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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 23. Mai 2018

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IWC- Konferenz ohne Durchbruch abgebrochen

Walfangkommission ist nicht handlungsfähig / WWF-Studie: Klimawandel bedroht Wale

Frankfurt am Main

© Brian J. Skerry / National Geographic Stock / WWF

260-HI_230619Einen Tag früher als geplant ging die 61. Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf Madeira zu Ende. Konkrete Entscheidungen zum dringend notwendigen Schutz der Wale wurden kaum gefällt. Die derzeit 85 Mitglieder der Kommission einigten sich lediglich darauf, ihre Gespräche über die Handlungsfähigkeit des Gremiums auf Arbeitsebene um ein Jahr zu verlängern. Volker Homes vom WWF Deutschland zeigte sich enttäuscht: „Der große Durchbruch ist erneut ausgeblieben und die Blockadesituation von Walfanggegnern und –befürwortern konnte nicht aufgehoben werden. Der wissenschaftliche Walfang wird weitergehen.“ Die Pro-Walfangstaaten, allen voran Japan, hätten bereits im Vorfeld der Konferenz verhindert, dass strittige Fragen überhaupt behandelt worden wären. Ein herber Rückschlag sei die Ankündigung Südkoreas, auch wieder auf Waljagd gehen zu wollen. …Weiterlesen »

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Vom Verschwinden der Delfine

WWF- Report: Delfine und Tümmler drohen unbemerkt auszusterben. / Japan erlegt jedes Jahr 16.000 Dall- Hafenschweinswale

Frankfurt / Madeira

Foto: © Andrey Nekrasov / WWF-Canon

260-HI_225005-Grosser-TuemmAnlässlich der Tagung der Internationalen Walfangkommission (IWC) auf Madeira warnt die Umweltschutzorganisation WWF in ihrem aktuellen Report „Die vergessenen Wale“ davor, dass Delfin- und Tümmlerarten weitgehend unbemerkt von der Weltöffentlichkeit aus den Ozeanen und Flüssen der Erde verschwinden. Während ihre nahen Verwandten, die Großwale, durch internationale Abkommen und einen Fangstopp (Moratorium) halbwegs geschützt werden, geht die Jagd auf kleinere Arten ungebremst weiter. Allein die japanischen Walfänger erlegen jedes Jahr rund 16.000 Dall- Hafenschweinswale. Außerdem verendet nach WWF- Angaben alle zwei Minuten ein Delfin oder Tümmler als Beifang in Fischernetzen. …Weiterlesen »

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Walfang ist ökonomischer Unsinn

Norwegen und Japan subventionieren Waljagd mit Steuermitteln. / Ende des internationalen Walfangs gefordert

Frankfurt am Main

260-XL_233041-WalDie Regierungen von Norwegen und Japan subventionieren die umstrittene Jagd auf Wale mit Steuergeldern. Das ergab eine aktuelle Studie der Umweltschutzorganisation WWF in Zusammenarbeit mit der Whale & Dolphin Conservation Society (WDCS). Demnach ist das Jagen und Töten von Walen ein unprofitabler und defizitärer Industriezweig. „In Zeiten der globalen Wirtschaftskrise ist es weder strategisch klug, noch nachhaltig, wertvolle Steuergelder für eine Branche zu verschwenden, die aus eigener Kraft nicht überlebensfähig ist“, sagt WWF-Artenschutzexperte Volker Homes. Trotz des Moratoriums und dem weitgehenden Verbot von kommerziellem Walfang erlegen Japan und Norwegen jährlich rund 1500 der großen Meeressäuger. …Weiterlesen »

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WWF warnt vor Ende des Walfang- Moratoriums

Japan, Island und Norwegen wollen weiterhin Wale jagen. WWF fordert Ende des „Wissenschaftlichen Walfangs“

Frankfurt am Main

Foto: © Jürgen Freund / WWF-Canon

260-106681-minkwal-_c_-juerDie Umweltstiftung WWF warnt anlässlich des Treffens einer Arbeitsgruppe der Internationalen Walfangkommission (IWC) in Rom vor einem Aufweichen des Walfang- Moratoriums. Den aktuellen Kompromissvorschlag zur Lösung der Verhandlungsblockade lehnt der WWF ab. Danach soll es etwa Japan erlaubt werden Walfang in eigenen Küstengewässern zu betreiben, wenn im Gegenzug der sogenannten „Wissenschaftliche Walfang“ – beispielsweise in der Antarktis – eingestellt oder heruntergefahren wird. „Der Kompromissvorschlag ist zu schwammig. Wir befürchten, dass Japan durch Tricks und Hintertürchen den Walfang am Südpol weiter betreibt und zusätzlich legitimiert wird in eigenen Gewässern auf kommerziellen Walfang zu gehen“, sagt Volker Homes, WWF- Experte für Meeressäuger. …Weiterlesen »

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Gestrandete Wale in Australien

Artenschutz: Sind menschliche Einflüsse Schuld am Verenden der Tiere?

Frankfurt am Main

Foto: © Hannes Strager / WWF-Canon

260-gestrandeter-wal-_c_-haZum vierten Mal innerhalb kurzer Zeit sind vor der Australischen Küste Wale und Delphine gestrandet und verenden. Der WWF befürchtet, dass auch menschliche Einflüsse die Tiere irritiert und zu den Verirrungen geführt haben können.

