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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 23. Mai 2018

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Vermögen in Deutschland: Renten- und Pensionsansprüche dämpfen Ungleichverteilung – aber hohe Konzentration bleibt

4,6 Billionen Euro Anwartschaften auf Renten und Pensionen

Düsseldorf

Boeckler-Stiftung

Die privaten Vermögen in Deutschland sind höchst ungleich verteilt, und die Ungleichverteilung hat in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen. In der Debatte hierüber blieben die Anwartschaften auf Renten und Pensionen allerdings bislang außen vor – es fehlten verlässliche Daten. Jetzt haben Wissenschaftler des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in einem von der Hans- Böckler- Stiftung geförderten Projekt erstmals errechnet, wie sich die Vermögensverteilung ändert, wenn man Pensionsansprüche und Rentenanwartschaften mit einbezieht.

Das Ergebnis: Die individuellen Alterssicherungsvermögen dämpfen die Ungleichverteilung, das Ausmaß der Vermögenskonzentration bleibt aber weiterhin hoch. …Weiterlesen »

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Attac begrüßt jüngste DIW- Aussagen zur Vermögensbesteuerung

Attac fordert eine einmalige Vermögensabgabe und ein Umdenken in der Steuerpolitik

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac begrüßte den Vorstoß des Deutschen Institutes für Wirtschaftsforschung zu einer stärkeren Besteuerung von Grund, Vermögen und Erbschaften. „Es ist höchste Zeit, dass solche Überlegungen von der Politik aufgegriffen und umgesetzt werden! Seit Jahren zielte jede Steuerreform darauf ab, Normal- und Geringverdiener stärker zu belasten und im Gegenzug Vermögen annähernd steuerfrei zu stellen. In dieser systematischen Ungleichverteilung liegen zentrale Ursachen für die gegenwärtige Wirtschaftskrise sowie für die skandalöse Tatsache, dass rund 20 Prozent der Menschen in diesem Land bereits von Armut betroffen sind“, sagte Steffen Stierle vom Attac Koordinierungskreis. …Weiterlesen »

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Senkung der Krankenkassenbeiträge entlastet einseitig Arbeitgeber

Maßnahme des Konjunkturpakets verschärft Ungleichverteilung

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat der Großen Koalition vorgeworfen, mit der morgigen Senkung der Krankenkassenbeiträge im Rahmen des Konjunkturpaketes die gesellschaftliche Ungleichverteilung weiter zu verschärfen, statt sie als eine zentrale Ursache der Finanz- und Wirtschaftskrise zu bekämpfen.

„Diese Form von Krisenmanagement bedeutet, Brandbeschleuniger ins Feuer sozialer Ungerechtigkeit zu gießen“, sagte Arndt Dohmen, Chefarzt der Hochrheinklinik Bad Säckingen und Mitglied der bundesweiten Attac- Arbeitsgemeinschaft „Soziale Sicherungssysteme“. „Mit ihren Steuern zahlen die Arbeitnehmer für die Beitragssenkung, die zur Hälfte den Arbeitgebern zugute kommt. Ab 2010, wenn die Krankenkassen dann Zusatzbeiträge erheben, müssen die Arbeitnehmer auch noch die fehlenden Beiträge der Arbeitgeber ausgleichen.“ …Weiterlesen »

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