WWF warnt vor Folgen der steigenden CO2-Emissionen
Klimaanlage der Erde läuft heiß
Berlin
© Michel Gunther / WWF-Canon, PM www.wwf.de
Neue Daten zur Erhöhung der globalen Temperatur vom ‘Goddard Institute for Space Studies‘ der NASA zeigen, dass die erste Hälfte des Jahres 2010 das wärmste Halbjahr der letzten 130 Jahre war. Die Temperatur lag 0,7 Grad Celsius über dem Durchschnittswert. „Nur weil der Klimawandel auf der politischen Tagesordnung augenblicklich nicht ganz oben steht, hat er nicht aufgehört, zu existieren“ erklärt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF Deutschland. „Die globale Erwärmung schreitet dramatisch voran.“
Aktuelle Daten zeigen einen langfristigen Trend zu erhöhten Temperaturen der Meeresoberfläche im tropischen Atlantik und Golf von Mexiko, der auch durch den Anstieg der Treibhausgase- Konzentration in der Atmosphäre verstärkt werde. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 21.07.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF-Studie „Modell Deutschland“: Der Weg zu 95% weniger Treibhausgasemissionen
Modell Deutschland: Ausweg aus dem Treibhaus
Berlin
© WWF
Die Klimawissenschaftler sind sich weitgehend einig: Die globale Temperatur darf nicht um mehr als zwei Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten steigen. Nur so lassen sich die schlimmsten Folgen des Klimawandels abwenden. Dazu müssen die Industrieländer ihre Treibhausgase allerdings bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, zeigt die heute in Berlin vorgestellte Studie des WWF: „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“. Die WWF-Studie liefert ein Navigationssystem zum Klimaschutzziel 2050 und zeigt, dass Emissionsminderungen von 95 Prozent möglich und bezahlbar sind. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.10.2009 Rubrik: UMWELT
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Hausaufgaben für Schwarz- Gelb
Frankfurt am Main
© Hartmut Jungius / WWF-Canon
Im Rahmen der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen trifft sich heute erstmals eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von CDU, CSU und FDP, um die Umweltpolitik der zukünftigen Bundesregierung zu skizzieren. Der WWF warnt vor faulen Kompromissen. Die Koalition stehe insbesondere beim Klimaschutz, in der Landwirtschaftspolitik und bei Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt vor enormen Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene.
„Die künftige Regierung steht im Wort. Beim bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen muss sie Farbe bekennen. Deutschland muss seiner Führungsrolle beim Klimaschutz weiter gerecht werden“, so Christine Kolmar, Leiterin des Politikbereichs beim WWF Deutschland. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 09.10.2009 Rubrik: POLITIK
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Koalitionsvertrag muss Bekenntnis zu 40 Prozent Reduktion der Emissionen bis 2020 enthalten
Berlin
Vor der Landesvertretung Nordrhein- Westfalen steht ein stark rauchender Schornstein aus Pappmaché. Darauf prangt die Verpflichtung: ’40 Prozent weniger CO2′. Die schwarz gewandete Kanzlerin Merkel und der gelb gekleidete FDP- Vorsitzende Westerwelle ziehen, als Muskelprotze kostümiert, mit aller Kraft an den Enden eines um den Schornstein gewickelten Seils. So reduzieren sie die Treibhausgasemissionen Deutschlands um 40 Prozent.
Zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen forderte die Hilfsorganisation Oxfam heute mit dieser Inszenierung Merkel und Westerwelle auf, Klimaschutz ernst zu nehmen und verbindliche Emissionsreduktionsziele in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 06.10.2009 Rubrik: POLITIK
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Greenpeace- Aktivisten stoppen erneut Ölsand-Abbau in Kanada
Auch zwölf deutsche Umweltschützer protestieren gegen klimaschädlichen Ölsand
Hamburg
Seit Mittwochmorgen Ortszeit besetzen 23 Greenpeace- Aktivisten aus Deutschland, Frankreich, Brasilien und Kanada eine Brücke und ein zentrales Transportband des größten kanadischen Energieunternehmens Suncor. Diese befinden sich in einer Anlage in der kanadischen Provinz Alberta zwischen einer Ölsandmine und einer Weiterverarbeitungsanlage. Die Aktivisten machen damit auf die klimaschädlichen Auswirkungen des Ölsand-Abbaus aufmerksam.
“Mit der heutigen Aktion fordern wir die Staats- und Regierungschefs der Industrienationen auf, endlich eine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz einzunehmen und den Abbau der Ölsande weltweit zu stoppen”, sagt Greenpeace- Sprecher Christoph von Lieven. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.10.2009 Rubrik: UMWELT
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Meteorologen fordern, den Einfluss von Aerosolen auf die Wolkenbildung neu zu erforschen
Bremsen Staubpartikel die Klimaerwärmung?
