Public Private Partnership: Aktivisten fordern Offenlegung von Verträgen
PPP- Lobbyisten mit rotem Teppich und Protest empfangen
Frankfurt am Main

Mit einer phantasievollen Aktion haben Aktivistinnen und Aktivisten des bundesweiten Netzwerkes “PPP Irrweg” am Mittwoch beim “Betriebswirtschaftlichen Symposium- Bau” in Weimar gegen den Ausverkauf öffentlicher Güter durch so genannte Öffentlich- Private Partnerschaften (Public Private Partnerships / PPP) protestiert. Mit einer Großpuppe als “Wolf im Schafspelz”, einem ironischen Begrüßungsständchen und einem roten Teppich empfingen sie die Tagungsgäste vor der Weimarhalle.
“Public Private Partnership ist eine harmlos klingende Umschreibung für den fortgesetzten Privatisierungswahn”, sagte Dirk Kramm von Attac. “Das Symposium ist dabei eine jener als Tagung getarnten Werbeveranstaltungen, bei denen Investoren und Berater vor allem Kommunalpolitiker überreden, ihnen die Infrastruktur der öffentlichen Daseinsvorsorge zu überlassen – mit verheerenden Folgen für viele Gemeinden, die so in die Schuldenfalle getrieben werden.” …Weiterlesen »






Das globalisierungskritische Netzwerk Attac kritisiert die Pläne der Bundesregierung, die Gründung von Öffentlich-Privaten Partnerschaften (Public Private Partnerships / PPP) in Deutschland weiter voranzutreiben und warnt vor einer Schuldenfalle für die Öffentliche Hand. Das Bundes- Finanzministerium gründet derzeit im Auftrag der Bundesregierung die “Partnerschaften Deutschland Gesellschaft” (PDG), eine Consulting- Agentur, die Kommunen, Bundesländer, Anstalten des öffentlichen Rechts sowie den Bund angeblich neutral über PPP-Projekte beraten soll. 



