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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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WWF begrüßt Ostseestrategie der EU-Kommission / Bundesregierung beim Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten gefordert

Wichtiger Schritt für Ostseeschutz getan

Frankfurt am Main
260_Ostsee_Darss_Ruegen__c_Der WWF begrüßt die heute von der EU Kommission verabschiedete Ostsee-Strategie und fordert die Regierungen der Anrainerstaaten auf, dem Umweltschutz bei der Umsetzung eine zentrale Rolle einzuräumen. Nach Einschätzung der Umweltschützer bietet der gemeinsame Rettungsplan eine einzigartige Chance die Ostsee und ihre Ressourcen länderübergreifend und nachhaltig zu schützen.

Die Ostsee könnte zu einer europäischen Modellregion für Meerespolitik werden, sofern die Anrainerstaaten jetzt den Aktionsplan zügig voranbringen und dabei den Meeresnaturschutz zentral einbeziehen. Es darf aber nicht bei reinen Absichtserklärungen bleiben“ sagt Jochen Lamp, Ostsee- Experte des WWF. …Weiterlesen »


Breite Allianz von Naturschutzverbänden fordert Schutz des Roten Thun

Fischereiministerium muss Flagge zeigen

Hamburg

Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU).  © Arnold Morascher / WWF

260-_MG_3817-090819-BeifangBundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) gerät aufgrund ihrer unentschlossenen Haltung zum Schutz des Roten Thunfischs im Mittelmeer stark in die Kritik. In einem offenen Brief forderten die Umweltstiftung WWF und zwölf weitere Naturschutzorganisationen Ilse Aigner heute auf, den Antrag zur Listung des Roten Thuns im Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) auf EU- Ebene endlich zu unterstützen. Derzeit drohe das Votum für ein weltweites Handelsverbot an ungeklärten Positionen zwischen Fischerei- und Umweltministerium zu scheitern. Der Rote Thun (auch Blauflossenthunfisch genannt) wird seit Jahrzehnten überfischt, mittlerweile gilt er im Mittelmeer als vom Aussterben bedroht. …Weiterlesen »


DBU startet Förderinitiative zur nachhaltigeren Produktion von Fischen und Meeresfrüchten

Aquakultur: Entlastung der Meere, aber Belastung der Umwelt?

Osnabrück

Dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände: Aquakultur kann künftig eine wichtige Alternative zum klassischen Wildfang darstellen. Copyright: © Paulus, Hans-Gerd/piclease

fischbestaendeHering oder Thunfisch, gegrillt, zu Sushi verarbeitet oder als Beilage für Pizza und Salat – Meeres-Spezialitäten sind bei deutschen Verbrauchern “in”. Knapp 16 Kilogramm verzehrt der Bundesbürger laut Fisch- Informationszentrum durchschnittlich im Jahr, Tendenz steigend. Demgegenüber steht ein dramatischer Rückgang der weltweiten Fischbestände. Aquakultur – die kontrollierte Aufzucht von Fischen, Muscheln oder Krebsen – wird als Alternative zum klassischen Wildfang immer wichtiger und kann helfen, überfischte Gewässer zu entlasten. Doch mit dem Wachstum der Branche können auch neue Umweltprobleme entstehen. …Weiterlesen »


Greenpeace versenkt Steine vor Schweden

Schutzgebiete werden vor rücksichtsloser Fischerei bewahrt

Hamburg

greenpeace_logoGreenpeace- Aktivisten starten heute mit dem Versenken von Meeresschutz- Steinen vor der schwedischen Küste. Die Regionen Fladen und Lilla Middelgrund im Kattegat, 100 Kilometer südlich von Göteborg, stehen nur formal unter Schutz: Grundschleppnetz- Fischer durchpflügen die artenreichen Kaltwasserriffe und Sandbänke. Über 300 Felsbrocken wollen die Aktivisten mit Hilfe des Greenpeace- Schiffes Beluga II und eines weiteren Frachtschiffes dort versenken. Im vergangenen Sommer haben die Aktivisten bereits ein Sylter Schutzgebiet mit Steinen vor rücksichtslosen Fischereimethoden gesichert. Greenpeace fordert, dass sich die EU- Fischereiminister mit den Umweltministern auf nutzungsfreie Zonen einigen. Die Fischereiminister erteilen bisher Fangquoten, die auch das Schleppnetzfischen in Natura2000- Schutzgebieten ermöglichen. …Weiterlesen »


WWF fordert breites Bündnis für umweltschonende und zukunftsfähige Fischerei

Schlaue Netze für Deutsche Fischer

Hamburg

Foto: © Hans-Ulrich Rösner / WWF

260-krabbenkutter-pellwormSchwindende Fischressourcen und immer engere, politische Rahmenbedingungen bedrohen nach Einschätzung der Umweltstiftung WWF die deutsche Fischerei in ihrer Existenz. Zudem soll auf dem für Deutschland besonders bedeutenden niederländischen Markt ab 2011 nur noch nachhaltig zertifizierter Fisch verkauft werden. Auch in der Bundesrepublik haben Unternehmen reagiert und wie die Handelskette EDEKA eine Umstellung ihres Fischsortiments beschlossen. Doch auf die neuen Herausforderungen sei die deutsche Fischerei nicht ausreichend vorbereitet, befürchtet der WWF. Nachhaltige Fangmethoden müssten beispielsweise stärker als bisher zum Einsatz kommen. …Weiterlesen »


Reformvorschlag der EU-Kommission zeigt „skandalöse Missstände“ auf / WWF fordert zügige Umsetzung

