Aktuelle WWF-Studie: Immer mehr Deutsche wollen umweltbewusst reisen
Zwei Wochen Mallorca verursachen eine Tonne CO2
Frankfurt am Main
Ein zweiwöchiger Mallorcaurlaub verursacht pro Person mehr als eine Tonne CO2 und schädigt das Klima ebenso sehr wie ein Jahr Autofahren. Zu diesem Ergebnis kommt die WWF-Studie „Der touristische Klima-Fußabdruck 2009“. Darin hat der WWF den Klima-Fußabdruck für sieben Beispielurlaube berechnet, die für die Reisegewohnheiten der Deutschen typisch sind.
Der Klima- Fußabdruck macht deutlich, in welchen Bereichen einer Reise wie viel klimaschädliches CO2 verursacht wird. Alleine 925 Kilogramm fallen bei der Mallorcareise auf die An- und Abreise eines jeden Reisenden an. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.08.2009 Rubrik: UMWELT
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Klimaforschung in der Agrarwissenschaft:
TUM-Forscher untersuchen Einfluss der Landwirtschaft auf den Treibhauseffekt
München
Der Laie denkt beim Thema “Treibhauseffekt” schnell an klimaschädliche Auto- oder Flugzeugabgase. Doch Emissionen aus der Landwirtschaft sind in Deutschland zu 10 % am nationalen Treibhausgasaufkommen beteiligt. Um diesen Wert zu drücken, müssen Landwirte wissen, welche “Klimakiller” sich im Stall und auf dem Feld verstecken. Agrarwissenschaftler der TU München haben sich deshalb zusammen mit Kollegen anderer Universitäten auf die Suche gemacht: Sie erforschen, in welchem Umfang man durch optimierte Anbauverfahren und durch die Umstellung auf ökologischen Landbau klimaschädliche Emissionen reduzieren kann. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.07.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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TUM- Bodenkundler entzaubern eine Umweltschützer- Hoffnung
Steppenböden als Klimaretter?
München
Typische Kurz- bis Mischgrassteppe in Nordchina, hauptsächlich bestehend aus den Gräsern Leymus chinensis und Stipa grandis. (Bildquelle: Markus Steffens / TUM)
Fruchtbare Grassteppen bedecken rund 40% der festen Erdoberfläche. Die Einheimischen – zum Beispiel in der Mongolei – nutzen sie derzeit intensiv als Weideland. Klimaschützern wäre es lieber, die Beweidung zu stoppen: Denn die Grasländer der Erde gelten, wenn man sie der Natur überlässt, als hervorragende Kohlenstoffsenke. Man nimmt an, dass der sich erholende Boden durch das Pflanzenwachstum große Mengen des Klimakillers CO2 speichern kann. In den globalen Kohlenstoffbilanzen wird der Nutzungswandel in Steppen deshalb bereits als Möglichkeit zur Entlastung der Atmosphäre berücksichtigt. Doch Bodenkundler der TU München stellen diese Idee jetzt in Frage. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 15.05.2009 Rubrik: UMWELT
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