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	<title>ETHIKER &#187; Steinbrück</title>
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	<description>TAGESZEITUNG FÜR CSR UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG</description>
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		<title>Steinbr&#252;ck muss seinen Worten Taten folgen lassen</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Jan 2009 12:20:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main Nach der &#220;bernahme von 25% plus einer der Aktien der Commerzbank durch den Bund verlangt Attac den sofortigen R&#252;ckzug der Commerzbank aus s&#228;mtlichen Steueroasen. Die Bank hat u.a. Filialen auf den Cayman- Inseln in Singapur und in den europ&#228;ischen Steueroasen Schweiz und Luxemburg. &#8220;Jetzt muss Steinbr&#252;ck seinen Worten Taten folgen lassen! In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frankfurt am Main</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-647" style="float: left;" title="attac" src="http://www.ethiker.com/wp-content/upload/2008/07/attac.jpg" alt="attac" width="195" height="85" /></p>
<p>Nach der &#220;bernahme von 25% plus einer der Aktien der Commerzbank durch den Bund verlangt Attac den sofortigen R&#252;ckzug der Commerzbank aus s&#228;mtlichen Steueroasen. Die Bank hat u.a. Filialen auf den Cayman- Inseln in Singapur und in den europ&#228;ischen Steueroasen Schweiz und Luxemburg.</p>
<p><cite title="Detlev von Larcher">&#8220;Jetzt muss Steinbr&#252;ck seinen Worten Taten folgen lassen! In seinen Reden hat sich der Finanzminister auf europ&#228;ischen und internationalen Konferenzen sowie vor dem Bundestag gegen Steuerflucht stark gemacht,&#8221;</cite> sagte Detlev von Larcher, Attac Steuerexperte und Mitglied im bundesweiten Koordinierungskreis. <cite title="Detlev von Larcher">&#8220;Seine Forderungen etwa gegen&#252;ber der Schweiz oder Liechtenstein verlieren jede Glaubw&#252;rdigkeit, wenn der Einstieg des Bundes als gr&#246;&#223;ter Aktion&#228;r bei der Commerzbank nicht zum Ende der Aktivit&#228;ten in Steueroasen f&#252;hrt.&#8221;</cite> <span id="more-2307"></span></p>
<p>In Zukunft d&#252;rfe der Bund nur solchen Banken helfen, die sich verpflichten, keine Gesch&#228;fte in und mit Steueroasen zu machen, sowie Steuerflucht &#252;ber ihr Institut zu verhindern, fordert Attac weiter.</p>
<p>Attac-Steuer- und Finanzmarktexpertin Silke &#214;tsch erg&#228;nzt: <cite title="Silke &#214;tsch">&#8220;Es ist unertr&#228;glich, dass beispielsweise die HSH Nordbank vom Bund eine Kreditb&#252;rgschaft von 30 Mrd. Euro bekommen hat und f&#252;r diesen Januar ank&#252;ndigt, nach dem Muster der Commerzbank nun ebenfalls ein Wertpapier im Volumen von 3 Milliarden Euro unter dem Dach des Bundes herauszugeben, wenn gleichzeitig mit diesen Informationen Aktivit&#228;ten der HSH-Nordbank in Steueroasen bekannt werden.&#8221; </cite></p>
<p>Eine ganze Reihe von Instituten wollen ebenfalls Anleihen mit Staatsgarantie auflegen. Bislang hat der zust&#228;ndige Sonderfonds Finanzmarktstabilisierung (Soffin) f&#252;nf deutschen Banken Ausfallb&#252;rgschaften zugesagt: der Commerzbank, Hypo Real Estate, BayernLB, HSH Nordbank und IKB. Auch sie d&#252;rfen erst wirksam werden, wenn eine umfassende demokratische Kontrolle der Banken sicher ist und ebenfalls, dass die Gesch&#228;fte mit und in Steueroasen beendet werden. fordert Attac.</p>
<p>Eine neue Studie sch&#228;tzt, dass alleine den Entwicklungsl&#228;ndern pro Jahr eine Billion US-Dollar durch Steuerflucht und kriminelles Schwarzgeld verloren gehen. Gleichzeitig ist bekannt, dass die Akteure auf den Finanzm&#228;rkten, die wesentlich die Krise herbei gef&#252;hrt haben, meistens in Steueroasen sitzen. <cite title="Detlev von Larcher">&#8220;Dieser Skandal muss endlich beendet werden. Durch die in der Bankenkrise notwendigen Rettungspakete der Bundesregierung hat diese nun die Chance, wirksam gegen Steuerflucht und Steueroasen vorzugehen. Tut sie es nicht, straft sie selbst ihre angeblich so starken Aktivit&#228;ten auf internationaler B&#252;hne L&#252;gen&#8221;</cite> so von Larcher abschlie&#223;end.</p>
<p>______________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.attac.de">&gt;&gt; www.attac.de</a></p>
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		<title>Hypo Real Estate im B&#252;rgschaftsfall verstaatlichen</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Oct 2008 15:52:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[POLITIK]]></category>
