Wattenmeer als Weltnaturerbe: WWF fordert sanften Tourismus, Abkehr von Ölförderung und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel
Vorsichtige positive Bilanz zum Weltnaturerbe
Hamburg
Junger Steinwälzer © K. Guenther / WWF
Der WWF zieht ein Jahr nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO eine vorsichtige positive Bilanz: „Das Weltnaturerbe hat eine unglaublich gute Resonanz in der Region und viele Menschen sind stolz auf die Anerkennung“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF. Aus der daraus entstehenden Anziehungskraft auf die Tourismusbranche würden sich für den Naturschutz Chancen aber zugleich auch Probleme ergeben: „Auch die Nordseeurlauber erwarten intakte Natur im Wattenmeer und würden andernfalls vielleicht nicht mehr kommen. Der Tourismus hat eine ganz zentrale Verantwortung, dass künftig mehr Respekt gegenüber der Natur gezeigt wird. Hotelbauten in Dünen, noch mehr Flugverkehr auf die Inseln, und Kitesurfen auf Kosten geschützter Vögel, das geht nicht“, so Rösner. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.06.2010 Rubrik: UMWELT
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WWF fordert von Wattenmeerkonferenz vorsichtigeren Umgang mit dem Wattenmeer und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel
Wattenmeer gegen steigenden Meeresspiegel wappnen
Frankfurt am Main
© Klaus Guenther / WWF

Die 11. Konferenz der Anrainerstaaten des Wattenmeeres findet am 17. und 18. März unter deutscher Präsidentschaft auf Sylt statt. Auch nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO sieht der WWF noch viele ungelöste Probleme, für die gemeinsame Strategien vereinbart werden müssen. Die Fischerei auf Muscheln und Krabben sei noch nicht naturverträglich und immer mehr unvorsichtig eingeschleppte und gebietsfremde Arten globalisierten die ursprüngliche Natur vor der Küste. Es drohe eine weitere Industrialisierung des Wattenmeeres durch Kohlekraftwerke, Ölförderung, Kohlendioxidspeicherung und übertriebenen Hafenausbau. Das Risiko von großen Schiffsunfällen mit dem Austritt von Öl oder Chemikalien wachse. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.03.2010 Rubrik: UMWELT
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Humboldt-Stipendiat Prof. Nabiul Khan arbeitet an der TU Dresden an der Simulation von Mangrovenwäldern
Mein Freund der Baum ist in Gefahr
Dresden
Als Georg- Forster- Stipendiat ist Prof. Dr. Nabiul Islam Khan (Bangladesh) seit einigen Tagen an der TU Dresden zu Gast. Mit Mitteln der Alexander- von- Humboldt- Stiftung ausgestattet, wird er nun für zwei Jahre an der Professur für Forstliche Biometrie/Systemanalyse bei Prof. Uta Berger arbeiten und sich dort vorrangig mit der Analyse und Simulation von Lebensräumen im größten zusammenhängenden Mangrovenwald der Welt, den Sundarbans in Bangladesch, beschäftigen. Die Sundarbans (bengalisch für “Schöner Wald” oder “Schöner Dschungel”) ist der größte Mangrovenwald der Erde. Große Flüsse wie der Ganges, der Brahmaputra oder die Meghna haben hier ihre Mündungsgebiete, in denen regelmäßige Überschwemmungen ein ganz eigenes Küstenwald- Ökosystem mit verschiedenartigen Halophyten (Salzpflanzen) geschaffen haben. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 28.05.2009 Rubrik: UMWELT
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