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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Montag, 23. Oktober 2017

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Modell Deutschland: Ausweg aus dem Treibhaus

WWF-Studie „Modell Deutschland“: Der Weg zu 95% weniger Treibhausgasemissionen

Berlin

© WWF

260-wwf_modellD_Internet101Die Klimawissenschaftler sind sich weitgehend einig: Die globale Temperatur darf nicht um mehr als zwei Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten steigen. Nur so lassen sich die schlimmsten Folgen des Klimawandels abwenden. Dazu müssen die Industrieländer ihre Treibhausgase allerdings bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, zeigt die heute in Berlin vorgestellte Studie des WWF: „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“. Die WWF-Studie liefert ein Navigationssystem zum Klimaschutzziel 2050 und zeigt, dass Emissionsminderungen von 95 Prozent möglich und bezahlbar sind. …Weiterlesen »

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Hausaufgaben für Schwarz- Gelb

Frankfurt am Main

© Hartmut Jungius / WWF-Canon

260_Loesung_Windenergiee_WaIm Rahmen der schwarz-gelben Koalitionsverhandlungen trifft sich heute erstmals eine Arbeitsgruppe aus Vertretern von CDU, CSU und FDP, um die Umweltpolitik der zukünftigen Bundesregierung zu skizzieren. Der WWF warnt vor faulen Kompromissen. Die Koalition stehe insbesondere beim Klimaschutz, in der Landwirtschaftspolitik und bei Maßnahmen zum Schutz der biologischen Vielfalt vor enormen Herausforderungen auf nationaler und internationaler Ebene.

„Die künftige Regierung steht im Wort. Beim bevorstehenden Klimagipfel in Kopenhagen muss sie Farbe bekennen. Deutschland muss seiner Führungsrolle beim Klimaschutz weiter gerecht werden“, so Christine Kolmar, Leiterin des Politikbereichs beim WWF Deutschland. …Weiterlesen »


Koalitionsvertrag muss Bekenntnis zu 40 Prozent Reduktion der Emissionen bis 2020 enthalten

Berlin

oxfamVor der Landesvertretung Nordrhein- Westfalen steht ein stark rauchender Schornstein aus Pappmaché. Darauf prangt die Verpflichtung: ’40 Prozent weniger CO2′. Die schwarz gewandete Kanzlerin Merkel und der gelb gekleidete FDP- Vorsitzende Westerwelle ziehen, als Muskelprotze kostümiert, mit aller Kraft an den Enden eines um den Schornstein gewickelten Seils. So reduzieren sie die Treibhausgasemissionen Deutschlands um 40 Prozent.

Zum Auftakt der Koalitionsverhandlungen forderte die Hilfsorganisation Oxfam heute mit dieser Inszenierung Merkel und Westerwelle auf, Klimaschutz ernst zu nehmen und verbindliche Emissionsreduktionsziele in den Koalitionsvertrag aufzunehmen. …Weiterlesen »


Auch zwölf deutsche Umweltschützer protestieren gegen klimaschädlichen Ölsand

Greenpeace- Aktivisten stoppen erneut Ölsand-Abbau in Kanada

Hamburg

greenpeace_logoSeit Mittwochmorgen Ortszeit besetzen 23 Greenpeace- Aktivisten aus Deutschland, Frankreich, Brasilien und Kanada eine Brücke und ein zentrales Transportband des größten kanadischen Energieunternehmens Suncor. Diese befinden sich in einer Anlage in der kanadischen Provinz Alberta zwischen einer Ölsandmine und einer Weiterverarbeitungsanlage. Die Aktivisten machen damit auf die klimaschädlichen Auswirkungen des Ölsand-Abbaus aufmerksam.

„Mit der heutigen Aktion fordern wir die Staats- und Regierungschefs der Industrienationen auf, endlich eine Vorreiterrolle in Sachen Klimaschutz einzunehmen und den Abbau der Ölsande weltweit zu stoppen“, sagt Greenpeace- Sprecher Christoph von Lieven. …Weiterlesen »


Bremsen Staubpartikel die Klimaerwärmung?

Meteorologen fordern, den Einfluss von Aerosolen auf die Wolkenbildung neu zu erforschen

München

Jede Wolke ist verschieden. Deshalb ist es wichtig zu untersuchen, in welchen Wolkensystemen Aerosole den größten Einfluss habenMax-Planck-Institut für Meteorologie / Stevens

wolken_aerosoleEs klafft eine Wissenslücke in der Klimaforschung: Seit Jahrzehnten fragen sich Wissenschaftler, ob und wie stark menschengemachte Aerosole, also in der Atmosphäre schwebende Staubpartikel, die Wolkenbedeckung vergrößern und somit die Klimaerwärmung bremsen. Die Forschung kommt in dieser Frage kaum voran. Zwei Forscher vom Max- Planck- Institut für Meteorologie in Hamburg (MPI-M) und von der US- amerikanischen „National Oceanic and Atmospheric Administration“ (NOAA) schreiben nun in der Fachzeitschrift Nature, dass das Wechselspiel zwischen Aerosolen, Wolken und Niederschlag stark von Einflüssen abhängt, die bislang zu wenig erforscht wurden. Sie fordern ein Forschungskonzept, um die Wissenslücke zu schließen. …Weiterlesen »


Bedrohung durch Erwärmung der Arktis übersteigt bisherige Vorhersagen

WWF-Report: Veränderungen in der Arktis verstärken den Klimawandel dramatisch / 1.000 schmelzende Eisfiguren warnen in Berlin vor Klimawandel

Berlin

So schnell kann’s gehen…  © Rosa Merk / WWF

260-WWF_Eisfiguren_08-_c_-RNach einem am Mittwoch in Berlin und Genf von der Umweltstiftung WWF vorgestellten Report „Arktische Rückkopplungen: Auswirkungen auf das globale Klima“ sind die weltweiten Folgen aus der Erwärmung der Arktis um ein Vielfaches dramatischer als bisher prognostiziert. Die Erwärmung in der Arktis könnte ein Viertel der Weltbevölkerung durch Überflutungen bedrohen, einen gewaltigen Anstieg der Treibhausgasemissionen aus Kohlenstoffspeichern und weltweit extreme Wetteränderungen hervorrufen.

