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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Montag, 22. Januar 2018

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Klimastudie zeigt Anpassungsbedarf in Sachsen- Anhalt auf

Mildere Winter, trockenere Sommer:

Potsdam

Mögliche Änderungen der Grundwasserneubildung [in Millimetern pro Jahr] im Jahr 2085 gegenüber dem Zeitraum 1961 bis 1990 im Elbe-Einzugsgebiet (links) und Sachsen-Anhalt. Quelle: PIK

Grundwasserneubildung

Der Klimawandel könnte in einigen Regionen des Bundeslandes Sachsen- Anhalt die Trockenheit im Sommer verschärfen und die Neubildung von Grundwasser mindern. Das geht aus der PIK-Studie „Klimawandel in Sachsen- Anhalt“ vor, die am heutigen Mittwoch dem Landesumweltminister Hermann Onko Aeikens übergeben wurde. Während die Forstwirtschaft zunächst profitieren könnte, muss in der Landwirtschaft mit leicht abnehmenden Erträgen gerechnet werden. Wasser könnte in Sachsen- Anhalt zu einer kostbaren Ressource werden. …Weiterlesen »

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Oxfam: Gabriel muss Ende der Blockade durch Industrieländer fordern

UN-Klimagipfel in New York

Berlin / New York

oxfam‚Sigmar Gabriel sollte auf dem UN- Gipfel in New York am morgigen 22. September ein Ende der Blockade durch die Industrieländer beim weltweiten Klimaschutz einfordern‘, so Jan Kowalzig, Klima- Experte bei Oxfam Deutschland. ‚Der Gipfel ist eine der letzten Gelegenheiten, ausreichend politischen Willen in die festgefahrenen Klima-Verhandlungen zu bringen, damit auf der Weltklimakonferenz in Kopenhagen im Dezember ein umfassendes weltweites Klima- Abkommen verabschiedet werden kann.‘, sagt Kowalzig. Scheitere Kopenhagen, so Oxfam, hätte das dramatische Konsequenzen vor allem für die Entwicklungsländer, wo schon heute der Klimawandel zu Ernteausfällen infolge von Trockenheit und Überschwemmungen führt sowie Armut und Hunger zunehmen. …Weiterlesen »

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Waldbrände in Griechenland: Nichts gelernt seit 2007

WWF: Neue Brände waren nur eine Frage der Zeit

Frankfurt am Main

© Penelope Matsoukas / WWF-Canon

260-waldbraende-griechenlanDie aktuellen Waldbrände in Griechenland sind nach Auffassung des WWF Ausdruck eines fortlaufenden Versagens des Menschen in der Brandprävention. „Griechenland hat nichts gelernt aus dem Katastrophensommer 2007, und so sind die aktuellen Brände nur eine Frage der Zeit gewesen“, so WWF Waldexpertin Nina Griesshammer.

Wie vor zwei Jahren ist die Ursache höchst wahrscheinlich wieder fahrlässige oder vorsätzliche Brandstiftung in Zeiten großer Hitze und Trockenheit. Vor allem hat es die Regierung verpasst, ein Bebauungsverbot für Flächen zu erlassen, die durch Waldbrände frei geworden sind. Dies war eine der zentralen Forderungen des WWF vor zwei Jahren. …Weiterlesen »

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Deutschland verbraucht drei Mal jährlich den Bodensee

WWF-Studie: Deutscher Wasser-Fußabdruck von 159,5 km³ jährlich / Wasser-Importe aus Brasilien, Elfenbeinküste, Spanien und Türkei

