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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Samstag, 24. Februar 2018

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Horn: EU- Beschlüsse stabilisieren Währungsunion

Klares Signal gegen Spekulation und irrationale Ausschläge

Düsseldorf

Boeckler-StiftungDie EU- Finanzminister haben mit ihren Beschlüssen vom Wochenende einen wichtigen Schritt zur Stabilisierung der Europäischen Währungsunion gemacht. „Die EU und ihre Mitgliedsstaaten haben genau das Richtige getan: Sie lassen keinen Zweifel offen, dass sie eine gemeinsame Verantwortung für den Währungsraum tragen und spekulative Angriffe auf den Euro parieren werden“, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, Wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans- Böckler- Stiftung. „Mit dem Notfallfonds hat die europäische Politik endlich eine effektive Vorkehrung getroffen, um Attacken von Spekulanten abzuwehren und irrationale Ausschläge der Finanzmärkte einzudämmen“, erklärt der Ökonom. …Weiterlesen »

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IMK: Absicherung griechischer Staatsanleihen fast doppelt so teuer wie von argentinischen Papieren

Zweifel an der Rationalität der Finanzmärkte

Düsseldorf

Boeckler-StiftungDie Ausfallwahrscheinlichkeit kurzfristiger griechischer Staatsanleihen wurden in der vergangenen Woche auf den Finanzmärkten deutlich höher eingestuft als die von vergleichbaren Schuldverschreibungen der Republik Argentinien, einem Land, das die Folgen seines Staatsbankrotts noch nicht überwunden hat. Auch die Absicherung kurzfristiger Anleihen der Ukraine, Islands oder Russlands durch so genannte CDS- Spreads war weitaus günstiger als die von vergleichbaren griechischen Papieren. Darauf weist das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans- Böckler- Stiftung hin. „Die enormen Risikoaufschläge lassen starke Zweifel daran aufkommen, dass die Finanzmärkte bei der Bewertung des Euro- und EU-Staats Griechenland rational vorgehen“, sagt Prof. Dr. Gustav A. Horn, der Wissenschaftliche Direktor des IMK. …Weiterlesen »

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Schuldenbremse unsozial und wirtschaftlich unvernünftig

Kaum noch Spielräume für konjunkturpolitische Maßnahmen

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat die geplante Schuldenbremse für Bund und Länder als unsozial und wirtschaftlich unvernünftig kritisiert. „Eine strenge Begrenzung der Neuverschuldung mag intuitiv sinnvoll erscheinen, zeugt aber von wenig ökonomischer Kompetenz“, sagte Steffen Stierle vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. „Der Staat wird künftig nur noch ganz wenige Spielräume haben, um Phasen wirtschaftlichen Abschwungs durch konjunkturpolitische Maßnahmen abzumildern.“ Zudem werde die Möglichkeit, in sichere Staatsanleihen zu investieren, beschränkt. Diese sicheren Anleihen seien jedoch für die Stabilität der Wirtschaft von außerordentlicher Bedeutung. …Weiterlesen »

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Auf Kosten der Allgemeinheit

Deutsche Bank verdient an Finanzkrise:

Frankfurt am Main

attaclogoAnlässlich der Hauptversammlung der Deutschen Bank am heutigen Dienstag in Frankfurt hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac gefordert, auch finanzstarke Banken unter verstärkte öffentliche Kontrolle zu stellen und als Profiteure der liberalisierten Finanzmärkte für die Kosten der Krise aufkommen zu lassen. „Die Deutsche Bank hat mit ihrem Schwerpunkt auf Investmentbanking die Krise mitverursacht, dann durch Rettungspakete profitiert und verdient nun über das Geschäft mit Staatsanleihen auch noch an der Krise. Daher muss sichergestellt werden, dass die Gewinne der Gesellschaft zurückgegeben werden. Wir fordern die Politik auf, konkrete Vorschläge auszuarbeiten, wie Anleger des Instituts, Aktionäre und Banker die selbst verursachten Kosten tragen“, sagte Silke Ötsch von der bundesweiten Attac- Arbeitsgruppe Steuern und Finanzmärkte. …Weiterlesen »

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Schuldenbremse + Steuersenkungen = Demontage des Sozialstaats

Attac fordert, Vermögende stärker in die Verantwortung zu nehmen

Frankfurt am Main

attaclogoMit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die am vergangenen Freitag im Bundestag vorgestellte Schuldenbremse reagiert. „Super-Staatsverschuldung im Interesse der Banken und Konzerne, Steuersenkungen für Wohlhabende plus Schuldenbremse in der Zukunft – damit sind die Weichen gestellt für eine weitere Demontage des Sozialstaats, für das Herabsinken von Problemvierteln zu No-go- Areas, für Massenarmut und steigende Kriminalität“, sagte Hendrik Auhagen vom bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Die geplante Grundgesetzänderung sei vor allem eine Demonstration von Verantwortungslosigkeit und ein Wegschieben der Probleme auf die nächste Politikergeneration. …Weiterlesen »

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