WWF fordert tiefgreifende Reform der EU- Fischereipolitik

Frankfurt am Main

Foto: © Paul Sunters / WWF-Canon

260_kabeljau__c_-paul-sunte Frankfurt – Der heute in Brüssel veröffentlichte Reformvorschlag der EU- Kommission zur Europäischen Fischereipolitik offenbart die skandalösen Missstände innerhalb dieser Industrie, urteilt die Umweltstiftung WWF. Zugleich sei das Papier ein mutiger Schritt in Richtung einer zukunftsfähigen Fischereipolitik. „Jetzt kommt es darauf an, dass der Reformvorschlag nicht verwässert, sondern Eins zu Eins umgesetzt wird“, sagt Karoline Schacht, WWF- Referentin Fischereipolitik. Nach WWF- Angaben sind rund vier Fünftel der Fischbestände in europäischen Gewässern von Überfischung bedroht, darunter auch für den Handel bedeutende Arten wie Kabeljau, Scholle und Seezunge. …Weiterlesen »


Fangsaison im Mittelmeer wird gestartet. / WWF-Prognose: Totaler Kollaps der Bestände wegen Überfischung

Thunfisch im Mittelmeer bis 2012 ausgestorben?

Frankfurt am Main

Foto: © B.J. Skerry/Nat. Geogr. Stock / WWF-Canon

260-hi_230609-blauflossenthDer Blauflossen- Thunfisch im Mittelmeer wird, wenn sich nichts ändert, bis zum Jahr 2012 ausgerottet sein. Zu diesem Ergebnis kommt der WWF nach Analyse der Populationsbestände und der vorhandenen Zahl an fortpflanzungsfähigen Tieren. Die Fangsaison für den Blauflossen- Thunfisch im Mittelmeer wird traditionell Mitte April eingeläutet. Zu der offiziellen Fangquote kommt nach WWF- Angaben eine Dunkelziffer an illegalen Fängen. Zwar hat die EU kurzfristig die Fangsaison um zwei Wochen verkürzt, doch damit wird die Jagd auf Thunfisch trotzdem noch in der Laichsaison, die im Mai beginnt, stattfinden.

Der WWF hatte in der Vergangenheit wiederholt einen kompletten Fangstopp bis zur Erholung der Bestände, die in den vergangenen 50 Jahren um etwa 75 Prozent eingebrochen sind, gefordert. …Weiterlesen »


WWF lobt 45.000 Euro für schlaue Fischereinetze aus. Beifang kann bis zu 90 Prozent sinken

Lösungen gegen den Beifang- Tod

Frankfurt am Main

Foto: © Jason Rubens / WWF-Canon

260-114860-treibnetzfang-maDer WWF hat zum vierten Mal den internationalen Wettbewerb für „Schlaue Netze“ gestartet. Den Erfindern von innovativem Fischereigerät, mit dem die Umwelt geschont und vor allem die Zahl der ungewollten Beifänge deutlich reduziert werden kann, winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 57.500 US- Dollar (knapp 45.000 Euro). „Beifang ist heute eine der größten Bedrohungen für die Meere“, warnt WWF- Fischereiexpertin Karoline Schacht. Allein in der Nordsee werden laut einer WWF- Studie pro Jahr eine Millionen Tonnen Fisch Müll und andere Meerestiere – das entspricht einem Drittel des Gesamtfanges – tot oder sterbend wieder über Bord geworfen. Allein in der pazifischen Langleinenfischerei verenden jedes Jahr Hunderttausende Meeresschildkröten, Robben, Wale und Seevögel sowie viele Millionen Haie. …Weiterlesen »


WWF begrüßt Aktionsplan für Haie und fordert schnelle Umsetzung.

EU will mehr Schutz für Jäger der Meere

Hamburg

Foto: © Cat Holloway / WWF

260_hai-beifang-_c_-wwf-catDer WWF begrüßt den heute in Brüssel vorgestellten EU- Aktionsplan zum Schutz der Haie. „Das ist ein guter Tag für die Jäger der Meere“, sagte WWF- Meeresexperte Stephan Lutter. Mit der Initiative fordert die Kommission die EU- Staaten auf, den Schutz bedrohter Haie zu verbessern. In den europäischen Gewässern sind 40 Hai- und Rochenarten heimisch. Weltweit ist der legale Haifischfang zwischen 1984 und 2004 von 600.000 auf 840.000 Tonnen im Jahr angestiegen. Hinzu kommen schätzungsweise 13 Millionen Haie, die pro Jahr als ungewollter Beifang in der Fischerei verenden. …Weiterlesen »


Neuer WWF- Einkaufsratgeber empfiehlt Alaska Seelachs, Hering, Forelle und Makrele

WWF und TV- Koch Henssler raten zu bewusstem Fischkonsum

Hamburg

„Als Fernsehkoch achte ich beim Kochen auch auf die Umwelt!“ © Sabine Vielmo / WWF

260-pk-fischratgeber-wwf_heDer WWF und TV- Koch Steffen Henssler haben heute in dem kürzlich eröffneten Henssler-Restaurant „Ono“ den neuen „WWF- Einkaufsratgeber Fisch und Meeresfrüchte“ vorgestellt. Als gute Wahl beim Fischkauf gelten demnach Seelachs, Hering, Forelle oder Zander. Dagegen rät der WWF von Schwertfisch, Hai, Rotbarsch und tropischen Shrimps ab. „Die Überfischung der Meere ist dramatisch. Die Verbraucher sind das Zünglein an der Waage. Wer an der Fischtheke die richtige Entscheidung trifft, betreibt aktiven Meeresschutz“, so WWF- Fischereiexpertin Heike Vesper. Verbraucher sollten beim Einkauf auf das blaue Umweltsiegel des „Marine Stewardship Council“ (MSC) achten oder Bio- Fisch bevorzugen. …Weiterlesen »


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