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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Freitag, 24. November 2017

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Neuer Rohstoff: ausdauernde Pflanzen

Universität Bayreuth

Beyreuth

Die nordamerikanische Becherpflanze (Silphium perfoliatum) ist eine der ausdauernden Bioenergie-Testpflanzen des Forschungsprojekts der Universität Bayreuth. Foto: Universität Bayreuth
ausdauernde_pflanzenIst es wirklich nötig, jedes Jahr eine Fläche in der Größe des Saarlandes zu bepflanzen, um genügend Masse für das Biogas zur Erzeugung von Strom und Wärme zu haben? Und ist es sinnvoll, zu diesem Zweck ausgerechnet den nicht ganz unproblematischen Mais einzusetzen?

Antworten auf diese Fragen suchen Forscher der Universität Bayreuth im Rahmen eines auf fünf Jahre ausgelegten und von der Oberfrankenstiftung und dem Bundes-landwirtschaftsministerium geförderten Projekts. „Als Testpflanzen, die ab dem dritten Jahr alle zwei bis 2,50 Meter Bestandeshöhe erreichen und mit ihrer Ertragsleistung an die von hoch gezüchteten Maissorten heranreichen, werden derzeit neun verschiedene Arten aus Nordamerika bis Ostasien angebaut. Weitere Arten untersuchen wir in einer Vorstudie“, sagt Dr. Pedro Gerstberger, Direktor und Botaniker am Lehrstuhl für Pflanzenökologie. …Weiterlesen »

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Kraftwerke für das 21. Jahrhundert

Start der 2. Phase des Forschungsprojekts KW 21

Nürnberg

bayern_innovativAuf welchen Energieträgern beruht die Stromerzeugung der Zukunft? Und wie kann auch künftig eine sichere Energieversorgung von Privathaushalten und Unternehmen gewährleistet werden? Fachleute sind sich einig, dass konventionelle Kraftwerke noch lange Zeit den maßgeblichen Anteil an der Stromerzeugung haben werden. Moderne, effiziente Kraftwerke leisten einen wichtigen Beitrag zur nachhaltigen Sicherung der Energieversorgung, zur Ressourcenschonung und zur weiteren Reduzierung von Emissionen.

Einen wichtigen Eckpfeiler der Entwicklung innovativer Kraftwerkstechnologien bildet seit dem Jahr 2004 die Forschungsinitiative „Kraftwerke des 21. Jahrhunderts“ (KW21). …Weiterlesen »


OXYCOAL- AC: „Wir machen Kraftwerke sauberer“

Rheinisch- Westfälische Technische Hochschule Aachen

Aachen

rwthaachenIm alten Heizkraftwerk an der Wüllnerstraße, nur einen Steinwurf vom Hauptgebäude der RWTH Aachen entfernt, wird eifrig an der Zukunft gearbeitet. Die Forscher von sechs RWTH- Instituten testen dort ein innovatives Kohlekraftwerk. Das Besondere an der Stromfabrik der nächsten Generation: Sie pustet so gut wie kein klimaschädliches Kohlendioxid mehr in die Luft.

Fossile Kraftwerke, in denen Strom mit Kohle, Erdgas oder Öl produziert wird, haben einen schlechten Ruf. Sie stoßen viel CO2 aus und belasten die Umwelt dadurch sehr stark. „Doch ohne sie geht es nicht“, sind sich die Experten einig. Mit erneuerbaren Energien allein wird man den Strombedarf der nächsten Jahrzehnte nämlich nicht decken können. Um die anspruchsvollen europäischen Klimaziele dennoch zu erreichen, führt an einem kein Weg vorbei: Die Kraftwerke müssen sauberer werden – und das, so schnell wie möglich. …Weiterlesen »


Nahrungs- und Futtermittelproduktion muss nachhaltig werden

Zertifizierung von Biomasse nur ein erster Schritt für weltweite nachhaltige Produktion

Berlin

Foto: Soja. © Anton Vorauer / WWF

260-16-soybean-flields15-fpDas Bundesministerium für Landwirtschaft, Ernährung und Verbraucherschutz stellte am Dienstag erstmals vor, wie in der Zukunft Biokraftstoffe für die Erzeugung von Strom, Kraftstoff und Wärme nachhaltig produziert werden sollen. Auf der Veranstaltung in Berlin wurde der so genannte ISCC- Standard für Nachhaltigkeit vorgestellt. Die Weichen dazu hatte die EU im Dezember in ihrer Richtlinie für erneuerbare Energien gestellt. “Die Idee, dass weltweit besonders wichtige Naturschutzflächen vor dem Anbau von Bioenergiepflanzen verschont werden sollen, ist gut”, kommentiert Martina Fleckenstein, Leiterin Agrar beim WWF Deutschland. Damit wirklich Lebensräume für seltene Tiere und Pflanzen erhalten bleiben und die Lebensbedingungen der Bevölkerung in den betroffenen Regionen der Erde gewahrt werden könnten, brauche es jedoch sehr anspruchsvolle und glaubwürdige Kriterien. …Weiterlesen »


In Zukunft kommt das Brennholz aus der Gasleitung

Forschende des Paul Scherrer Instituts erhalten die Auszeichnung Watt d’Or 2009 für ein Verfahren, mit dem man Erdgas aus Holz erzeugen kann.

Villigen PSI, Schweiz

Dagmar Baroke, Paul Scherrer Institut (PSI)

psiEin Verfahren, das Forschende des Paul Scherrer Instituts (PSI) zusammen mit Kollegen der TU Wien entwickelt haben, wandelt Holz in synthetisches Erdgas um, das in öffentliche Gasleitungen eingespeist werden kann. Dadurch wird die Energie aus Holz für die Stromerzeugung in Gaskraftwerken oder den Autoantrieb verfügbar. Zugleich wird damit eine sehr umweltfreundliche Energiequelle erschlossen, da die Holzvergasung CO2- neutral ist.

In einer Testanlage im österreichischen Güssing wird das Verfahren im technischen Massstab erprobt. Im Dezember 2008 lieferte die Anlage erstmals Methan – den Grundbestandteil von Erdgas. …Weiterlesen »


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