend verändern könnte. …Weiterlesen »

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Der Rechnungshof hat sich verrechnet

WWF kritisiert Bericht zu Elbvertiefung und spricht von Inkompetenz

Frankfurt am Main

Foto: © Bernd Lammel / WWF

elbhochwasser

Der WWF übt harsche Kritik an einem Bericht des Bundesrechnungshofs zur Elbvertiefung, der der Umweltorganisation vorliegt. Darin fordert die Behörde einen umfassenderen Ausbau des Flusses zwischen Hamburg und der Nordsee und spricht von einer ökologischen Überkompensation der letzten Vertiefung. „Dieser Bericht ist skandalös. Die ökologische Inkompetenz des Rechnungshofs ist erschreckend“, so WWF-Expertin Beatrice Claus. Die Umweltfolgen der Elbvertiefung von 1999 waren nach Angaben des WWF drastischer als erwartet und sind bis heute nicht ausreichend kompensiert. Der Bericht ignoriere, dass ein weiterer Eingriff die ökologische Krise der Elbe verschärfen würde. …Weiterlesen »

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