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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Donnerstag, 14. Dezember 2017

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Die Rolle Europas in der Welt muss sich ändern

Internationale Tagung fordert Ende der EU- Exportorientierung

Stuttgart / Frankfurt am Main

attaclogoBei der internationalen Tagung „Die Rolle Europas in der Krise“ haben am Wochenende in Stuttgart mehr als 100 Aktivisten aus Europa, Afrika und Lateinamerika unter dem Motto „System error – Neustart!“ über Ungleichgewichte in der internationalen Handelspolitik und die notwendigen Alternativen diskutiert. In Zentrum der Kritik stand die Handelspolitik der Europäischen Union. „Den wichtigsten Beitrag, den Europäer zu einer Partnerschaft mit Afrika leisten können, besteht darin, dort anzusetzen, wo die Ursachen für viele Probleme Afrikas liegen: in Europa“ forderte Dot Keet vom African Trade Network (Südafrika). Ändern müsse sich vor allem die exportorientierte EU- Politik im Interesse europäischer Konzerne, die den Prinzipien einer ökologischen und solidarischen Weltwirtschaft zutiefst widerspreche. …Weiterlesen »

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Steigende Einkommensungleichheit destabilisiert Weltwirtschaft

Neue Analyse des IMK

Düsseldorf

hans-boecklerEine zentrale Ursache der Weltwirtschaftskrise ist die rasante Zunahme der Einkommensungleichheit in vielen Ländern, auch in Deutschland. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) in der Hans- Böckler- Stiftung. Ohne eine neue Verteilungspolitik bleibe die Wirtschaft weiterhin anfällig für Krisen, analysieren die Wissenschaftler in einer neuen Studie, die heute als IMK Report veröffentlicht wird.

Das IMK dokumentiert, wie sich in den vergangenen Jahrzehnten die Schere zwischen hohen und niedrigen Einkommen sowie zwischen Arbeitseinkommen einerseits und Einkommen aus Gewinnen und Kapitalerträgen andererseits immer weiter geöffnet geöffnet hat. …Weiterlesen »


Arbeitszeit, Qualifizierung, soziale Dienstleistungen – Ansätze für mehr Beschäftigung

Analyse des WSI

Düsseldorf

hans-boecklerDass die Arbeitslosenzahlen in Deutschland trotz der tiefen Wirtschaftskrise bislang nur relativ gering angestiegen sind, zeigt die enorme Bedeutung der Arbeitszeit für die Steuerung des Arbeitsmarktes. Dieses Instrument könnte und sollte auch über die Kurzarbeit zur Bewältigung akuter Krisen hinaus stärker als bisher eingesetzt werden. Zu diesem Ergebnis kommt das Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Institut (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. Die richtige soziale Absicherung und mehr öffentliche Dienstleistungen können ebenfalls neue Impulse für eine bessere Beschäftigungsentwicklung geben, zeigen die Wissenschaftler in einer neuen Analyse. …Weiterlesen »


G8- Staaten verweigern Diskussion der Krisenursachen

Attac fordert neues Währungsfundament für Weltwirtschaft

Frankfurt am Main

attaclogoDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat der G8 vorgeworfen, bei ihrem Gipfel im italienischen Aquila der Diskussion über die Bearbeitung der Ursachen der Weltwirtschaftskrise aus dem Weg zu gehen.

„Die Weigerung der G7- Staaten, eine Diskussion über den Dollar als Leitwährung zu führen, zeigt dass sie an einer Behebung der Krisenursachen nicht interessiert sind“, sagte Alexis Passadakis vom Attac-Koordinierungskreis. „Die Vorstöße der chinesischen und der russischen Regierungen für eine ausgeweitete Nutzung der Sonderziehungsrechte des Internationalen Währungsfonds als Weltreservewährung sollten aufgegriffen werden. Stattdessen stecken die westlichen Staaten den Kopf in den Sand. …Weiterlesen »


Rund 1700 Teilnehmer fordern ökologischen und sozialen Neustart

McPlanet.com – Kongress:

Berlin

attaclogoMit der Forderung, gegen die Wirtschaftskrise mit dringend notwendigen ökologischen und sozialen Maßnahmen vorzugehen, endet am Sonntag der vierte McPlanet.com- Kongress. Rund 1700 Menschen aus globalisierungskritischer Bewegung, Umweltverbänden, Politik und Kirche waren der Einladung zum dreitägigen Kongress gefolgt, der von Attac, BUND, EED, Greenpeace und der Heinrich- Böll- Stiftung in Kooperation mit dem Wuppertal Institut ausgerichtet wird. Die Veranstalter kündigten für die folgenden Monate Aktionen an: unter anderem am 5. September in Berlin gegen Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken und am 12. Dezember beim Weltklimagipfel in Kopenhagen. …Weiterlesen »


Gefangen in nationaler Standortkonkurrenz

Finanzkrise: G7 – Substanzlose Erklärung statt Systemwechsel

Frankfurt am Main

attacMit scharfer Kritik hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac auf die am Samstag von den G7- Finanzministern vorgelegte Erklärung zur Finanzkrise reagiert. „Angesichts der Dramatik dieser Krise ist die Erklärung in nur einer Hinsicht außergewöhnlich: außergewöhnlich substanzlos.“, sagte Stephan Schilling, Finanzmarktexperte im bundesweiten Attac-Koordinierungskreis. Zentrale Probleme wie die globalen Ungleichgewichte bei Handelsbilanzen und Währungen würden nicht einmal erwähnt. Zudem lasse der Plan über unverbindliche Absichtserklärungen hinaus keinerlei Willen erkennen, die Kosten der Krise jene tragen zu lassen, die sie verursacht haben. …Weiterlesen »


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