Provinz Yunnan leidet seit neun Monaten unter extremer Trockenheit. / WWF: Trinkwasserknappheit, Missernten und Stromausfälle sind die Folge.
China im Griff der Dürre
Frankfurt am Main
© Michel Gunther / WWF-Canon

Die eigentlich regen- und wasserreiche Provinz Yunnan im Südwesten Chinas ist von einer extremem Dürre und Trockenheit betroffen. Wie der WWF mitteilte habe es seit einigen Monaten kaum geregnet, hinzu komme eine um zwei Grad höhere Durchschnitts- Temperatur. „Verschärft wird die Krise durch die Tatsache, dass zwei Drittel der Bevölkerung in den Tälern und damit gerade einmal auf einem zwanzigstel der Fläche leben“, sagt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF. „Die Bewohner Yunnans können daher nur auf fünf Prozent der Wasserressourcen zugreifen.“ Viele Millionen Menschen hätten in Folge der Regenausfälle nur noch sehr beschränkten Zugang zu Trinkwasser. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 29.03.2010 Rubrik: UMWELT
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Öl- Katastrophe in Italien: Gefährliche Kettenreaktion für das Ökosystem am Po.
Schwarze Welle auf dem Lambro
Frankfurt am Main
© Mauri Rautkari / WWF Canon

In Italien sind Tausende von Kubikmetern Altöl in den Lambro, einen Zufluss des Pos, geleitet worden. Dieser massive Akt mutwilliger Umweltzerstörung könnte nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation WWF den ohnehin bereits durch mangelhaft gereinigte Abwässer und Begradigung stark in Mitleidenschaft gezogenen Lambro massiv schädigen. Der WWF rechnet außerdem mit verheerenden Auswirkungen auf das gesamte Po- Flusssystem. „Wasservögel und Fische sind die ersten, die unter dieser Katastrophe zu leiden haben“, warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland. Doch auch die Landwirtschaft und die Bewohner der Region dürften mit den Folgen zu kämpfen haben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.02.2010 Rubrik: UMWELT
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Flutkatsatrophe in Istanbul:
Behörden und Städteplaner haben versagt
Frankfurt am Main
Die Millionenstadt Istanbul erlebt zurzeit die schlimmsten Überschwemmungen seit Jahrzehnten. © WWF
Angesichts der dramatischen Flutkatastrophe in Istanbul wirft die Umweltschutzorganisation WWF den Behörden und Städteplanern der türkischen Metropole Versagen vor. Illegale, aber von der Stadtverwaltung tolerierte Siedlungen, teilweise sogar in ausgetrockneten Flussbetten oder natürlichen Überschwemmungsgebieten, seien bei Hochwasser besonders gefährdet. Hinzu komme ein marodes Kanalisationssystem und eine Bebauung, die das Wasser daran hindere ins Meer abzufließen. „Die türkische Regierung und die Istanbuler Stadtverwaltung müssen angesichts der Flutkatastrophe unverzüglich reagieren. Zerstörte Siedlungen in Hochwasserrisikogebieten dürfen nicht wieder aufgebaut werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.09.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Wassermangel und Dürre sind Wachstumsrisiko / Österreich und Belgien wollen UN-Konvention ratifizieren
WWF fordert „Big Deal“ im Kampf gegen weltweite Wasserkrise
Frankfurt am Main
© Chris Martin Bahr / WWF-Canon
Anlässlich des Abschluss der Weltwasserwoche in Stockholm fordert die Umweltschutzorganisation WWF einen „Big Deal“ im Kampf gegen die weltweite Wasserkrise. Regierungen, Landwirtschaft und Unternehmen müssten Strategien entwickeln, um die Versorgung mit sauberem Trinkwasser dauerhaft sicherzustellen, fordert Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland, im Interview auf der Weltwasserwoche in Stockholm. Ein Hoffnungsschimmer sei, dass mit Österreich ein weiterer Staat die Ratifizierung der UN- Konvention zum grenzüberschreitenden Wassermanagement in die Wege geleitet habe und Belgien auf der Weltwasserwoche großes Interesse daran zeigte. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.08.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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WWF-Studie: Deutscher Wasser-Fußabdruck von 159,5 km³ jährlich / Wasser-Importe aus Brasilien, Elfenbeinküste, Spanien und Türkei
Deutschland verbraucht drei Mal jährlich den Bodensee
Frankfurt am Main
Abbildung: © WWF
Nach einer am Montag veröffentlichten Studie der Umweltstiftung WWF hat Deutschland einen jährlichen Wasser- Fußabdruck von 159,5 Mrd. m³ – das ist mehr als das dreifache Volumen des Bodensees (48 Mrd m³). Darin berücksichtigt ist nicht nur der direkte Wasserverbrauch, sondern auch das in Lebensmitteln und Industriegütern enthaltene Virtuelle Wasser. „Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat damit jeder Deutsche einen täglichen Wasser- Fußabdruck von 5288 Litern, was etwa 25 Badewannenfüllungen entspricht“, sagt WWF- Experte Martin Geiger. Und das, obwohl der direkte Wasserverbrauch von Privatpersonen in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf gerade einmal 124 Liter pro Tag zurückgegangen ist. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.08.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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WWF zeigt sich enttäuscht vom Ausgang des Weltwasserforums. / Gastgeberland Türkei für mangelnde Dialogbereitschaft kritisiert
