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ETHIKER - DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 05. Dezember 2008

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foodwatch veröffentlicht Acrylamid-Testergebnisse für Weihnachtsgebäck

Nennung von Herstellernamen zeigt Erfolg, Belastung sinkt

Berlin

foodwatch_gebaeck

Die Verbraucherorganisation foodwatch hat 17 Sorten Weihnachtsgebäck in einem unabhängigen Labor auf Acrylamid untersuchen lassen. Die Mehrheit der Produkte ist nur noch gering mit der krebsverdächtigen Substanz belastet. foodwatch testet seit 2002 regelmäßig Lebkuchen und Spekulatius auf Acrylamid und veröffentlicht Werte, Produktnamen und Hersteller. Das zeigt Wirkung, fast alle Hersteller haben die Belastung gesenkt. “Wenn Produktnamen genannt werden, steigt der Druck auf die Hersteller, die Belastung mit Acrylamid zu senken“, sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer von foodwatch. …Weiterlesen »


Face it - Act now! - Aktionsaufruf

Für ein globales Recht auf Nahrung!

Heidelberg

fian

Anlässlich des 60. Geburtstages der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte startete das FoodFirst Informations- und Aktionsnetzwerk FIAN einen Aktionsaufruf:

“Wir rufen Regierungen weltweit dazu auf, Menschenrechten Vorrang zu geben vor wirtschaftlichen Interessen, die nur einigen wenigen statt dem Wohle aller dienen. Regierungshandeln und Politik müssen das Menschenrecht auf Nahrung unterstützen und dürfen es nicht verletzen. Wir fordern von den Regierungen Europas und der Europäischen Union eine führende Rolle in der weltweiten Verwirklichung des Menschenrechts auf Nahrung einzunehmen. …Weiterlesen »


GLOBAL 2000 fordert sofortiges Importverbot für Gentech-Mais MON810

Italienische Studie belegt Veränderungen im Immunsystem durch Gentech- Mais MON810

Wien / Österreich

global2000

Eine Fütterungs- Studie des italienischen Forschungsinstitutes für Ernährung und Lebensmittel kommt zu dem Ergebnis, dass der Gentech- Mais MON810 signifikante Veränderungen im Immunsystems bewirken kann. Das WissenschaftlerInnen- Team um Elena Mengheri hat die Auswirkungen von MON810 an gerade nicht mehr gesäugten und an älteren Mäusen überprüft und kam zu Ergebnissen, die häufig in Zusammenhang mit Allergien und Unverträglichkeiten stehen. Dies ist die zweite Studie innerhalb weniger Wochen, die Risiken von Gentech- Pflanzen belegt, die im europäischen Zulassungsverfahren nicht erfasst worden sind. …Weiterlesen »


Greenpeace hat Tafeltrauben aus fünf EU- Ländern getestet

Pestizide: Die miesesten Trauben gibt es in Deutschland

Hamburg

greenpeaceTafeltrauben auf dem deutschen Markt weisen im Vergleich von fünf EU- Ländern die höchsten Pestizidbelastungen auf. 43 Prozent der in Deutschland verkauften Trauben sind zu stark belastet und nach der Greenpeace-Bewertung nicht empfehlenswert (rot). Das sind mehr als doppelt so viel wie etwa in Holland. Die Spritzmittelrückstände in den hierzulande verkauften Trauben stiegen gegenüber dem Greenpeace- Test von 2007 zudem erheblich an. Im internationalen Vergleich von 17 Supermarktketten waren die am stärksten mit giftigen Pestiziden belasteten Früchte bei den deutschen Handelsketten Kaiser’s Tengelmann und Edeka zu finden: 80 beziehungsweise 60 Prozent wurden mit rot bewertet. Greenpeace hat insgesamt 124 Trauben- Proben aus Deutschland, Frankreich, Italien, den Niederlanden und Ungarn testen lassen. …Weiterlesen »


Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit stellt Ergebnisse des Bundesweiten Überwachungsplans 2007 vor

BVL fordert Importeure und Hersteller von PVC-Kinderspielzeug und Lederwaren zum Handeln auf

Braunschweig

Jochen Heimberg, Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit - BVL

bvl

Das Öl jeder vierten Fischkonserve überschritt die gesetzlichen Höchstmengen für den krebserregenden Stoff Benzo(a)pyren. Sprossen und Keimlinge sowie zerkleinert verkauftes Obst und Gemüse enthalten vielfach Bakterien und Fäkalkeime. Lederwaren sind häufig mit Chrom (VI) belastet, einem stark giftigen krebserregenden und erbgutverändernden Stoff.

Bei einem Prozent der ausländischen Bioware handelt es sich um konventionelles Obst und Gemüse oder es wurden unzulässig Pflanzenschutzmittel eingesetzt. …Weiterlesen »


Greenpeace warnt vor Paprikapulver - Pfeffer und Ingwer bei Tests besser

Gefährliche Prise: Pestizide in Kräutern und Gewürzen

Hamburg

greenpeace

Bis zu 22 verschiedene Pestizide stecken in einem einzigen Gläschen Paprikagewürz. Drei von 33 getesteten Produkten überschreiten oder erreichen die EU- Grenzwerte für Pestizidbelastung. Das ist das Ergebnis des aktuellen Pestizidtests, in dem Greenpeace fünf der beliebtesten Gewürze und Kräuter unter die Lupe genommen hat. Greenpeace warnt vor Paprikagewürz der Marke Spice Islands von Edeka und der Marke Wagner von Kaufhof sowie vor getrockneter Petersilie der Marke Le Gusto von Aldi. Viele der insgesamt 53 gefundenen Pestizide sind gesundheitlich besonders bedenklich. 18 davon sind in der EU nicht zugelassen. Greenpeace erstattete Anzeige bei den zuständigen Lebensmittel- Überwachungsbehörden. …Weiterlesen »


Diskussion über den Trinkwasser-Leitwert für Uran

Stellungnahme der Beratungskommission der Gesellschaft für Toxikologie e.V. (GT)

Dortmund

Dipl.-Biol. Cornelia von Soosten, ifaDo - Institut für Arbeitspsychologie an der Universität Dortmund

ifado

Das ARD-Politmagazin “report MÜNCHEN” und die nichtstaatliche Organisation Foodwatch haben am 04.08.2008 Überschreitungen des Uran-Trinkwasserleitwertes des Umweltbundesamtes in etwa 150 von knapp 8.200 Trinkwasserproben aus Deutschland berichtet. Die veröffentlichten Daten beruhen auf Angaben aus den Sozialministerien von 15 der 16 Bundesländer. Die Beratungskommission der Gesellschaft für Toxikologie in der Deutschen Gesellschaft für experimentelle und klinische Pharmakologie und Toxikologie hat daraufhin die Situation unter gesundheitlichen Gesichtspunkten bewertet. …Weiterlesen »


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