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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat gefordert, die angeschlagene Hypo Real Estate zu verstaatlichen, sollte die vom Staat gew&#228;hrte B&#252;rgschaft &#252;ber 26 Milliarden Euro f&#228;llig werden. &#8220;Wir fordern Bundesfinanzminister Peer Steinbr&#252;ck auf, das Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler nicht zu verzocken. Die 26 Milliarden Euro d&#252;rfen nicht einfach weg sein, wenn die B&#252;rgschaft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frankfurt am Main</strong></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-647" style="float: left;" title="attac" src="http://www.ethiker.com/wp-content/upload/2008/07/attac.jpg" alt="attac" width="195" height="85" /></p>
<p>Das globalisierungskritische Netzwerk Attac hat gefordert, die angeschlagene Hypo Real Estate zu verstaatlichen, sollte die vom Staat gew&#228;hrte B&#252;rgschaft &#252;ber 26 Milliarden Euro f&#228;llig werden. <cite title="Detlev von Larcher">&#8220;Wir fordern Bundesfinanzminister Peer Steinbr&#252;ck auf, das Geld der Steuerzahlerinnen und Steuerzahler nicht zu verzocken. Die 26 Milliarden Euro d&#252;rfen nicht einfach weg sein, wenn die B&#252;rgschaft f&#228;llig wird&#8221;</cite>, sagte Detlev von Larcher, Finanzmarktexperte im Attac-Koordinierungskreis.</p>
<p>Attac lehnt die Rettung der Hypo Real Estate nicht grunds&#228;tzlich ab, da ihre Pleite voraussichtlich negativere Folgen f&#252;r die gesamte Wirtschaft h&#228;tte als ihre Rettung. <span id="more-1638"></span><cite title="Stephan Schilling">&#8220;Aber man muss sehr genau hinschauen, zu welchen Bedingungen und auf wessen Kosten sie gerettet wird&#8221;</cite>, betonte Stephan Schilling, ebenfalls Finanzmarktexperte im Attac- Koordinierungskreis. Falls die staatliche B&#252;rgschaft f&#228;llig werde – also die Verluste tats&#228;chlich sozialisiert w&#252;rden – m&#252;ssten die Werte der Bank sowie zuk&#252;nftige Gewinne im Gegenzug ebenfalls sozialisiert werden. Die Hypo Real Estate m&#252;sse samt aller Sicherheiten in die Hand des Staates fallen. <cite title="Stephan Schilling">&#8220;Es kann nicht sein, dass die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler f&#252;r ihre Hilfe nichts zur&#252;ckbekommen und die Aktion&#228;re nach einer Erholungspause auf Kosten ihrer Helfer die n&#228;chste Zocker- Runde im Casino starten&#8221;</cite>, betonte Stephan Schilling.</p>
<p>Attac fordert bereits seit langem, dass die Finanzindustrie und Banken die Sch&#228;den, die sie anrichten, selbst bezahlen. Die Branche m&#252;sse gezwungen werden, einen zus&#228;tzlichen milliardenschweren Krisenfonds einzurichten.</p>
<p>Mit dem Zusammenbruch der Hypo Real Estate habe die Finanzkrise auch Deutschland mit aller Wucht erfasst. Detlev von Larcher: <cite title="Detlev von Larcher">&#8220;Entweder haben Steinbr&#252;ck und die Bankenaufsicht gelogen, als sie noch am Donnerstag behaupteten, die deutschen Banken st&#252;nden solide da – oder sie sind inkompetent.&#8221; </cite>Das Gerede von Bundeskanzlerin Angela Merkel und Steinbr&#252;ck von einer &#8220;amerikanischen Krise&#8221; sei ohnehin Unsinn gewesen. <cite title="Detlev von Larcher">&#8220;Auch hier zu Lande haben Politiker und Banker Hand in Hand die Deregulierung der Finanzm&#228;rkte betrieben, auf der Jagd nach zweistelligen Renditen und im festen Glauben an die sch&#246;ne Welt der Finanzinnovationen.&#8221;</cite></p>
<p>Die Leichtigkeit, mit der allein die deutsche Politik jetzt zweistellige Milliardensummen zur Rettung von Banken zur Verf&#252;gung stellt, zeigt nach Ansicht von Attac zudem, dass es bei der L&#246;sung anderer globaler Krisen nicht an Geld, sondern an politischem Willen fehlt. <cite title="Stephan Schilling">&#8220;Wenn es um die Bek&#228;mpfung von Hunger, Armut und Krankheiten geht, wird um jeden Cent gefeilscht, wie j&#252;ngst wieder beim UN-Armutsgipfel zu erleben war&#8221;</cite>, kritisierte Stephan Schilling. &#8220;Da wird dann eine Finanzzusage von insgesamt 16 Milliarden Dollar als gro&#223;er Erfolg gefeiert.&#8221;</p>
<p>____________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.attac.de">&gt;&gt; www.attac.de</a></p>
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