Die Stressfaktoren für Wale und Delphine sind zahlreich. Zunehmende Belastungen der Meere vor allem durch Lärm von Schiffen und militärischen Sonargeräten setzen sie immer mehr unter Stress. Viele Kleinwale und Delphine, wie auch die jetzt gestrandeten, orientieren sich vor allem mit Hilfe einer äußerst sensiblen Echoortung, ähnlich der der Fledermäuse. Durch die steigende Lärmbelastung der Weltmeere wird dieser Orientierungssinn in einigen stark beanspruchten Gegenden beeinträchtigt. Verirrungen von Einzeltieren aber auch von größeren Gruppen können die Folge sein. …Weiterlesen »

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Lösungen gegen den Beifang- Tod

WWF lobt 45.000 Euro für schlaue Fischereinetze aus. Beifang kann bis zu 90 Prozent sinken

Frankfurt am Main

Foto: © Jason Rubens / WWF-Canon

260-114860-treibnetzfang-maDer WWF hat zum vierten Mal den internationalen Wettbewerb für „Schlaue Netze“ gestartet. Den Erfindern von innovativem Fischereigerät, mit dem die Umwelt geschont und vor allem die Zahl der ungewollten Beifänge deutlich reduziert werden kann, winken Preisgelder in Höhe von insgesamt 57.500 US- Dollar (knapp 45.000 Euro). „Beifang ist heute eine der größten Bedrohungen für die Meere“, warnt WWF- Fischereiexpertin Karoline Schacht. Allein in der Nordsee werden laut einer WWF- Studie pro Jahr eine Millionen Tonnen Fisch Müll und andere Meerestiere – das entspricht einem Drittel des Gesamtfanges – tot oder sterbend wieder über Bord geworfen. Allein in der pazifischen Langleinenfischerei verenden jedes Jahr Hunderttausende Meeresschildkröten, Robben, Wale und Seevögel sowie viele Millionen Haie. …Weiterlesen »

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„Verirrter Vagabund“ in der Ostsee

Desorientierung durch Unterwasserlärm

Frankfurt

Foto: © WWF / William W. ROSSITER

buckelwal

Der vor Rügen in der Ostsee gesichtete Buckelwal ist nach Ansicht des World Wide Fund For Nature (WWF) ein „verirrter Vagabund“. „Die Ostsee ist kein geeigneter Lebensraum für Buckelwale. Die riesigen Meeressäuger finden hier einfach nicht genügend Nahrung. Das Tier hat sich wahrscheinlich über die Nordsee bis vor die Insel Rügen verirrt“, erklärt der WWF Walexperte Volker Holmes. Der Diplom-Biologe Christoph Bock und sein Kollege Andreas Nick entdeckten und fotografierten den etwa 12 Meter langen Wal am vergangenen Freitag vor der Küste von Rügen, von Kap Arkona aus. …Weiterlesen »

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Stralsunder Ozeaneum eröffnet

Neubau des Deutschen Meeresmuseums

Stralsund

Bild: http://idw-online.de

ozeanium

Bundeskanzlerin Angela Merkel eröffnete heute Mittag unter schwebenden Walnachbildungen in Originalgröße das Stralsunder Ozeaneum.

Gemeinsam mit Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff, dem Bundesminister für Bau und Verkehr, Wolfgang Tiefensee, und Dr. Ulrich Witte, Abteilungsleiter Umweltkommunikation und Kulturgüterschutz der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU), weihte Merkel den Neubau des Deutschen Meeresmuseums (DMM) am Hafen ein. …Weiterlesen »

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Greenpeace- Ostsee- Schiffstour startet in Rendsburg

Wale, Meeresschutz und Ausstellung „Riesen der Meere“

Hamburg

Foto: © Sabine Vielmo/Greenpeace

beluga2

Das Greenpeace- Aktionsschiff Beluga II legt am kommenden Freitag, den 27. Juni, für einen Tag in Rendsburg an. Beluga II informiert über die Greenpeace- Aktivitäten zum Schutz der Wale und Meere. Im Mittelpunkt steht die von Greenpeace und dem Deutschen Meeresmuseum initiierte Ausstellung Riesen der Meere, die ab dem 12. Juni im neuen Ozeaneum in Stralsund präsentiert wird. …Weiterlesen »

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Wie die Wale gerettet werden können

10 WWF- Forderungen zur 60. IWC- Tagung ind Santiago de Chile

Frankfurt a.M

Foto: © Cat HOLLOWAY / WWF-Canon

Gestern hat in Satiago de Chile die 60. Tagung der internationalen Walfangkommission IWC begonnen. Auf dem Treffen debattieren die mittlerweile 80 Mitgliedsstaaten bis zum 27. Juni über die Zukunft von Walen, Delfinen und Tümmlern. Der World Wide Fund For Nature (WWF) setzt sich für den Schutz der bedrohten Meeressäuger ein und richtete zu Beginn der Tagung 10 Forderungen an die IWC- Staaten. …Weiterlesen »

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