Frankfurt am Main

Abbildung: © WWF

260-Wasser-fussabdruck_RZ2_Nach einer am Montag veröffentlichten Studie der Umweltstiftung WWF hat Deutschland einen jährlichen Wasser- Fußabdruck von 159,5 Mrd. m³ – das ist mehr als das dreifache Volumen des Bodensees (48 Mrd m³). Darin berücksichtigt ist nicht nur der direkte Wasserverbrauch, sondern auch das in Lebensmitteln und Industriegütern enthaltene Virtuelle Wasser. „Umgelegt auf die Einwohnerzahl hat damit jeder Deutsche einen täglichen Wasser- Fußabdruck von 5288 Litern, was etwa 25 Badewannenfüllungen entspricht“, sagt WWF- Experte Martin Geiger. Und das, obwohl der direkte Wasserverbrauch von Privatpersonen in den vergangenen Jahren kontinuierlich auf gerade einmal 124 Liter pro Tag zurückgegangen ist. …Weiterlesen »

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Brandstifter Mensch

Menschen verursachen über 90 Prozent der Waldbrände / Klimawandel erhöht Waldbrandrisiko am Mittelmeer

Frankfurt am Main

Foto: © Mark Edwards / WWF-Canon

260-16960-WaldbrandWWF-CanoEs ist in den vergangenen Jahren jeden Sommer das gleiche Bild: Der Mittelmeerraum steht in Flammen. Rund 50.000 Brände jährlich gilt es allein in Portugal, Spanien, Italien und Griechenland zu löschen. Dabei haben nach einer WWF- Studie nur etwa vier Prozent aller Waldbrände weltweit natürliche Ursachen, wie zum Beispiel einen Blitzeinschlag. „In allen anderen Fällen ist der Mensch, sei es direkt oder indirekt, sei es absichtlich oder versehentlich, verantwortlich für den Brand“, sagt Markus Radday vom WWF Deutschland. …Weiterlesen »

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Die Dynamik der Armut

Großprojekt zur Entwicklungsforschung in Thailand und Vietnam

Hannover

leibnitz_uni_hannoverLanganhaltende Trockenheit, Überschwemmungen, Stürme, Schädlingsbefall, Arbeitslosigkeit, ein Unfall oder Todesfall: Solche Katastrophen können die Existenz von Familien nachhaltig beeinflussen und bedrohen. Was derartige „Schocks“ für Familien in ländlichen Provinzen Thailands und Vietnams bedeuten, untersuchen Wirtschaftsgeographen und Wirtschaftswissenschaftler der Universitäten in Hannover, Göttingen und Frankfurt a. M. gemeinsam mit Wissenschaftspartnern in Südostasien zurzeit in einem gemeinsamen Projekt zur Entwicklungsforschung. Ziel ist es, die Dynamik der ländlichen Armut besser zu verstehen, um neue Strategien zur Bewältigung zu entwickeln.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat die erste Phase des Projekts, das seit 2006 läuft, mit 1,1 Millionen Euro gefördert. Im Frühjahr 2007 sind 4400 Familien in jeweils drei ländlichen Provinzen Thailands und Vietnams erstmals zu ihren Lebensumständen, ihren Einkommensmöglichkeiten und Erfahrungen mit Schocks befragt worden. …Weiterlesen »

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Folgen des Klimawandels verursachen bis 2015 voraussichtlich 375 Millionen Hilfsbedürftige jährlich

Neue Oxfam – Studie: Überforderung internationaler Not- und Katastrophenhilfe absehbar; Reformen dringend nötig / keine Fortschritte zu weltweitem Klimaschutz von Treffen der G8- Umweltminister erwartet

Berlin / Syrakus (Italien)

Abbildung: © Oxfam

right_to_survive_report_fulBis 2015 wird die Zahl der Menschen, die von extremen Trockenheiten, Unwettern oder Überschwemmungen und anderen katastrophalen Folgen des Klimawandels betroffen sind, auf etwa 375 Millionen jährlich anwachsen. Das entspricht einem Zuwachs von 54 Prozent. Dies geht aus einem neuen Bericht „The Right to Survive“ hervor, den die internationale Hilfsorganisation Oxfam einen Tag vor dem Treffen der Umweltminister der G8- Staaten im italienischen Syrakus vorstellt. Fortschritte im internationalen Verhandlungsmarathon für ein neues UN- Klimaschutzabkommen sind dort aber nicht zu erwarten. …Weiterlesen »

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