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	<title>ETHIKER &#187; Stör</title>
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	<description>TAGESZEITUNG FÜR CSR UND NACHHALTIGE ENTWICKLUNG</description>
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		<title>Rote Liste 2009: Feldhamster und Co verschwinden aus Deutschland</title>
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		<pubDate>Thu, 08 Oct 2009 08:19:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Frankfurt am Main Der Seeadler &#8211; trotz steigender Bestandszahlen immernoch bedroht. © Dr. Peter Wernicke / WWF Nach der Ver&#246;ffentlichung der Roten Liste 2009 f&#252;r Deutschland, die das Bundesamt f&#252;r Naturschutz am 6. Oktober in Berlin vorgelegt hat, bezeichnete die Umweltschutzorganisation WWF die Lage der heimischen Wirbeltiere in einer ersten Stellungnahme als „weiterhin dramatisch“. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Frankfurt am Main</strong></p>
<p><span style="font-size: x-small;">Der Seeadler &#8211; trotz steigender Bestandszahlen immernoch bedroht. © Dr. Peter Wernicke / WWF</span></p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-4143" style="float: left;" title="260-Seeadler-Altvogel-auf-A" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/10/260-Seeadler-Altvogel-auf-A.jpg" alt="260-Seeadler-Altvogel-auf-A" width="195" height="263" />Nach der Ver&#246;ffentlichung der Roten Liste 2009 f&#252;r Deutschland, die das Bundesamt f&#252;r Naturschutz am 6. Oktober in Berlin vorgelegt hat, bezeichnete die Umweltschutzorganisation WWF die Lage der heimischen Wirbeltiere in einer ersten Stellungnahme als „weiterhin dramatisch“. So finden sich 43 Prozent der untersuchten 478 Wirbeltierarten in einer Gef&#228;hrdungskategorie wieder. Anhaltend starke Bestandsr&#252;ckg&#228;nge verzeichnen etwa Feldhamster, Gro&#223;trappe, Wendehals und Kiebitz. Aber auch Wolf, Biber, Fischotter oder Seeadler sind weiterhin in einem kritischen Zustand &#8211; und das trotz steigender Bestandszahlen.<span id="more-4142"></span> Insgesamt 22 Wirbeltierarten verschwanden allein im Laufe des vergangenen Jahrhunderts aus Deutschland, darunter die Bayerische Kleinw&#252;hlmaus und der Atlantische St&#246;r. Nach WWF-Einsch&#228;tzung wird die Bundesrepublik damit das EU-Ziel, den Verlust der biologischen Vielfalt bis 2010 zu stoppen, deutlich verfehlen.</p>
<p>Die Ausweitung von Wildnisfl&#228;chen, die Schaffung von Wildtierkorridoren und der Schutz von unzerschnittenen Naturr&#228;umen m&#252;ssten, so der WWF, von der neuen Bundesregierung daher h&#246;chste Priorit&#228;t erhalten. „Seit 2007 liegt ein Bundesaktionsplan zur Sicherung der biologischen Vielfalt Deutschlands in der Schublade, doch von den darin formulierten Zielen ist bisher nur ein Bruchteil erreicht worden“, kritisiert die WWF-Artenschutzexpertin Izabela Skawinska-Luther. „Nur wenn wir den Lebensraumverlust stoppen k&#246;nnen, haben Feldhamster und Co in Deutschland eine langfristige &#220;berlebenschance.“ Auch die Auswirkungen des weltweiten Klimawandels auf die deutschen &#214;kosysteme stellten eine in ihrem Umfang noch nicht endg&#252;ltig abzusch&#228;tzende Bedrohung f&#252;r die heimische Fauna und Flora dar. Daher seien ambitionierte Klimaziele bei den anstehenden Verhandlungen zu einem neuen UN-Klimaschutzabkommen zugleich ein wichtiger Beitrag f&#252;r den Artenschutz in Deutschland.</p>
<p>Als bedeutendes, positives Signal und als Beweis f&#252;r die Effektivit&#228;t von dezidierten Naturschutzma&#223;nahmen bewertet der WWF hingegen die deutlichen Bestandeserholungen bei Fischotter, Wolf, Seeadler und Biber. „Diese Tierarten finden in Deutschland inzwischen wieder gen&#252;gend Lebensr&#228;ume. Doch ihre Zukunft h&#228;ngt hierzulande ma&#223;geblich vom konsequenten Schutz der heutigen Best&#228;nde und einer breiten Akzeptanz der Bev&#246;lkerung ab“, erkl&#228;rt Izabela Skawinska-Luther. So ist etwa der Wolf, trotz steigender Bestandszahlen, weiterhin in der h&#246;chsten Bedrohungskategorie „Vom Aussterben bedroht“ gelistet. Vor allem die Wilderei und die Verluste bei Stra&#223;en&#252;berquerungen werden ihm zum Verh&#228;ngnis.</p>
<p>_______________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.wwf.de/">&gt;&gt; www.wwf.de</a></p>
