Kameruns Behörden verhaften Buschfleisch-Händler. / WWF: Urbanisierung heizt Nachfrage weiter an.
Gorillas im Kochtopf
Frankfurt am Main
© Eva Paule Mouzong / TRAFFIC
Den Behörden in Kamerun ist ein Schlag gegen illegale Wilderei und den verbotenen Handel mit Buschfleisch gelungen. Nach monatelangen Vorbereitungen nahmen Beamte in der Stadt Yaoundé bei einer großangelegten Razzia drei Händler fest, die Buschfleisch von bedrohten Tierarten, darunter Gorilla-Produkte, verkauft hatten. Nach einer aktuellen Studie von WWF und TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm mit der Weltnaturschutzunion, geraten Wildtierbestände in Afrika durch die steigende Nachfrage nach Buschfleisch zunehmend unter Druck. „Wir beobachten mit Sorge die Kommerzialisierung des Buschfleischhandels in West- und Zentralafrika“, sagt WWF- Artenschutzreferent und Autor der Studie, Stefan Ziegler. …Weiterlesen »










