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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 23. Mai 2018

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Schwarze Liste der gefährlichsten Pestizide

Greenpeace veröffentlicht neue Bewertung von Agrargiften in Lebensmitteln

Hamburg

greenpeace

Greenpeace veröffentlicht heute eine Liste von 451 weltweit eingesetzten Pestiziden, die besonders gesundheits- und umweltgefährdend sind. Rund ein Drittel davon sind auch in der europäischen Lebensmittelproduktion zugelassen. Für die Studie Die schwarze Liste der Pestizide haben zwei unabhängige Experten im Auftrag der Umweltorganisation alle relevanten international eingesetzten 1150 Pflanzenschutzmittel nach ihrer Gefährlichkeit für Mensch und Umwelt überprüft. Die gelisteten Agrargifte können unter anderem Krebs auslösen, die Fruchtbarkeit beeinflussen oder eine neurotoxische Wirkung haben. Greenpeace fordert, dass der Einsatz gefährlicher Pestizide weltweit beendet wird.

„In der konventionellen Landwirtschaft werden nach wie vor Chemikalien verwendet, die Menschen krank machen und die Natur zerstören können“, sagt Manfred Santen, Chemieexperte von Greenpeace. …Weiterlesen »

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Verbotene Weichmacher in Vliestapeten

Aigner muss Verbraucher schützen:

Frankfurt / Berlin

bund

Zu den heute veröffentlichten Ergebnissen des Magazins „Ökotest“, nach denen fast alle untersuchten Vliestapeten mit gefährlichen Schadstoffen belastet sind, erklärte Patricia Cameron, Chemieexpertin des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND): „Es ist inakzeptabel, dass in unseren Wohnungen, in öffentlichen Räumen und Büros Materialien eingesetzt werden, die in anderen verbrauchernahen Anwendungen aus gutem Grund verboten sind. Weichmacher können hormonelle Störungen verursachen und sogar Krebs auslösen. Deshalb müssen diese Schadstoffe aus allen uns umgebenden Produkten und Materialien verschwinden.“ …Weiterlesen »

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Einheitliche Analysen für sauberes Trinkwasser in Europa

PTB- Wissenschaftler erhalten Auszeichnung für Konzept zur Vergleichbarkeit und Rückführbarkeit von Wasseruntersuchungen

Braunschweig

Diese quecksilberhaltigen Wasserproben wurden im Rahmen eines Ringversuches an zahlreiche europäische Labore verschickt. Zur besseren Vergleichbarkeit der Analyseergebnisse über Ländergrenzen hinweg, haben unter anderem Wissenschaftler der PTB ein einfaches und schnelles Verfahren entwickelt, das nun mit einem Preis geehrt wurde. Solche Vergleichsverfahren sind nötig, um europaweit wirklich gleiche Standards im Umweltschutz und in der Gesundheitsvorsorge zu schaffen. Foto: PTB

wasserproben

Sauberes Wasser ist für den Menschen lebenswichtig. Insbesondere wenn es zum Trinken, Kochen und zur Lebensmittelherstellung verwendet wird. Daher haben sich die EU- Mitgliedsländer in mehreren Richtlinien dazu verpflichtet, ihren Bürgern dauerhaft sauberes Trinkwasser zu garantieren. Voraussetzung dafür ist aber eine Wasseranalytik, die exakte Werte für mögliche Schadstoffe liefert, die dann auch noch international vergleichbar sind. Deshalb haben Wissenschaftler der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB) gemeinsam mit Forschern der Universität Stuttgart (AQS BW = Analytische Qualitätssicherung Baden-Württemberg) und des Rheinisch- Westfälischen Instituts für Wasserforschung (IWW) neue metrologische Konzepte erarbeitet, wie die Vergleichbarkeit von Messergebnissen ohne zusätzlichen Aufwand realisiert werden kann. Für diese Arbeit erhielten die Forscher im November den CITAC Award 2009. …Weiterlesen »