Mit 1.000 handgefertigten Eisfiguren hat der WWF Deutschland anlässlich der Veröffentlichung des Reports auf dem Gendarmenmarkt in Berlin ein Zeichen gegen die Bedrohung durch den Klimawandel für Mensch und Natur gesetzt. …Weiterlesen »


Binnengewässer beeinflussen den globalen Kohlenstoffkreislauf erheblich

Universität Wien

Wien / Österreich

Das Konzept eines „boundless carbon cycle“ bietet erstmals die Möglichkeit, Binnengewässer und terrestrische Systeme gleichwertig im globalen Kohlenstoffkreislauf der Kontinente zu betrachten. Dieser Ansatz hat weitreichende Konsequenzen für die Reduzierung von Treibhausgasen und für die Klimaforschung. Nature Geoscience

boundless_carbon_cycleDer Limnologe Tom J. Battin von der Universität Wien hat gemeinsam mit Wissenschaftern der Universitäten Uppsala, Antwerpen, und dem Stroud Water Research Center in den USA herausgefunden, dass Seen, Bäche, Flüsse und andere Binnengewässer eine wichtige Rolle im Kohlenstoffkreislauf spielen. Sie speichern unerwartet große Mengen an Kohlenstoff und produzieren gleichzeitig Treibhausgase. Diese neue Erkenntnis hat weitreichende Auswirkungen für die Klimaforschung. Ihre neuesten Forschungsergebnisse publizierten START- Preisträger Tom J. Battin und sein Team in der September- Ausgabe der renommierten Fachzeitschrift „Nature Geoscience“. …Weiterlesen »


Gael García Bernal: Wir brauchen einen weltweiten Deal gegen die Klimakatastrophe

100 Tage bis zur Weltklimakonferenz in Kopenhagen

Berlin

oxfam100 Tage vor der Weltklimakonferenz in Kopenhagen kommen die Klimaverhandlungen nicht voran. Schauspieler und Oxfam- Botschafter Gael García Bernal ist alarmiert; in einem Video- Clip ruft er zum Handeln auf: „Der Welt bleiben nur noch 100 Tage, um sich auf einen Klima-Vertrag zu einigen und somit einer der größten Bedrohungen der Menschheit zu begegnen. Übt Druck auf die Politiker aus, schnell und entschlossen zu handeln. Uns läuft die Zeit davon. Wir können die schlimmsten Szenarien des Klimawandels verhindern – aber nur, wenn wir jetzt die Weichen richtig stellen“, so Bernal. …Weiterlesen »


Weltweit größte Unternehmen reduzieren CO2- Emissionen zu langsam

Studie „Carbon Chasm“ des Carbon Disclosure Projects

Berlin

© Andrew Kerr / WWF

260-Kraftwerk-_c__Andrew_KeMit ihren derzeitigen Reduktionszielen für Treibhausgase werden die weltweit größten Unternehmen die von Klimawissenschaftlern empfohlenen Emissionssenkungen erst im Jahr 2098 erreichen. 39 Jahre zu spät, um den gefährlichen Klimawandel zu verhindern. Zu diesem Ergebnis kommt die Studie „Carbon Chasm“ des Carbon Disclosure Projects (CDP).

Derzeit reduzieren die 100 weltweit größten Unternehmen im Schnitt nur jährlich 1,9 Prozent ihrer berichteten CO2- Emissionen. Nötig wären 3,9 Prozent, um die Emissionen in den Industrieländern bis zum Jahr 2050 insgesamt um 80 Prozent zu senken. …Weiterlesen »


Gefährliche Situation für ambitioniertes Klima- Abkommen in Kopenhagen

UN-Klimagespräche

Bonn

germanwatchlogoNach einer weiteren einwöchigen Vorbereitungsrunde in Bonn zu einem neuen UN- Klima- Abkommen im Dezember 2009 sieht Christoph Bals, politischer Geschäftsführer von Germanwatch, die Verhandlungen in einer kritischen Phase angekommen. „Wir stehen in einer gefährlichen Situation. Einerseits versuchen die erdölexportierenden Staaten – angetrieben etwa von Saudi-Arabien – den gesamten Prozess zu untergraben. Ein Teil der Entwicklungsländer, verärgert über die bislang unzureichenden Klimaschutz- und Finanzierungsangebote der Industrieländer, lässt sich dazu instrumentalisieren. Dies spielt einigen großen Industrieländern, wie Kanada, Russland und manchen in den USA in die Hände, die sich freuen würden, in Kopenhagen mit einer unverbindlichen politischen Erklärung statt einem verbindlichem Vertrag davon zu kommen.“ …Weiterlesen »


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