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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Montag, 11. Dezember 2017

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Gorillas im Kochtopf

Kameruns Behörden verhaften Buschfleisch-Händler. / WWF: Urbanisierung heizt Nachfrage weiter an.

Frankfurt am Main

© Eva Paule Mouzong / TRAFFIC

260-Cameroon-bushmeat-_c_-E Den Behörden in Kamerun ist ein Schlag gegen illegale Wilderei und den verbotenen Handel mit Buschfleisch gelungen. Nach monatelangen Vorbereitungen nahmen Beamte in der Stadt Yaoundé bei einer großangelegten Razzia drei Händler fest, die Buschfleisch von bedrohten Tierarten, darunter Gorilla-Produkte, verkauft hatten. Nach einer aktuellen Studie von WWF und TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm mit der Weltnaturschutzunion, geraten Wildtierbestände in Afrika durch die steigende Nachfrage nach Buschfleisch zunehmend unter Druck. „Wir beobachten mit Sorge die Kommerzialisierung des Buschfleischhandels in West- und Zentralafrika“, sagt WWF- Artenschutzreferent und Autor der Studie, Stefan Ziegler. …Weiterlesen »

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Artenschmuggel: Spürhunde erschnüffeln Bärenschädel, Elfenbein und Kaviar

Ein Jahr im Einsatz: Artenschutzspürhunde am Flughafen Frankfurt. / WWF startet EU-weites Projekt im Kampf gegen den Arten-Schmuggel.

Frankfurt am Main

260-Artenschutzspuerhund-_cDer weltweite Artenhandel ist eine Milliarden-Euro- Industrie und – nach Waffen oder Drogen – das lukrativste Betätigungsfeld für Schmuggler. Längst ist dieser Geschäftsbereich damit zu einem ernsthaften Bedrohungsfaktor für das Überleben gefährdeter Tiere und Pflanzen geworden. Als Erfolg bewerten daher das Hauptzollamt des Frankfurter Flughafens und der WWF das erste Einsatzjahr der beiden Artenschutzspürhunde Amy und Uno auf dem größten deutschen Flughafen. Die beiden vierbeinigen Ermittler erschnüffelten in den vergangenen Monaten u. a. mehrere Kilogramm Kaviar, Elfenbein- Figuren, Handtaschen aus Schlangenleder, Haifischflossen und sogar einen kompletten Bärenschädel. …Weiterlesen »


Tiger am Abgrund

Bestandszahlen 2009:

Frankfurt am Main

Foto: © Viktor Filonov / WWF

260-PUXC0119_SibTigerNach einem neuen Bericht der Umweltstiftung WWF und des Artenschutzprogramms TRAFFIC leben weltweit nur noch rund 3.500 bis 5.000 Tiger in freier Wildbahn. Damit gehört die größte aller Raubkatzen zu den am stärksten bedrohten Tierarten dieser Erde. Der südchinesische Tiger, von dem vor zehn Jahren wahrscheinlich noch 20 bis 30 Individuen existierten, könnte mittlerweile ausgestorben sein, so der WWF. „Ursache für den dramatischen Bestandsrückgang ist neben dem Lebensraumverlust vor allem die Wilderei und der illegale Handel mit Tigerknochen, Fell oder Zähnen“, sagt Volker Homes, Leiter WWF-Artenschutz. …Weiterlesen »


Wilderei wieder auf dem Vormarsch

Dramatischer Anstieg der Wilderei bei Nashorn und Elefant / Thailand: WWF warnt vor illegalen Elfenbein-Souvenirs

