Rechtsexperte: Etablierung internationaler Sozialnormen mit WTO und globalem Klimaschutz verknüpfen
Studie zu Ungleichheit, Globalisierung und Welthandel
Düsseldorf
Nur ein kleiner Teil der Erträge des Welthandels kommt Arbeitnehmern in Entwicklungsländern zugute. Gleichzeitig bedroht der globale Kostenwettbewerb die Sozialsysteme in entwickelten Ländern. Beiden Seiten würde es nützen, wenn im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) internationale Sozialstandards etabliert würden. Diese sollten nach Möglichkeit über die Minimalanforderungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hinausgehen, ihre Entwicklung könnte mit der Etablierung eines weltweiten Emissionshandels verknüpft werden. Einseitige Sozial- oder Umweltzölle gegen Waren, die unter problematischen Bedingungen hergestellt wurden, hätten dagegen eine schädliche protektionistische Wirkung und seien nicht praktikabel. Zu diesem Ergebnis kommt Felix Ekardt, Juraprofessor an der Universität Rostock, in einer von der Hans- Böckler- Stiftung geförderten Studie.* …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.05.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Auswertung Unternehmensumfrage:
Sozial- und Umweltstandards bei der Beschaffung von Natursteinen: Kontrollen der Lieferkette im Aufbau
Siegburg
SÜDWIND hat Baumärkte und Küchenhersteller befragt, ob diese bei den Lieferanten von Natursteinen die Einhaltung von Sozial- und Umweltstandards einfordern. Die Auswertung der Umfrage ergab, dass einige Baumärkte erste Schritte unternommen haben oder diese derzeit umsetzen. Von einer branchenübergreifenden Lösung ist man allerdings noch weit entfernt.
SÜDWIND hat in den Jahren 2006 bis 2008 in mehreren Studien Missstände in den Produktionsstätten von Natursteinen in China und Indien nachgewiesen. Im Sommer 2008 veröffentlichte das Institut die Studie »Steine des Anstoßes – Arbeitsbedingungen bei Natursteinlieferanten für Baumärkte und Küchenhersteller« und schickte anschließend einen Fragebogen an Baumärkte und Hersteller von Küchen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.04.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Studie: Globaler Diamantenhandel nach Deutschland
Der härteste Stoff der Welt
Siegburg

Eine am Montag vom SÜDWIND-Institut veröffentlichte Studie belegt, dass die Arbeitsbedingungen in den Fördergebieten von Diamanten in der Demokratischen Republik Kongo und in Sierra Leone äußerst schlecht sind. In den Verarbeitungsbetrieben in Indien, wo rund 90 Prozent der weltweit geschliffenen Diamanten verarbeitet werden, existieren ebenfalls erhebliche Missstände. SÜDWIND fordert daher von den deutschen Unternehmen, die am Handel mit Schmuck und Industriendiamanten beteiligt sind, weltweit für die Umsetzung von Sozial- und Umweltstandards einzutreten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.09.2008 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Abstimmung über EU- Reformvertrag
Attac: Nein der Iren eröffnet neue Chance
Frankfurt am Main / Dublin
Mit einem eindeutigen Nein stimmten 53,4 Prozent der irischen Bevölkerung am Donnerstag gegen den EU- Reformvertrag (Vertrag von Lissabon), das ergab die gestrige Stimmauszählung. Das globalisierungskritische Netzwerk Attac begrüßte die klare Entscheidung und forderte eine soziale und demokratische Neugründung Europas:
“Der Vertrag hat die neoliberale Schlagseite der Europäischen Union auf Kosten der Mehrheit der europäischen Bürgerinnen und Bürger für lange Zeit festgeschrieben sowie die weitere Militarisierung der EU vorangetrieben”, sagte Gerold Schwarz, Sprecher der EU-Arbeitsgemeinschaft von Attac Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.06.2008 Rubrik: POLITIK
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