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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Freitag, 25. Mai 2018

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„Bist du irre, oder was?“

Wie psychisch Kranke stigmatisiert werden und warum wir mehr Informationen über psychische Probleme und eine bessere Versorgung psychisch Kranker benötigen

von Sandra Maxeiner und Hedda Rühle

Abbildung: © andresinfinite - Fotolia.com Abbildung: © andresinfinite – Fotolia.com

„Wir können uns das nicht leisten.“
Die Depression kam, als eigentlich alles wieder im Lot zu sein schien. Gerade hatte Sarah eine Krebserkrankung überstanden und wieder in ihrem Beruf als Vorstandsassistentin Fuß gefasst. Doch eines Morgens fühlte sie sich wie gerädert, hatte keinen Antrieb mehr, ja, sie schaffte es an diesem Morgen nicht einmal mehr aufzustehen. Sarah war ausgelaugt, fühlte sich überfordert und alles fiel ihr irgendwie schwer. Ihr Kopf war leer, nichts machte mehr Spaß, auch ihr Job, der sie immer ausgefüllt hatte, schien plötzlich sinn- und freudlos. Dabei hätte sie sich doch eigentlich freuen müssen, den Krebs besiegt und wieder zurück ins Leben gefunden zu haben. Aber das Schlimmste war, dass sie kein Selbstvertrauen mehr hatte. Bei jeder kleinen Kritik brach sie in Tränen aus, zweifelte an sich selbst, empfand sich als nutzlos. Sie konnte einfach nichts dagegen tun. Erschwerend kam hinzu, dass sie nachts keine Ruhe fand und stundenlang wach lag. …Weiterlesen »

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Irren ist menschlich – Plädoyer für eine soziale Psychiatrie

Ethikwoche der Universität Witten/ Herdecke will Wege zu einer würdevollen medizinisch- pflegerischen Versorgung psychisch kranker Patienten aufzeigen

Witten / Herdecke

uni-witten-herdeckeIn der Woche vom 30. März bis zum 2. April treffen sich an der Universität Witten/Herdecke mehr als 40 Studierende, Interessierte sowie Mediziner, Pflegewissenschaftler und Philosophen zur Ethikwoche. Das Anliegen des Veranstalters Prof. Dr. Martin W. Schnell vom Institut für Ethik und Kommunikation im Gesundheitswesen: „Die Psychiatrie hat immer noch einen negativen Beigeschmack. Wir wollen dem einen positive „Soziale Psychiatrie“ gegenüber stellen, die davon ausgeht, dass psychisch krank zu sein jeden treffen kann und irren menschlich ist.“

Das Problem der Betroffenen ist, dass sie mit Ihren Krankheitserfahrungen im Alltag klar kommen müssen. Allerdings hilft Ihnen dabei niemand und genau das ist nach Ansicht der Wittener Ethiker Aufgabe der Heilberufe: …Weiterlesen »

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