ETHIKER

News Online

Twitter

Twitter
@EthikerNews

ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Sonntag, 25. Februar 2018

PHILOSOPHIE
PERSONEN
DOWNLOAD
COMMUNITY
KONTAKT
IMPRESSUM
» ethiker.com kaufen

Deutschland und EU unter Beschuss

UN- Klimaverhandlungen:

Bonn

germanwatch Nach Einschätzung der Umwelt- und Entwicklungsorganisation Germanwatch ist zu erwarten, dass die EU und Deutschland bei der heute startenden Runde der UN- Klimaverhandlungen heftig unter Beschuss kommen wird. „Wenige Tage vor Verhandlungsbeginn hatten insbesondere der deutsche Wirtschaftsminister Brüderle sowie der deutsche EU- Kommissar Oettinger verhindert, dass die EU-Kommission ein Strategiepapier vorlegen konnte, wonach die EU ihre Emissionen ohne Wenn und Aber um 30% reduziert.“ erklärt Christoph Bals, Politischer Geschäftsführer von Germanwatch. …Weiterlesen »

Share

Wie stark heizt der Klimawandel die Hamburger Metropolregion auf?

GKSS- Forschungszentrum Geesthacht GmbH

Geesthacht

Mögliche Erhöhungen der maximalen Sommertemperatur bis Ende des Jahrhunderts (2070 bis 2100) verglichen zu 1961-1990

SommertemperaturFür die nächsten Tage melden die Wetterdienste sommerliche Rekordtemperaturen. Das Norddeutsche Klimabüro des GKSS- Forschungszentrums Geesthacht fasst die zukünftigen möglichen sommerlichen Temperaturentwicklungen für die Hamburger Metropolregion zusammen: Höchstwerte von bis zu 44 Grad Celsius sind hier am Ende des 21. Jahrhunderts möglich.

Die höchste Temperatur, die zwischen 1961 und 1990 in Hamburg- Fuhlsbüttel gemessen wurde, lag bei 34,8 Grad Celsius. Klimarechnungen für die Zukunft weisen darauf hin, dass solche Höchsttemperaturen bis zum Ende des Jahrhunderts in der Metropolregion Hamburg etwa 1,4 bis 9,4 Grad Celsius höher ausfallen können. …Weiterlesen »

Share

Deutsche Ostseeküste wird Modellregion für die Anpassung an den Klimawandel

Universität Rostock

Rostock

uni_rostockAn der Ostseeküste Schleswig- Holsteins und Mecklenburg- Vorpommerns werden in den nächsten fünf Jahren Folgen des Klimawandels und Anpassungsmöglichkeiten für die Region erforscht. Als eine von sieben Regionen in Deutschland wird sie im Rahmen der Maßnahme „KLIMZUG – Klimawandel in Regionen zukunftsfähig gestalten“ vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit knapp neun Millionen Euro gefördert. Das Fachgebiet Küstenwasserbau der Universität Rostock bearbeitet in Kooperation mit den zuständigen Küstenschutzbehörden in Schleswig- Holstein und Mecklenburg-Vorpommern Fragen zu den zukünftigen Strategien im Küsten- und Hochwasserschutz an der deutschen Ostseeküste. …Weiterlesen »

Share

TUM-Forscher untersuchen Einfluss der Landwirtschaft auf den Treibhauseffekt

Klimaforschung in der Agrarwissenschaft:

München

t_uni_muenchenDer Laie denkt beim Thema „Treibhauseffekt“ schnell an klimaschädliche Auto- oder Flugzeugabgase. Doch Emissionen aus der Landwirtschaft sind in Deutschland zu 10 % am nationalen Treibhausgasaufkommen beteiligt. Um diesen Wert zu drücken, müssen Landwirte wissen, welche „Klimakiller“ sich im Stall und auf dem Feld verstecken. Agrarwissenschaftler der TU München haben sich deshalb zusammen mit Kollegen anderer Universitäten auf die Suche gemacht: Sie erforschen, in welchem Umfang man durch optimierte Anbauverfahren und durch die Umstellung auf ökologischen Landbau klimaschädliche Emissionen reduzieren kann. …Weiterlesen »

Share

Jetzt müssen Regierungschefs zeigen, ob Klimaschutz mehr als Rhetorik ist

Staats- und Regierungschefs können UN-Klimaverhandlungen zum Durchbruch verhelfen

Bonn

germanwatchlogoAuf dem ab heute in Italien stattfindendem G8- Gipfel sowie dem „Forum der Großen Volkswirtschaften“ (MEF), bei dem auch die großen Schwellenländer vertreten sind, müssen die Staats- und Regierungschefs zeigen, dass der politische Wille für mehr Klimaschutz vorhanden ist. Als Vorbereitung auf den UN- Klimagipfel in Kopenhagen im Dezember ist ein klares Bekenntnis der Regierungen notwendig, den Anstieg der weltweiten Temperatur auf unter 2 Grad Celsius gegenüber vorindustrieller Zeit zu begrenzen. Für die Industrieländer bedeutet das eine Treibhausgasreduktion um 95 Prozent bis Mitte des Jahrhunderts gegenüber 1990. Außerdem müssen die globalen Emissionen vor 2020 ihren Höhepunkt erreicht haben und dann sinken, um den Temperaturanstieg realistisch unter zwei Grad zu halten. …Weiterlesen »

Share

Klimawandel: Begrünung von Städten kann Hitzewellen abschwächen und damit Gesundheitsgefährdungen senken