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Babyschnuller sind Bisphenol- A- belastet

Hormonell wirksame Chemikalien in Kinderartikeln und lebensmittelnahen Anwendungen gehören verboten

Berlin

bundViele Babyschnuller sind mit hormonell wirksamen Chemikalien belastet. In allen zehn durch ein Testlabor im Auftrag des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) untersuchten Schnullern wurde Bisphenol A gefunden. Diese Substanz steht im Verdacht, Unfruchtbarkeit, Schädigungen der Gehirnentwicklung und Brustkrebs hervorzurufen. „Säuglinge und Kleinkinder reagieren besonders empfindlich auf hormonartige Schadstoffe wie Bisphenol A“, sagte Professor Ibrahim Chahoud, Toxikologe an der Berliner Universitätsklinik Charité. „Hormone spielen eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von Organen. Ist der Körper künstlichen hormonähnlichen Stoffen ausgesetzt, können diese das empfindliche Gleichgewicht der natürlichen Hormone stören.“ …Weiterlesen »

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Mit Leichtigkeit Energie sparen

Fraunhofer- Gesellschaft:

München

fraunhoferFaserverbundwerkstoffe sollen nicht nur Flugzeuge und Fahrzeuge, sondern auch Maschinenelemente leichter und damit energiesparender machen. In Augsburg erfolgte am 7. September der erste Spatenstich für die Fraunhofer- Projektgruppe „Funktionsintegrierter Leichtbau“ und das „Zentrum für Leichtbauproduktionstechnologie“ des DLR.

Bundeswirtschaftminister Dr. Karl-Theodor Freiherr zu Guttenberg, Bayerns Wirtschaftsminister Martin Zeil, Dr. Kurt Gribl, Oberbürgermeister der Stadt Augsburg, Prof. Hans-Jörg Bullinger, Präsident der Fraunhofer-Gesellschaft, und Prof. Dr. Johann-Dietrich Wörner, Vorstandsvorsitzender des DLR, hoben in ihren Ansprachen die besondere Bedeutung des Themas Leichtbau für den Wirtschaftsstandort Deutschland hervor. …Weiterlesen »

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Bioverfügbare Schadstoffe stammen von der Exxon- Valdez- Ölkatastrophe

Forscher widerlegen These von natürlichen Kohlevorkommen als Quelle der Umweltverschmutzung

Anchorage/Leipzig

Reinigungsarbeiten nach dem Tankerunglück der Exxon Valdez im Jahr 1989 im Prinz-William-Sund,  Alaska.Photo courtesy of the Exxon Valdez Oil Spill Trustee Council

exxon_valdezSchadstoffe aus den natürlichen Kohlenvorkommen im Golf von Alaska sind im Gegensatz zum Rohöl aus der Tankerkatastrophe der Exxon Valdez nicht leicht bioverfügbar. Damit ist die These, dass natürliche Kohlevorkommen an den beobachteten Umweltschäden Schuld wären, widerlegt. Nach dem Abklingen der akuten Ölschäden hatten verschiedene Forscher Langzeitfolgen an Meeresorganismen beobachtet. Für die anhaltende Schädigung des Ökosystems vor der Küste Alaskas werden so genannte PAK- Schadstoffe verantwortlich gemacht. In der Wissenschaft entbrannte daraufhin ein Streit über die Herkunft dieser Schadstoffe. …Weiterlesen »

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Aquakultur: Entlastung der Meere, aber Belastung der Umwelt?

