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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 21. Februar 2018

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Zehn Jahre nach Seattle: Globalisierungskritiker mobilisieren nach Genf

WTO- Treffen: Attac und WEED fordern endgültiges Aus für Doha- Runde

Frankfurt am Main / Berlin
attaclogoAnlässlich des informellen Ministertreffens der Welthandelsorganisation WTO vom 3. bis 4. September in Neu Delhi schärfen das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die entwicklungspolitische Organisation WEED ihre Kritik an der deutschen und europäischen Handelspolitik. „Zehn Jahre nach Seattle sind Proteste so aktuell wie damals: Die von der WTO rigoros betriebene Freihandelspolitik ist eine Ursache der globalen Krise. Dennoch rücken Deutschland und die Europäische Union weiterhin vor allem die Belange der transnationalen Konzerne in den Mittelpunkt“, sagte Hanni Gramann, Handelsexpertin bei Attac. Maßnahmen zum Schutz von Bevölkerung und Beschäftigung würden dagegen immer weiter abgebaut – im Süden und im Norden. …Weiterlesen »

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Übersee- Museum will Klimawandel auf den Eisbohr- Kern gehen

DBU: 125.000 Euro für neues Modul der Ausstellung „Menschen, Märkte, Kontinente – Was die Welt bewegt“

Bremen

Die Menschen stärker mit den Problemen des Klimawandels konfrontieren: Ein neuer zentraler und von der DBU geförderter Ausstellungsbereich zu diesem Thema soll im Herbst 2010 im Übersee-Museum Bremen eröffnet werden. Copyright: © Foto: Gabriele Warnke

uebersee_museumFür Herbst 2010 plant das Übersee-Museum Bremen die Eröffnung eines neuen zentralen Ausstellungsbereichs, der sich auf rund 1.200 Quadratmetern mit globalen und kulturvergleichenden Fragen auseinandersetzt. „Neben Themen wie Welthandel, Migration und Menschenrechte soll der Klimawandel eine herausragende Stellung in unserem neuen Ausstellungsprojekt einnehmen“, so Direktorin Wiebke Ahrndt. Finanzielle Unterstützung in Höhe von 125.000 Euro kommt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) aus Osnabrück. „Wir müssen den Menschen stärker als bisher die Bedeutung des Klimas für die gesamte Biosphäre klarmachen, die grundlegenden Mechanismen erklären. …Weiterlesen »

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Studie zu Ungleichheit, Globalisierung und Welthandel

Rechtsexperte: Etablierung internationaler Sozialnormen mit WTO und globalem Klimaschutz verknüpfen

Düsseldorf

hans-boecklerNur ein kleiner Teil der Erträge des Welthandels kommt Arbeitnehmern in Entwicklungsländern zugute. Gleichzeitig bedroht der globale Kostenwettbewerb die Sozialsysteme in entwickelten Ländern. Beiden Seiten würde es nützen, wenn im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) internationale Sozialstandards etabliert würden. Diese sollten nach Möglichkeit über die Minimalanforderungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hinausgehen, ihre Entwicklung könnte mit der Etablierung eines weltweiten Emissionshandels verknüpft werden. Einseitige Sozial- oder Umweltzölle gegen Waren, die unter problematischen Bedingungen hergestellt wurden, hätten dagegen eine schädliche protektionistische Wirkung und seien nicht praktikabel. Zu diesem Ergebnis kommt Felix Ekardt, Juraprofessor an der Universität Rostock, in einer von der Hans- Böckler- Stiftung geförderten Studie.* …Weiterlesen »

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Minister Glos führe besser nach Bolivien als nach Genf

WTO/GATS-Verhandlungen

Berlin / Genf

weed
In einem ironischen Reisetipp empfahl die Nichtregierungsorganisation WEED (Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung) heute Wirtschaftsminister Glos, am morgigen Freitag nicht etwa in Genf die Interessen der deutschen Industrie zu vertreten, sondern stattdessen nach Bolivien zu reisen. Der Minister könne sich dort über die Zusammenhänge von sozialer Sicherheit, Klimaschutz, Ernährungssouveränität und Welthandel unterrichten lassen.

Hintergrund ist die am Freitag in der Welthandelsorganisation (WTO) bevorstehende so genannte ‚Signalling‘-Konferenz zum Dienstleistungsabkommen (GATS). …Weiterlesen »

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