Frankfurt am Main

Foto: © Georg Schwede / WWF

260-Elefant-_c_-WWF_Georg_S Nachdem die Zahl der illegal abgeschossenen Elefanten und Nashörner längere Zeit konstant oder gar rückläufig war, kam es innerhalb weniger Jahre zu einem dramatischen Anstieg der Wilderei. Nach einem aktuellen Bericht des WWF und des Artenschutzprogramms TRAFFIC werden allein in Südafrika und Simbabwe monatlich zwölf Nashörner illegal abgeschossen. Zum Vergleich: Noch im Jahr 2005 waren es in ganz Afrika höchstens drei illegale Nashorn- Abschüsse pro Monat. Schuld ist vor allem die steigende Nachfrage in Asien. Dort findet das begehrte Horn vor allem in Produkten der traditionellen asiatischen Medizin Verwendung. „Die Lage aller fünf Nashornarten ist dramatisch“, warnt WWF- Artenschutzexperte Volker Homes. …Weiterlesen »


Illegaler Handel bedroht Orang- Utans

Menschenaffen als Haustiere und Schauobjekte. / WWF: Besitzer von Orang- Utans werden nicht bestraft

Frankfurt am Main

Foto: © Cho-fui Yang Martinez / WWF

260-alter-orang-utan-_c_-ch Während jüngst ein Forscherteam auf der Insel Borneo den sensationellen Fund einer bislang unbekannten Orang- Utan- Population mit bis zu 5.000 Exemplaren vermelden konnte, sieht es für den roten Menschenaffen auf Sumatra weiterhin düster aus. Das offenbart ein neuer Report, der von TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm von WWF und der Weltnaturschutzunion, heute veröffentlicht wurde. Demnach gibt es zwar scharfe Gesetze gegen den illegalen Handel von Orang- Utans; auch die private Haltung der Tiere ist verboten, doch die Besitzer werden nicht zur Rechenschaft gezogen. „Es ist absurd, die angeblichen Affenliebhaber geben ausgewachsene Orang- Utans, die nicht mehr als Haustiere taugen, in Auffangstationen ab, werden aber nicht zur Rechenschaft gezogen“, sagt Stefan Ziegler, Artenschutzreferent beim WWF. …Weiterlesen »


Preisschock bei illegalem Elfenbein

Aktueller WWF- Report: bis zu 1.500 US- Dollar für ein Kilogramm Elfenbein. – Vor dem Aussterben: Nur noch etwa 150 Elefanten in Vietnam am Leben.

Frankfurt am Main

Foto: © Daniel Stiles / WWF/Traffic

52e4a78096 Die wenigen überlebenden Elefanten in Indochina kommen durch die steigenden Preise für Elfenbein in Vietnam immer mehr unter Druck. Das hat eine neue Studie des WWF und des Netzwerks zur Beobachtung des Wildartenhandels TRAFFIC ergeben. Auf dem vietnamesischen Schwarzmarkt werden, dem heute veröffentlichten Report zufolge, für ein Kilogramm Elfenbein aus Elefantenstoßzähnen bis zu 1.500 US- Dollar bezahlt. Wilderer können daher mit nur einem einzigen Stoßzahn – je nach Gewicht – zwischen 7500 und über 10.000 US- Dollar verdienen. Der Schwarzmarktpreis hat sich damit im Vergleich zu der einmaligen, legalen Elfenbeinauktionen unter Aufsicht des Sekretariats des Washingtoner Artenschutzübereinkommens CITES im vergangen Herbst mehr als verzehnfacht. …Weiterlesen »


Hoffnung für gefährdete Heilpflanzen

Kooperation mit FairWild: Nachhaltigkeitsstandard für Wildsammlung von Heilpflanzen

Frankfurt am Main

Foto: Teufelskralle. © Nautilus

teufelskralle

Im Rahmen des derzeit in Barcelona stattfindenden Kongresses der Weltnaturschutzunion (IUCN) wurde heute die Kooperation des Internationalen Standards für die Nachhaltige Wildsammlung von Heil- und Aromapflanzen (ISSC- MAP) mit der Stiftung FairWild vereinbart. Dies eröffnet die Möglichkeit, die Verbraucher mithilfe eines Gütesiegels über die nachhaltige Wildsammlung eines Produkts zu informieren.

Weltweit werden schätzungsweise mehr als 50.000 Pflanzenarten für Heilzwecke genutzt. …Weiterlesen »


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