DBU startet Förderinitiative zur nachhaltigeren Produktion von Fischen und Meeresfrüchten

Osnabrück

Dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände: Aquakultur kann künftig eine wichtige Alternative zum klassischen Wildfang darstellen. Copyright: © Paulus, Hans-Gerd/piclease

fischbestaendeHering oder Thunfisch, gegrillt, zu Sushi verarbeitet oder als Beilage für Pizza und Salat – Meeres-Spezialitäten sind bei deutschen Verbrauchern „in“. Knapp 16 Kilogramm verzehrt der Bundesbürger laut Fisch- Informationszentrum durchschnittlich im Jahr, Tendenz steigend. Demgegenüber steht ein dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände. Aquakultur – die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln oder Krebsen – wird als Alternative zum klassischen Wildfang immer wichtiger und kann helfen, überfischte Gewässer zu entlasten. Doch mit dem Wachstum der Branche können auch neue Umweltprobleme entstehen. …Weiterlesen »

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Wie gesund ist die Ostsee?

Fischereiökologen des von Thünen-Instituts (vTI) untersuchen Auswirkungen von Umweltschadstoffen / Internationales Verbundprojekt mit 16 Instituten

Braunschweig

Flunder mit einer in der Ostsee sehr häufigen Hautkrankheit (Lymphocystis), die durch Viren ausgelöst wird (Foto: vTI/FOE)

flunderAm 17. August 2009 startet das Fischereiforschungsschiff  „Walther Herwig III“ zu seiner 325. Forschungsreise, die in die Ostsee führt. Wissenschaftler des zum Johann Heinrich von Thünen- Institut (vTI) gehörenden Instituts für Fischereiökologie werden dort die Auswirkungen von Umweltschadstoffen auf den Gesundheitszustand von Fischen untersuchen. Dabei legen sie besonderes Augenmerk auf Krankheiten und Parasiten, Veränderungen im Blutbild, Fortpflanzungsstörungen, die Beeinträchtigung biochemischer und physiologischer Vorgänge sowie die Schadstoffbelastung. Die Reise ist eingebettet in das internationale Projekt BEAST. …Weiterlesen »

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Tausende gefährliche Stoffe weiterhin auf dem Markt

Bundesregierung vergibt Chance zum Schutz vor schädlichen Chemikalien

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) wirft der Bundesregierung vor, sich unzureichend für den Schutz der Verbraucher vor gefährlichen Chemikalien einzusetzen. Zur heute endenden Frist hätten die EU- Mitgliedsstaaten lediglich 14 Stoffe für ein Verbot vorgeschlagen. Insgesamt steige die Zahl der als besonders besorgniserregend eingestuften Stoffe damit auf 29. Der BUND und andere Verbände haben hingegen eine Liste mit 484 schädlichen Chemikalien vorgelegt, die die offiziellen Kriterien der europäischen Chemikalienverordnung REACH für ein Verbot erfüllten (REACH steht für Registrierung, Evaluierung und Autorisierung von Chemikalien). Die EU- Kommission und die Verbände schätzten, dass sogar zwischen ein- und zweitausend gefährliche Stoffe in Produkten eingesetzt würden. …Weiterlesen »

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Delfine im Mekong vor Auslöschung

WWF- Studie: Umweltverschmutzung ist die Hauptursache

Frankfurt am Main

Foto: © F. Trujillo / WWF

26-IrawaddyDelfin-FTrujilloDie Irawadi- Flussdelfine im Mekong stehen unmittelbar vor der Auslöschung. Zu diesem Schluss kommt eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation WWF. Demnach verursacht ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren das seit Jahren beobachtete Massensterben unter den Delfinkälbern. Vor allem die Giftstoffe DDT und PCB, von den Jungtieren über die Muttermilch aufgenommen, setzen der Körperabwehr zu. Zusätzlich werden die Tiere durch die Folgen von Inzucht körperlich labil. Die letzte Population im Mekong lebt in einem 190 km langen Flussabschnitt zwischen Kambodscha und Laos. Seit 2003 sind 88 Delfine der Population gestorben, über 60 % davon waren weniger als zwei Wochen alte Kälber. Aktuell gibt es nach WWF- Angaben nur noch zwischen 64 und 76 Flussdelfine im Mekong. …Weiterlesen »

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