Frischfleisch im Labortest: Handelsketten begehen mit Sauerstoff-Behandlung von Fleisch Betrug am Kunden
Außen scheinbar frisch, innen ranzig
Berlin
PM www.foodwatch.de
Frischfleisch in Kühltheken von Supermärkten wird systematisch einer kosmetischen Behandlung mit erheblichen Risiken und Nebenwirkungen für die Kunden unterzogen. Mithilfe eines Gas- Gemisches färben die Handelskonzerne das Fleisch von außen rosig- rot, innen wird es dadurch jedoch schneller zäh und ranzig. Hochkonzentrierter Sauerstoff in der sogenannten „Schutzatmosphäre“ der Packungen sorgt dafür, dass das Fleisch über Tage hinweg wie schlacht- frisch aussieht. Gleichzeitig beschleunigt er den Fettverderb und die Oxidation von Eiweißen, was das Fleisch zäh macht. Einziger Vorteil: Die Produkte lassen sich so aufgehübscht länger und besser verkaufen. „Die Handelsketten gaukeln ihren Kunden Frische vor und jubeln ihnen minderwertiges Fleisch unter“, erklärte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherorganisation foodwatch. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 06.08.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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foodwatch – Verbraucherschutz
Gammelfleisch: Behörden müssen Sofortmaßnahmen ergreifen
Berlin
PM www.foodwatch.de
Die Verbraucherrechts- Organisation foodwatch hat die Behörden in Bund und Ländern aufgefordert, die Verbreitung von vakuumverpacktem, verdorbenem Fleisch durch Sofortmaßnahmen einzuschränken. „Vakuumverpackung und Kühlung haben weltweit eine neue Form des Fleischverderbs hervorgebracht. Die Behörden müssen diese verdorbene Ware unverzüglich aus der Lebensmittelkette entfernen. Betroffene Betriebe müssen, ähnlich wie bei Tierseuchen, stillgelegt und grundlegend gereinigt und desinfiziert werden“, erklärte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender foodwatch- Geschäftsführer. Während die Standard- Untersuchungen der Behörden den Befall mit Clostridium- Bakterienstämmen nicht anzeigten, habe sich der Keim weltweit in der Fleischwirtschaft ausgebreitet. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.07.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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EU- Parlament will vorerst keine Zulassung von Nano- Lebensmitteln. Aigner muss sich im Ministerrat für Kennzeichnungspflicht stark machen.
Nano in Lebensmitteln
Brüssel
PM www.bund.net
Das EU- Parlament hat sich heute bei der Abstimmung über die neue Novel- Food- Verordnung für eine Kennzeichnungspflicht von Nanomaterialien in Lebensmitteln ausgesprochen. Nano-Lebensmittel sollen zudem erst dann zugelassen werden können, wenn angemessene Sicherheitstests verfügbar sind. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) begrüßte das Votum der EU- Parlamentarier als “deutliches Signal für mehr Verbraucherschutz in der Europäischen Union” und forderte Verbraucherschutz- Ministerin Ilse Aigner auf, sich im EU- Ministerrat für die Kennzeichnungspflicht stark zu machen. Bisher hatte der Ministerrat diese blockiert. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.07.2010 Rubrik: POLITIK
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Ergebnis der Abstimmung EU- Parlament
Absage an die Ampel: Lobbymacht der Industrie
Berlin
Das Europäische Parlament stimmte am Mittwoch gegen die von Verbraucherschützern und Ärzteverbänden geforderte Ampel-Kennzeichnung für Lebensmittel und hat damit der Industrie- Lobby einen klaren Dienst erwiesen.
Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch: „Das Votum gegen die Ampel ist enttäuschend. Statt Bürgernähe herrscht in Europa die Lobbymacht der Industrie. Obwohl zahlreiche nationale und europäische Spitzenverbände von Ärzten und Kinderärzten, verschiedenste Patientenorganisationen, Krankenversicherungen bis hin zu Verbraucherverbänden sich vehement für die Ampelkennzeichnung eingesetzt haben, …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.06.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Europaparlament stimmt über die Ampelkennzeichnung ab – gesamter europäischer Gesundheitssektor für die Ampel
foodwatch: Europa der Bürger oder der Industrie?
