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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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WWF Kinderclub Young Panda feiert ein großes Tigerfest

Kleine Tiger-Fans basteln weltgrößte Tigertatze

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© Arnold Morascher / WWF

Frankfurt – Kleine Umweltschützer und Tiger-Fans haben gestern die größte und bunteste Tigertatze der Welt gebastelt. Im Duisburger Indoor-Spielepark Pippolino klebten engagierte Kids rund 3.600 liebevoll bemalte Tatzen zu einer Riesentatze zusammen. Der Kinderclub Young Panda vom WWF hatte im Rahmen der Mitmach-Aktion „Deine Tatze für den Tiger“ junge Naturschützer dazu aufgerufen, ihre persönliche Tigertatze zu gestalten und einzusenden.


Kongress: Münchner Kreis

Chancen und Risiken der Informations- und Wissensgesellschaft

München

mk_logoAuf einem zweitägigen Kongress des Münchner Kreises, einer gemeinnützigen übernationalen Vereinigung für Kommunikationsforschung, diskutierten und bewerteten rund 130 Experten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Chancen und Risiken der Informations- und Wissensgesellschaft. “Smart Phones, Social Web und Next Generation Networks verändern unsere Kommunikationsgewohnheiten und wälzen ganze Industriezweige um. Digitalisierung und Informatisierung erneuern soziale Strukturen, Verhaltensmuster und nicht zuletzt unsere Arbeitswelt. Dabei birgt ein intelligenter Umgang mit neuen Technologien für unsere Gesellschaft große Chancen”, heißt es in einer Pressemitteilung der Vereinigung. …Weiterlesen »


Bund für Umwelt und Naturschutz

Neues Waldgesetz muss neue Standards beim Waldschutz festlegen

Berlin

bundDer Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) hat anlässlich der heute im Bundestags-Agrarausschuss stattfindenden Expertenanhörung zum Bundeswaldgesetz vor einer Aufweichung des Waldschutzes in Deutschland gewarnt. Es sei dringend erforderlich, Schutzstandards der sogenannten “guten fachlichen Praxis” verbindlich und bundesweit festzuschreiben. Nur dann würden endlich wichtige Aspekte des Waldschutzes wie das Kahlschlagsverbot, der Bodenschutz, die Bestandsverjüngung und der Biotopbaumschutz gesetzlich verankert.

“Der Wald spielt beim Klimaschutz eine entscheidende Rolle. Bäume und Waldböden gehören zu den wichtigsten Kohlenstoffspeichern. …Weiterlesen »


WWF lobt Agrargutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen

Landwirte für Umweltschutz belohnen

Berlin

© photodisk

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Der WWF fordert zum Auftakt der Grünen Woche in Berlin die Bauern finanziell zu entlohnen, die aktiv den Schutz von Klima, Wasser und Biologischer Vielfalt betreiben. Spätestens mit dem Inkrafttreten der neuen Gemeinsamen Agrarpolitik im Jahr 2014 müssen Agrarsubventionen grundsätzlich an ökologische Kriterien gekoppelt werden. Der WWF stützt sich bei seinen Forderungen auf ein aktuelles Gutachten des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU). Das Beratungsgremium der Bundesregierung fordert von der Landwirtschaft nicht mehr nur die preiswerte Produktion von Lebensmitteln, sondern zugleich einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz. Dies sei das wichtigste öffentliche Gut, das zukünftig von der Landwirtschaft bereitgestellt werden müsse. …Weiterlesen »


WWF begrüßt Ostseestrategie der EU-Kommission / Bundesregierung beim Fischereimanagement in Meeresschutzgebieten gefordert

Wichtiger Schritt für Ostseeschutz getan

Frankfurt am Main
260_Ostsee_Darss_Ruegen__c_Der WWF begrüßt die heute von der EU Kommission verabschiedete Ostsee-Strategie und fordert die Regierungen der Anrainerstaaten auf, dem Umweltschutz bei der Umsetzung eine zentrale Rolle einzuräumen. Nach Einschätzung der Umweltschützer bietet der gemeinsame Rettungsplan eine einzigartige Chance die Ostsee und ihre Ressourcen länderübergreifend und nachhaltig zu schützen.

Die Ostsee könnte zu einer europäischen Modellregion für Meerespolitik werden, sofern die Anrainerstaaten jetzt den Aktionsplan zügig voranbringen und dabei den Meeresnaturschutz zentral einbeziehen. Es darf aber nicht bei reinen Absichtserklärungen bleiben“ sagt Jochen Lamp, Ostsee- Experte des WWF. …Weiterlesen »


Festakt am Sonntag in Augsburg: Tschechischer Umweltminister Miko zählt zu Ehrengästen