BMBF- Projekt KLIMES analysiert stadtplanerische Strategien, um die Folgen des Klimawandels in Städten zu mindern

Mainz

uni-mainzDer wärmste April in Deutschland seit Beginn der Wetteraufzeichnungen belegt die beschleunigte Entwicklung des Klimawandels in Mitteleuropa. Städte werden aufgrund ihrer Struktur von den Belastungen des Klimawandels besonders betroffen sein. „Die versiegelten Flächen, eine verdichtete Bebauung, fehlende Verdunstung und der geringere Luftmassenaustausch führen in den Städten zu einem sogenannten Wärmeinseleffekt, der sich bei der zunehmenden globalen Erwärmung besonders bemerkbar macht“, teilte Univ.-Prof. Dr. Michael Bruse vom Geographischen Institut der Johannes Gutenberg- Universität Mainz dazu mit. Die Stadtplanung muss nach seiner Ansicht ihre Strategien und Konzepte daher im Rahmen des Vorsorgeprinzips an den Klimawandel anpassen, um die zu erwartenden Hitzebelastungen für Menschen in städtischen Räumen wirksam zu reduzieren. …Weiterlesen »

Share

Bonner Klimaverhandlungen: Viel Plauderei, wenig Fortschritt

WWF: Staatengemeinschaft von politischem Durchbruch weit entfernt

Bonn / Berlin

Foto: © Douglas Robertson / WWF

260_kraftwerk_frimmersdorf_Die Bonner Klimaverhandlungen haben nach Ansicht des WWF keine substanziellen Fortschritte erzielt. Bei keinem der Knackpunkte, etwa bei der Reduzierung der Emissionen oder in Finanzierungsfragen, sei man weitergekommen. Einzig die Arbeitsatmosphäre unter den Delegierten habe sich verbessert, vor allem dank der neuen US- Administration. „Das ist schön, aber ohne ernsthafte Verpflichtungen und anspruchsvolle Ziele gewinnt man keinen Kampf gegen den Klimawandel“, bilanziert die Leiterin Klimaschutz des WWF, Regine Günther. Von einem politischen Durchbruch, wie man ihn für ein Kioto- Nachfolgeabkommen brauche, sei die Staatengemeinschaft in Bonn weit entfernt gewesen. …Weiterlesen »

Share

Zwei Grad mehr, zwei Pole weniger

WWF: Eisbären und Pinguine trifft der Klimawandel zuerst, der Rest der Welt folgt

Frankfurt am Main

Foto: © David Jenkins / WWF-Canada

260-229458Anlässlich des 50jährigen Jubiläums der Unterzeichnung des Antarktisvertrags treffen sich in Washington erstmals Minister des Arktischen Rats mit Vertretern der Antarktischen Vertragsstaaten zu einer gemeinsamen Konferenz. Der WWF warnt anlässlich des historischen Treffens vor einem Zusammenbruch der süd- und nordpolaren Ökosysteme.

„Ein Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur um zwei Grad ist definitiv zuviel für unsere Polregionen“, warnt Rob Nicoll vom Antarktis- Programm des WWF. Eisbären und Pinguinen würden, stellvertretend für alle Bewohner an Süd- und Nordpol, die Ersten sein, die unter der Klimaerwärmung leiden. …Weiterlesen »

Share

WWF- Studie: Deutschlands Flüsse werden immer wärmer

Klimawandel erwärmt die Flüsse. / Kühlwassermangel bei Kraftwerken droht

Frankfurt am Main

260-odra-pod-lubiazem_p-nieDie mittleren Fließgewässertemperaturen drohen bis zur Mitte des 21. Jahrhunderts durchschnittlich um etwa 1,5°C anzusteigen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen WWF-Studie. Bereits im Laufe des 20. Jahrhundert hat sich die Wassertemperatur in mitteleuropäischen Flüssen nach Angaben der Umweltstiftung um etwa 1°C erhöht. Die Kühlwassernutzung durch thermische Kraftwerke (meist Atom- oder Kohlekraftwerke) wird durch den Temperaturanstieg zunehmend Probleme erfahren – und somit auch direkt die Sicherheit der Stromerzeugung beeinflussen. So wurden die zulässigen Grenzwerte, die ein Einleiten von erwärmtem Kühlwasser einschränken bzw. untersagen, nach WWF-Angaben bereits in den Sommern 2003, 2006 und 2007 an unterschiedlichen Flüssen und Kraftwerksstandorten erreicht. …Weiterlesen »

Share

GKSS- Wissenschaftler widerlegen Argument der Klimaskeptiker

Die globale Zunahme von wärmeren Jahren ist kein Zufall:

Geesthacht

Dr. Torsten Fischer, GKSS- Forschungszentrum Geesthacht GmbH

gkss_logo0709Wissenschaftler des GKSS- Forschungszentrums Geesthacht und der Universität Bern haben erstmalig die globale Häufigkeit von überdurchschnittlich warmen Jahren zwischen 1880 und 2006 statistisch untersucht. Ihr Ergebnis:

Die dabei beobachtete Zunahme von warmen Jahren nach 1990 ist kein statistischer Zufall. Die Ergebnisse werden jetzt in der Fachzeitschrift „Geophysical Research Letters“ veröffentlicht. …Weiterlesen »

Share

Share
Share

Eigentümer und Herausgeber: Anke Pohl www.ethiker.com Das Copyright für veröffentlichte Publikationen, Objekte und Inhalte der Webseite verbleibt bei den Eigentümern.
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle wird keine Haftung für die Inhalte externer Links übernommen. © www.ethiker.com
SSL Zertifikate

buero