München
Jede Wolke ist verschieden. Deshalb ist es wichtig zu untersuchen, in welchen Wolkensystemen Aerosole den größten Einfluss habenMax-Planck-Institut für Meteorologie / Stevens
Es klafft eine Wissenslücke in der Klimaforschung: Seit Jahrzehnten fragen sich Wissenschaftler, ob und wie stark menschengemachte Aerosole, also in der Atmosphäre schwebende Staubpartikel, die Wolkenbedeckung vergrößern und somit die Klimaerwärmung bremsen. Die Forschung kommt in dieser Frage kaum voran. Zwei Forscher vom Max- Planck- Institut für Meteorologie in Hamburg (MPI-M) und von der US- amerikanischen “National Oceanic and Atmospheric Administration” (NOAA) schreiben nun in der Fachzeitschrift Nature, dass das Wechselspiel zwischen Aerosolen, Wolken und Niederschlag stark von Einflüssen abhängt, die bislang zu wenig erforscht wurden. Sie fordern ein Forschungskonzept, um die Wissenslücke zu schließen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 01.10.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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WWF-Report: Veränderungen in der Arktis verstärken den Klimawandel dramatisch / 1.000 schmelzende Eisfiguren warnen in Berlin vor Klimawandel
Bedrohung durch Erwärmung der Arktis übersteigt bisherige Vorhersagen
Berlin
So schnell kann’s gehen… © Rosa Merk / WWF
Nach einem am Mittwoch in Berlin und Genf von der Umweltstiftung WWF vorgestellten Report „Arktische Rückkopplungen: Auswirkungen auf das globale Klima“ sind die weltweiten Folgen aus der Erwärmung der Arktis um ein Vielfaches dramatischer als bisher prognostiziert. Die Erwärmung in der Arktis könnte ein Viertel der Weltbevölkerung durch Überflutungen bedrohen, einen gewaltigen Anstieg der Treibhausgasemissionen aus Kohlenstoffspeichern und weltweit extreme Wetteränderungen hervorrufen.
Mit 1.000 handgefertigten Eisfiguren hat der WWF Deutschland anlässlich der Veröffentlichung des Reports auf dem Gendarmenmarkt in Berlin ein Zeichen gegen die Bedrohung durch den Klimawandel für Mensch und Natur gesetzt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.09.2009 Rubrik: UMWELT
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Universität Wien
Binnengewässer beeinflussen den globalen Kohlenstoffkreislauf erheblich
Wien / Österreich
Das Konzept eines “boundless carbon cycle” bietet erstmals die Möglichkeit, Binnengewässer und terrestrische Systeme gleichwertig im globalen Kohlenstoffkreislauf der Kontinente zu betrachten. Dieser Ansatz hat weitreichende Konsequenzen für die Reduzierung von Treibhausgasen und für die Klimaforschung. Nature Geoscience
Der Limnologe Tom J. Battin von der Universität Wien hat gemeinsam mit Wissenschaftern der Universitäten Uppsala, Antwerpen, und dem Stroud Water Research Center in den USA herausgefunden, dass Seen, Bäche, Flüsse und andere Binnengewässer eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf spielen. Sie speichern unerwartet große Mengen an Kohlenstoff und produzieren gleichzeitig Treibhausgase. Diese neue Erkenntnis hat weitreichende Auswirkungen für die Klimaforschung. Ihre neuesten Forschungsergebnisse publizierten START- Preisträger Tom J. Battin und sein Team in der September- Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift “Nature Geoscience”. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 02.09.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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100 Tage bis zur Weltklimakonferenz in Kopenhagen
Gael García Bernal: Wir brauchen einen weltweiten Deal gegen die Klimakatastrophe
Berlin
100 Tage vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen kommen die Klimaverhandlungen nicht voran. Schauspieler und Oxfam- Botschafter Gael García Bernal ist alarmiert; in einem Video- Clip ruft er zum Handeln auf: „Der Welt bleiben nur noch 100 Tage, um sich auf einen Klima-Vertrag zu einigen und somit einer der größten Bedrohungen der Menschheit zu begegnen. Übt Druck auf die Politiker aus, schnell und entschlossen zu handeln. Uns läuft die Zeit davon. Wir können die schlimmsten Szenarien des Klimawandels verhindern – aber nur, wenn wir jetzt die Weichen richtig stellen“, so Bernal. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.08.2009 Rubrik: UMWELT
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Studie „Carbon Chasm“ des Carbon Disclosure Projects
Weltweit größte Unternehmen reduzieren CO2- Emissionen zu langsam
Berlin
© Andrew Kerr / WWF
Mit ihren derzeitigen Reduktionszielen für Treibhausgase werden die weltweit größten Unternehmen die von Klimawissenschaftlern empfohlenen Emissionssenkungen erst im Jahr 2098 erreichen. 39 Jahre zu spät, um den gefährlichen Klimawandel zu verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Carbon Chasm“ des Carbon Disclosure Projects (CDP).
Derzeit reduzieren die 100 weltweit größten Unternehmen im Schnitt nur jährlich 1,9 Prozent ihrer berichteten CO2- Emissionen. Nötig wären 3,9 Prozent, um die Emissionen in den Industrieländern bis zum Jahr 2050 insgesamt um 80 Prozent zu senken. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 27.08.2009 Rubrik: UMWELT
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