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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Sonntag, 22. Oktober 2017

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Meist 30 Tage Urlaub und bis zu 2.023 Euro für die Urlaubskasse – In Krisenbetrieben fällt das Urlaubsgeld oft geringer aus

Überblick über 22 Wirtschaftszweige

Düsseldorf

Boeckler-StiftungDie meisten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben bis zu 30 Tage Urlaub und erhalten Urlaubsgeld – einen Rechtsanspruch gibt es darauf allerdings nur, wenn die Tarifverträge entsprechende Regelungen vorsehen. Die Höhe der tariflich vereinbarten Urlaubsextras fällt je nach Branche sehr unterschiedlich aus: Zwischen 155 und 2.023 Euro bekommen Beschäftigte in der mittleren Lohn- und Gehaltsgruppe in diesem Jahr als tarifliches Urlaubsgeld (ohne Berücksichtigung von Zulagen/ Zuschlägen, bezogen auf die Endstufe der Urlaubsdauer). Das zeigt die aktuelle Auswertung für 22 Wirtschaftszweige, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung vorlegt. …Weiterlesen »

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Tariflöhne und -gehälter: 2009 ein Plus von 2,6 Prozent

Tarifliche Reallohnsteigerungen, aber sinkende Effektivverdienste

Düsseldorf

Boeckler-Stiftung

Die Tarifentwicklung in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen positiven Verlauf genommen. Die Tariflöhne und -gehälter sind 2009 im Durchschnitt um 2,6 Prozent gestiegen. Da sich die Verbraucherpreise lediglich um 0,4 Prozent erhöht haben, ergibt sich daraus ein kräftiger realer Anstieg der Tarifvergütungen um 2,2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Bilanz der Tarifpolitik des Jahres 2009, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozial- wissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung heute vorlegt. …Weiterlesen »


Trotz Krise ein Plus in vielen Branchen

Tarifliches Weihnachtsgeld

Düsseldorf

hans-boecklerTrotz der Krise fällt das tarifliche Weihnachtsgeld auch in diesem Jahr in vielen Branchen höher aus als im vergangenen Jahr. Das Plus beträgt je nach Tarifbereich zwischen 1,5 und 7,3 Prozent. Dies entspricht bezogen auf die mittlere Vergütungsgruppe einem Steigerungsbetrag zwischen 16 und 117 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt das WSI- Tarifarchiv der Hans- Böckler- Stiftung in einer Auswertung von Tarifverträgen aus 23 Branchen. „Die Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben profitieren von den Tarifabschlüssen in der Tarifrunde 2009“, stellt der Leiter des WSI- Tarifarchivs Dr. Reinhard Bispinck fest. Beispiele aus verschiedenen Branchen. …Weiterlesen »


WSI- Halbjahresbilanz 2009 zu Arbeitskämpfen

300.000 Streikende im ersten Halbjahr – weniger Flächenstreiks, aber viele betriebliche Auseinandersetzungen

Düsseldorf

hans-boecklerVor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftskrise hat sich der Trend zu konfliktreichen Tarifrunden auch im Jahr 2009 mit einer ganzen Reihe von Arbeitskämpfen fortgesetzt. Zwar waren mit rund 300.000 Streikenden deutlich weniger Beschäftigte als im Vergleichszeitraum des Vorjahres an Streiks und Warnstreiks beteiligt, doch blieben Konflikthäufigkeit und Streikvolumen auf einem anhaltend hohen Niveau. Dies zeigt die Halbjahresbilanz zur Arbeitskampfentwicklung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler-Stiftung. Das Arbeitskampfvolumen schätzt das WSI für die ersten sechs Monate des Jahres 2009 auf etwa 350.000 Streiktage. Im gesamten Jahr 2008 fielen nach WSI- Schätzungen etwa 542.000 Arbeitstage wegen Arbeitskämpfen einschließlich Warnstreiks aus. …Weiterlesen »


Gewerkschaften: Im Osten auf Rückzug

Soziologen der Universität Jena untersuchen Rolle und Engagement der Betriebsräte

Jena

klaus_doerreEs ist nicht viel übrig geblieben von den „goldenen Zeiten“ der Betriebsräte und Gewerkschaften. In ihren jüngsten Verhandlungen hatte die IG Metall acht Prozent mehr Lohn für die 3,6 Millionen Beschäftigten der Branche verlangt. Der getroffene Kompromiss ergab eine Lohnerhöhung von 4,2 Prozent und Einmahlzahlungen. „Vor dem Hintergrund der Finanzkrise gar kein so schlechtes Ergebnis“, erklärt Prof. Dr. Klaus Dörre von der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

Der Jenaer Arbeitssoziologe hat die sich wandelnden Beziehungen zwischen Betriebsräten und Gewerkschaften untersucht. Unterstützt wurde die Studie von der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler-Stiftung und der Otto-Brenner-Stiftung. …Weiterlesen »


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