Berlin
Pressemitteilung www.foodwatch.de
Vor der Abstimmung des Europäischen Parlamentes über die künftige Nährwertkennzeichnung von Lebensmitteln hat die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch ein starkes Votum für die Ampelkennzeichnung gefordert. “Über eine verpflichtende Nährwertkennzeichnung wird debattiert, weil die Politik Maßnahmen gegen die Volkskrankheit Übergewicht ergreifen wollte. Wenn es den Abgeordneten damit wirklich ernst ist, kann das Ergebnis nur lauten: Ampelkennzeichnung, europaweit, verpflichtend”, erklärte der stellvertretende foodwatch- Geschäftsführer Matthias Wolfschmidt. Neben Verbraucherorganisationen hat sich eine Vielzahl von Ärzteverbänden, Sozialversicherern und Patientenverbänden aus ganz Europa in den vergangenen Monaten für die Ampel ausgesprochen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 15.06.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Genmais- Skandal
BUND fordert Entschädigung für betroffene Landwirte von Pioneer
Berlin / Hannover
Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) fordert von der für den Genmais- Skandal verantwortlichen Firma Pioneer aus Buxtehude eine unverzügliche und angemessene Entschädigung für die betroffenen Landwirte in Baden- Württemberg, Bayern, Brandenburg, Mecklenburg- Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein- Westfalen und Schleswig- Holstein. “Für nicht zugelassene Gensaaten gilt in der gesamten Europäischen Union ein absolutes Anbauverbot. Bauern müssen sich darauf verlassen können, dass gentechnikfreies Saatgut garantiert gentechnikfrei ist. Es ist ein Skandal, dass dies offensichtlich weder das Unternehmen Pioneer noch die zuständigen Ministerien in Niedersachsen garantieren können”, sagte der BUND- Vorsitzende Hubert Weiger. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 10.06.2010 Rubrik: UMWELT
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Nach dem Goldenen Windbeutel 2009 erhält Danone auch das “Gouden Windei” 2010
Trinkjoghurt Actimel zur größten Werbelüge in Holland gewählt
Berlin
Nach den deutschen Verbrauchern im Jahr 2009 haben nun auch die niederländischen Konsumenten den Trinkjoghurt Actimel zur größten Werbelüge gewählt. Bei einer zweiwöchigen Online- Abstimmung der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch entfielen mit 37 Prozent der mehr als 14.000 Stimmen die meisten auf das Produkt von Danone. Bart van Opzeeland, Leiter von foodwatch Niederlande, verlieh Danone dafür das “Gouden Windei 2010″ (Goldenes Windei) für den dreistesten Fall von Etikettenschwindel des Jahres am Firmensitz in Utrecht. Danone lehnte den Preis ab, immerhin stellte sich der niederländische Geschäftsführer des Herstellers jedoch der Diskussion mit foodwatch vor den Kameras eines Fernsehsenders. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 26.05.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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foodwatch stellt Strafanzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung gegen Lidl und baden- württembergisches Verbraucherministerium
Todesfall nach unzureichender Information über Gesundheitsgefahr
Berlin
Wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung und der Körperverletzung mit Todesfolge hat die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch Strafanzeige gegen Lidl, die Firma Prolactal und das baden-württembergische Verbraucherministerium gestellt. Grund dafür ist die Informationspolitik der Verantwortlichen im Falle des listerien-belasteten Harzer Käses. Dessen Verzehr führte in Deutschland nach Angaben des Robert- Koch- Instituts zum Tod dreier Menschen. Eine foodwatch- Recherche zu den Todesfällen belegt, dass eine Person in Hessen noch Ende Januar den bei Lidl vertriebenen Käse verzehrte – und zwar nachdem der Discounter die Öffentlichkeit nur völlig unzureichend auf die Listerienbelastung hingewiesen hatte. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.05.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Klage gegen Amflora vor Europäischem Gerichtshof.
BUND: Bundesregierung muss Gen- Kartoffel ebenfalls verbieten
Berlin
Mehr als 40 in der “Aktion GEN- Klage” vernetzte Verbände und Organisationen, darunter auch der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND), wollen per Widerspruchsverfahren vor dem Europäischen Gerichtshof die Zulassung der umstrittenen Gentech- Kartoffel Amflora kippen. Nach ihrer Ansicht verstößt die am 2. März von der EU- Kommission erfolgte Zulassung der Gen- Kartoffel des Unternehmens BASF gegen EU- Recht. Da die Übertragung eines in der Amflora enthaltenen Antibiotikaresistenz- Gens auf Bakterien nicht ausgeschlossen sei, bestehe die Gefahr, dass wichtige Antibiotika ihre Wirksamkeit gegen bakterielle Krankheitserreger verlieren könnten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.05.2010 Rubrik: UMWELT
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Studie der FH Münster belegt:
Verbraucher verstehen Nährwert-Ampel deutlich besser als Industriekennzeichnung – Abstimmung im Europaparlament am 18. Mai
Berlin
Kurz vor der Abstimmung über die künftige Nährwertkennzeichnung im Europaparlament am 18. Mai belegt eine Studie der Fachhochschule Münster: Die Nährwert- Ampel ist der Industrie- Kennzeichnung GDA deutlich überlegen. „Die wissenschaftlichen Argumente sprechen eindeutig für eine Nährwertkennzeichnung mit Signalfarben“, sagte Matthias Wolfschmidt, stellvertretender Geschäftsführer der Verbraucherrechtsorganisation foodwatch. „Nun bestätigt eine weitere Studie, dass die Ampel einfach besser funktioniert als das komplizierte Verwirr- System der Großkonzerne. Vorteile für das GDA- System konnten dagegen nur die Studien ermitteln, die die Industrie selbst finanziert hat.“ …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.05.2010 Rubrik: GESELLSCHAFT
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