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		<title>Sieben Jahre nach Elbe- Katastrophe nichts dazu gelernt</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Aug 2009 05:43:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Redaktion</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin Sieben Jahre nach der Hochwasserkatastrophe an der Elbe sieht der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) noch immer erhebliche Defizite beim Hochwasserschutz. Von 20 geplanten Ma&#223;nahmen seien an der Elbe bisher nur zwei realisiert worden, die R&#252;ckdeichung bei Lenzen/ Wittenberge und bei Dessau- Ro&#223;lau. Statt f&#252;r Hochwasserschutz w&#252;rden j&#228;hrlich 40 Millionen Euro in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin</strong><br />
<img class="alignnone size-full wp-image-2495" style="float: left;" title="bund" src="http://www.ethiker.com/wp-content/uploads/2009/02/bund.jpg" alt="bund" width="195" height="67" />Sieben Jahre nach der Hochwasserkatastrophe an der Elbe sieht der Bund f&#252;r Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) noch immer erhebliche Defizite beim Hochwasserschutz. Von 20 geplanten Ma&#223;nahmen seien an der Elbe bisher nur zwei realisiert worden, die R&#252;ckdeichung bei Lenzen/ Wittenberge und bei Dessau- Ro&#223;lau. Statt f&#252;r Hochwasserschutz w&#252;rden j&#228;hrlich 40 Millionen Euro in Unterhalt und Verwaltung der Elbe als Wasserstra&#223;e gesteckt. Hinzu k&#228;men die Kosten f&#252;r die Planung des Saale- Elbe- Kanals. Insgesamt sei das zehnmal soviel wie j&#228;hrlich f&#252;r nachhaltigen Hochwasserschutz ausgegeben werde.<span id="more-3777"></span></p>
<p>Hubert Weiger, BUND-Vorsitzender: &#8220;Die Flusspolitik in Deutschland muss neu ausgerichtet werden. Den Fl&#252;ssen muss mehr Raum gegeben werden, um Hochwasserst&#228;nde zu senken und Flutkatastrophen zu verhindern. Nur durch nachhaltigen Hochwasserschutz bleibt das &#214;kosystem Fluss intakt. Seit der Jahrhundertflut an der Elbe von 2002 hat die verantwortliche Politik nur vom &#246;kologischen Hochwasserschutz geredet und nicht gehandelt. Statt mehr nat&#252;rliche &#220;berschwemmungsfl&#228;chen zu schaffen und die Siedlungen dadurch besser zu sch&#252;tzen, werden Millionen f&#252;r die Wasserstra&#223;e Elbe und den Saale-Elbe-Kanal verschwendet.&#8221; Dabei zeige das stetig sinkende Frachtaufkommen, dass die Elbe f&#252;r den G&#252;terverkehr uninteressant geworden sei. 1998 seien noch 1,8 Millionen Tonnen G&#252;ter auf der Elbe transportiert worden. Mit nur noch 0,7 Millionen Tonnen sei 2008 ein historisches Tief erreicht.</p>
<p>Auf BUND-Anfrage h&#228;tten die im Bundestag vertretenen Parteien ein unterschiedlich ausgepr&#228;gtes Interesse an einer modernen Flusspolitik signalisiert. Die CDU habe sich f&#252;r Ausbauma&#223;nahmen an der Elbe ausgesprochen und sehe im Neubau des Saale-Elbe-Kanals ein &#8220;wichtiges Vorhaben&#8221;. Die Bedeutung, den Fl&#252;ssen mehr Raum zu verschaffen, werde nicht erkannt.  Die FDP hebe zwar die Wichtigkeit der Elbe als &#246;kologischen Lebensraum hervor. Sie setze sich beispielsweise f&#252;r die Ansiedlung des St&#246;rs und gegen den Bau von Staustufen ein. Dennoch unterst&#252;tze sie die Vertiefung der Unterelbe. Zum geplanten Saale-Elbe-Kanal habe sich die FDP gegen&#252;ber dem BUND nicht ge&#228;u&#223;ert.</p>
<p>Die CDU lehne die nach BUND-Auffassung wirtschaftlich und &#246;kologisch sinnvollere Verlagerung des geringen G&#252;teraufkommens der Elbe auf die Schiene ab. Ernst-Paul D&#246;rfler, BUND-Elbeexperte: &#8220;Schon jetzt verlagern viele Spediteure ihre Transporte auf die Schiene, weil die Elbe keinen zuverl&#228;ssigen G&#252;terverkehr gew&#228;hrleisten kann. Zumindest die SPD hat zugesagt, die Alternativen zu ber&#252;cksichtigen. Die FDP &#228;u&#223;ert sich dazu gar nicht. B&#252;ndnis 90/Die Gr&#252;nen und Die Linke hingegen haben die Chancen des Schieneng&#252;terverkehrs erkannt und sagen zu, sich in der kommenden Legislaturperiode daf&#252;r einzusetzen.&#8221;</p>
<p>Die ma&#223;gebliche Bremse f&#252;r einen neuen Umgang mit den Fl&#252;ssen sei die politische Vorgabe, die ganzj&#228;hrige Befahrbarkeit der Elbe herzustellen. Mit der laufenden Verengung und Vertiefung werde dem Fluss und seinen internatonalen Schutzgebieten erheblich geschadet, ohne die Transporte zu steigern. Die Mittel fehlten in der Folge f&#252;r sinnvolle Ma&#223;nahmen.</p>
<p>Weiger: &#8220;Wir fordern die Parteien auf, sich f&#252;r eine Reform der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung einzusetzen. Statt weiter unerreichbaren politischen Vorgaben nachzujagen, muss die Beh&#246;rde zukunftsf&#228;hige und nutzbringende Aufgaben &#252;bernehmen. Dazu geh&#246;ren der vorsorgende Hochwasserschutz und der Gew&#228;sserschutz, wie ihn die EU in der Wasserrahmenrichtlinie vorschreibt.&#8221;</p>
<p>_____________________</p>
<p><strong>Webtipp: </strong><a  href="http://www.bund.net/">&gt;&gt; www.bund.net</a></p>
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