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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Donnerstag, 26. April 2018

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„Globale Vernetzung“ darf nicht auf Kosten der Entwicklungsländer gehen

Entwicklungs- und Umweltorganisationen rufen CeBIT-Aussteller auf, weltweit faire Arbeitsbedingungen in der IT-Produktion zu schaffen

Hannover / Berlin

germanwatch

Entwicklungs- und Umweltorganisationen haben zum Beginn der CeBIT die Elektronikhersteller dazu aufgefordert, faire Arbeitsbedingungen in ihrer Produktion zu schaffen. Laut Germanwatch, WEED – Weltwirtschaft, Ökologie und Entwicklung und der Christlichen Initiative Romero gibt es noch keine sozial gerechten und wirklich grünen IT-Geräte. Mit kreativen Aktionen sowie einem makeITfair-Stand von Germanwatch auf der CeBIT wollen die Organisationen auf die Probleme aufmerksam zu machen.

„Die immer günstigeren Preise für Geräte einer vernetzten Welt dürfen nicht auf Kosten der Arbeiterinnen in den Entwicklungsländern gehen. Das muss auch bei dem Green IT Forum ‚Kosten runter und Umwelt schonen‘ auf der CeBIT deutlich werden. …Weiterlesen »

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Einzelhandel ist weit entfernt von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen

Kritik am Preis für Unternehmensethik:

Berlin

oxfamDie Supermarktinitiative und die Kampagne für Saubere Kleidung kritisieren die heutige Vergabe des Preises für Unternehmensethik des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik an die Business Social Compliance Initiative (BSCI). Eine Auszeichnung der BSCI für Transparenz und Entwicklung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen sei nicht nachvollziehbar.

‚Aldi, Lidl, Metro und weitere deutsche Einzelhandelsunternehmen, die BSCI-Mitglieder sind, tragen Verantwortung für die weltweite Schwächung von Sozialstandards‘, sagt Sandra Dusch Silva von der Kampagne für Saubere Kleidung. Die Supermarktinitiative hat zahlreiche Arbeitsrechtsverletzungen bei Zulieferern von BSCI- Mitgliedsunternehmen dokumentiert. Löhne unterhalb des Existenzminimums, Zeitverträge, Unterdrückung von Gewerkschaften, ausufernde Überstunden und Frauendiskriminierung gehören zum Alltag in den Fabriken, die für BSCI- Mitgliedsunternehmen arbeiten. …Weiterlesen »

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Spielekonsolen und MP3- Player müssen unter fairen Arbeitsbedingungen produziert werden

Studie von makeITfair mahnt:

Helsinki / Berlin

germanwatchlogoEine vom europäischen Netzwerk makeITfair veröffentlichte Studie zeigt, dass sich große Produzenten von Unterhaltungselektronik wie Microsoft, Sony, Apple, Motorola und Philips zu wenig um die Arbeitsrechte bei chinesischen Zulieferer-Firmen kümmern. In der Studie wurden insbesondere Produktionsstätten untersucht, in denen Teile für Spielekonsolen und MP3- Player produziert werden. Auf Grundlage der Studienergebnisse fordern Vertreter des makeITfair-  Netzwerks, dass die Elektronikfirmen mehr Verantwortung in der gesamten Produktionskette zeigen sollten. …Weiterlesen »

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Arbeitnehmer und Produzenten sind Leidtragende der Preisschlacht

Supermarkt- Initiative warnt vor Folgen eines Discounter-Preiskriegs

Berlin

oxfamBereits zum dritten Mal in diesem Jahr wurden bei Aldi und Penny für zahlreiche Produkte die Preise herabgesetzt. Butter, Fertigpizza, Prosecco und Reis sind nur einige Beispiele preisreduzierter Waren. Die Supermarkt-Initiative warnt, dass die Preisschlacht der Discounter auf Kosten der Arbeitnehmerer/ innen in Deutschland und in den Entwicklungsländern geht. „Billig um jeden Preis ist nicht umsonst zu haben“, warnt Marita Wiggerthale, Agrarexpertin von Oxfam Deutschland. Wenn die Discounter die Lieferanten knallhart im Preis drücken, hätten darunter die Arbeiter/ innen in den Herstellerländern zu leiden. „Die Näherinnen in Bangladesh und China oder die Arbeiter/ innen in den Exportplantagen für Bananen, Ananas oder Kaffee verdienen dann noch weniger und ihre Arbeits- und Menschenrechte werden weiter verletzt“, so Wiggerthale. …Weiterlesen »

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