Bundespräsident Köhler übergibt 17. Deutschen Umweltpreis

Augsburg

umweltpreis2009Bundespräsident Horst Köhler wird am Sonntag in der Augsburger Kongresshalle den 17. Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) überreichen. Die mit 500.000 Euro höchst dotierte Umweltauszeichnung Europas wird in diesem Jahr an das Unternehmer- Duo Petra Bültmann-Steffin (39, Neuenrade) und Dr. Carsten Bührer (39, Rheinbach), den Wissenschaftler Prof. Dr. Bo Barker Jørgensen (63, Bremen) sowie die Ehrenvorsitzende des Bundes für Umwelt- und Naturschutz Deutschland (BUND), Dr. Angelika Zahrnt (65, Neckargemünd), verliehen. …Weiterlesen »


WWF fordert von der neuen Regierung umweltpolitischen Kraftakt

Deutschland kann mehr

Frankfurt am Main

Welchen Weg schlägt die neue Regierung ein?  © J. Fieber/igreen media / WWF

260-_MG_1673JF08-_c_-J Umwelt- und Klimaschutz spielten im Wahlkampf von CDU und FDP kaum eine Rolle. Der WWF warnt davor, diese „sträfliche Vernachlässigung der Zukunftsthemen“ fortzusetzen. Die Umweltschutzorganisation fordert von der neuen Regierung, der Umweltpolitik spätestens bei den Koalitionsverhandlungen einen angemessenen Stellenwert einzuräumen. Die einstmalige „Klimakanzlerin“ Angela Merkel habe in der schwarz- gelben Koalition einen Ruf zu verteidigen. Wenige Wochen vor dem entscheidenden Klimagipfel von Kopenhagen sei eine Regierung gefordert, die entschlossen eine Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz übernehme. …Weiterlesen »


Französische Botschaft in der Bundesrepublik Deutschland

Der Bau des größten Solarparks in Frankreich hat begonnen

Berlin

franzoesische_botschaftDer größte Solarpark Frankreichs wird demnächst im Departement Gers entstehen. Das Unternehmen Solarezo (aus Lyon) hat am 16. Juli 2009 mit dem Bau begonnen. Die Gesamtkosten dieses Projekts werden auf 35 Millionen Euro geschätzt. Die Photovoltaikanlage in Saint- Clar wird eine Leistung von 8,9 MWp (Megawattpeak) erreichen. Sie soll in der zweiten Hälfte des Jahres 2010 in Betrieb gehen, und nach Angaben von Solarezo wird sie “insbesondere die notwendige Energie für eine Erholungsanlage und einen Tierpark liefern”.

Das Unternehmen bestätigt mit diesem Projekt seinen Einsatz für den Umweltschutz und gibt an, dass die Photovoltaikanlage “es ermöglichen werde, den CO2- Ausstoß um jährlich 4.000 Tonnen zu verringern”. …Weiterlesen »


Das Aus für ineffiziente Glühlampen war überfällig

Ökobilanz von Energiesparlampen muss deutlich besser werden

Berlin

energiesparlampe_und_gluehbDas ab dem 1. September gültige Herstellungs- und Importverbot von 100- Watt- Glühbirnen sowie mattierter Glüh- und Halogenlampen ist nach Ansicht des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) ein wichtiger Schritt für den Klima- und Umweltschutz. Durch den geringeren Stromverbrauch verursachten effiziente Lampen in den Kraftwerken weniger CO2, Stickoxide und Quecksilber. Bis 2012 werde das Verbot stufenweise auf alle Glühlampen über 25 Watt ausgeweitet. Die Ökobilanz von Energiesparlampen müsse jedoch deutlich verbessert werden. So müsse das in Energiesparlampen in geringen Mengen enthaltene giftige Quecksilber weiter reduziert und funktionierende Rücknahmesysteme bereitgestellt werden. Derzeit entsorge ein Großteil der Haushalte defekte Sparlampen über den Hausmüll, was die Umwelt unnötig mit Quecksilber belaste. …Weiterlesen »


Zementproduktion: DBU fördert neuartiges Verfahren, um Kohlendioxid- Ausstoß zu mindern

Industrielle Abfallstoffe im Einsatz für den Umweltschutz

Weimar

Durch ein neuartiges Herstellungsverfahren soll bei der Zementproduktion bis zu 40 Prozent weniger Kohlendioxid ausgestoßen werden. Foto: DBU

zementproduktionAls Ernst Gustav Leube 1838 in Ulm das erste Zementwerk Deutschlands gründete, gehörte der Klimawandel noch nicht zu den drängendsten Problemen. Der gelernte Apotheker ahnte wohl auch nicht, dass rund 170 Jahre später weltweit zwei Milliarden Tonnen Zement jährlich produziert werden und damit fünf Prozent des globalen Ausstoßes von Kohlendioxid (CO2) auslösen. Denn Kalkstein, der neben Ton, Sand und Eisenerz die Hauptbasis von Zement bildet, enthält CO2. Wird das Stoffgemisch gebrannt, wird es in die Atmosphäre abgegeben. Das will die IBU- tec advanced materials AG in Weimar nun ändern. …Weiterlesen »


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