Abschlussdeklaration ist Ansammlung von Plattitüden
Frankfurt am Main
Foto: © Michel Gunther / WWF-Canon
„Die offizielle Abschlussdeklaration des Weltwasserforums ist größtenteils eine Ansammlung von unverbindlichen Plattitüden und nicht der dringend notwendige Aktionsplan“, kritisiert Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland. „Was wir angesichts einer drohenden globalen Wasserkrise brauchen, sind konkrete Gegenmaßnahmen und ambitionierte Ziele – und keine wachsweichen Versprechungen.“ Die Umweltstiftung WWF kritisiert, dass sich in der Abschlussdeklaration weder eine Erklärung zum Menschrecht auf Wasser, noch auf die Sicherung des Wasserzugangs für die Natur findet. „Wer die Wasserkrise effektiv bekämpfen will, der muss die entsprechenden Ökosysteme wie Flüsse und See, Auen und Moore schützen“, sagt Martin Geiger. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.03.2009 Rubrik: UMWELT
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WWF-Studie: Unternehmen kümmern sich zu wenig um Wassermanagement
Wasserknappheit ist Wachstumsrisiko
Frankfurt am Main
Foto: © Edward Parker / WWF-Canon
„Die weltweite Wasserkrise wird zu einem Risiko für das Wirtschaftswachstum“, warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland und Teilnehmer des Weltwasserforums in Istanbul. Der Rohstoff Wasser würde derzeit noch von vielen Unternehmen in „gedankenloser Weise verschwendet“. Nach aktuellen Untersuchungen der Umweltschutzorganisation WWF sind es ausgerechnet einige (häufig kritisierte) multi- nationale Konzerne – wie etwa Coca-Cola, Nestlé, IKEA oder Unilever – die damit begonnen haben, Risiken zu untersuchen, die durch ihre Abhängigkeit vom Wasser entstehen. Doch die Mehrheit der Unternehmen sei sich dieser Risiken nicht bewusst. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 23.03.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Gastgeberland Türkei für schlechtes Wassermanagement kritisiert. / WWF fordert weltweiten Aktionsplan: Deutschland in der Verantwortung.
Weltwasserforum 2009: Kampf gegen Globale Wasserkrise
Frankfurt am Main
Foto: © Wild Wonders of Europe/ Maurizio Biancarelli / WWF
„Wir steuern direkt auf eine globale Wasserkrise zu“, warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland, anlässlich des Weltwasserforums in Istanbul. Die Ressource Wasser würde, so der WWF-Experte, immer knapper. Das sei in erster Linie eine Folge von Verschwendung, Missmanagement und ineffizienter Bewässerung. Deutliche Zeichen der weltweiten Wasserkrise sieht Martin Geiger in der Jahrhundertdürre Anfang 2009 in China oder in den extremen Trockenperioden im Mittelmeerraum. Die Folgen würden nach WWF- Einschätzung auch Deutschland treffen: Es drohen Landflucht, Kollaps der Landwirtschaft am Mittelmeer und ein Ende des Tourismus in beliebten Urlaubsregionen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.03.2009 Rubrik: UMWELT
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Kieler Meeresforscher untersuchen Klimasignale in der Karibik
Wird der Golfstrom zu süß?
Kiel
Der Nordäquatorialstrom bringt relativ salzarmes Wasser von Süden in die Karibik hinein. Dort verdunstet so viel Wasser, dass der Golfstrom die Karibik im Norden relativ salzig verlässt. Doch auch Flüsse wie der Orinoko und der Mississippi beeinflussen mit Süßwasser das System – und damit auch das Klima in Nordeuropa. Grafik: IFM-GEOMAR
Können schmelzende Gletscher und heftige Niederschläge in Europa den Golfstrom schwächen? Dieser Frage wollen Kieler Meereswissenschaftler in den kommenden Wochen nachgehen. Dazu starten sie mit dem Forschungsschiff METEOR eine Expedition zur Wiege von “Europas Fernheizung” in der Karibik.
Salz ist ein wichtiger Treibstoff des Golfstroms. Erreicht das Wasser der Meeresströmung arktische Regionen und kühlt ab, ist es dank seines hohen Salzgehaltes deutlich schwerer als das Wasser der Umgebung. Dadurch sinkt das Golfstromwasser auf den Meeresgrund und fließt dort Richtung Äquator zurück. Ein riesiger Kreislauf entsteht, der ohne das Absinken des schweren, salzhaltigen Wassers zum Stillstand käme. Doch im Zuge der Klimaerwärmung gelangt immer mehr Süßwasser ins Meer, weil Gletscher abschmelzen und Niederschläge zunehmen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.02.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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WWF: Dürre in China Vorbote einer globalen Wasserkrise
Der Drache verdurstet
Frankfurt am Main
China verfügt zwar über sieben Prozent der globalen Frischwasser- Ressourcen, muss damit aber auch 22 Prozent der Weltbevölkerung versorgen. © Yifei Zhang / WWF Canon
Die derzeitige Dürre in China ist nach Auffassung des WWF vom Menschen verursacht sowie Ausdruck einer umfassenden und allgemeinen Wasserkrise im Reich der Mitte. „Obwohl China zu den wasserreichsten Ländern der Erde gehört, wird das Süßwasser immer knapper und wird bald hunderte Millionen Menschen in ihrer Existenz bedrohen“, so WWF Süßwasserexperte Martin Geiger.
Ursachen für die sich weiter verschärfende Wasserkrise in China sind vor allem Wasserverschwendung und Bodenerosion. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.02.2009 Rubrik: UMWELT
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