Studie bildet Auftakt für europaweite Kampagne zur Unternehmensverantwortung
Thyssen, Aldi und Co. zur Rechenschaft ziehen
Berlin / Brüssel
Tochterfirmen und Zulieferer von ThyssenKrupp, Aldi und vielen anderen europäischen Unternehmen verursachen Umweltverschmutzungen sowie Menschen- und Arbeitsrechtsverletzungen im Ausland, ohne dass die in Europa ansässigen Konzerne zur Rechenschaft gezogen werden können. Die heute von Germanwatch veröffentlichte Studie “Unternehmensverantwortung – Vorschläge für EU- Reformen” zeigt anhand von zwei Fallstudien zu ThyssenKrupp in Brasilien und der Lieferkette von Aldi in China die rechtlichen Lücken der Unternehmenshaftung für Auslandstätigkeiten auf. Parallel dazu startet heute die Kampagne “Rechte für Menschen – Regeln für Unternehmen” der European Coalition for Corporate Justice (ECCJ), einem zivilgesellschaftlichen Netzwerk. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.05.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Gemeinsames Ethik- Papier
10 Thesen zur Ethik der Wirtschaft
Düsseldorf
Die im Aktionskreis Leistungsträger (AKL) kooperierenden Verbände haben ein gemeinsames Ethik- Papier erstellt. Leitfrage ist: Wie kann man als Einzelner in einer großen wirtschaftlichen Einheit einen moralischen Kompass behalten? …Weiterlesen »
Von Redaktion am 05.01.2010 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Kritik am Preis für Unternehmensethik:
Einzelhandel ist weit entfernt von menschenwürdigen Arbeitsbedingungen
Berlin
Die Supermarktinitiative und die Kampagne für Saubere Kleidung kritisieren die heutige Vergabe des Preises für Unternehmensethik des Deutschen Netzwerks Wirtschaftsethik an die Business Social Compliance Initiative (BSCI). Eine Auszeichnung der BSCI für Transparenz und Entwicklung menschenwürdiger Arbeitsbedingungen sei nicht nachvollziehbar.
‘Aldi, Lidl, Metro und weitere deutsche Einzelhandelsunternehmen, die BSCI-Mitglieder sind, tragen Verantwortung für die weltweite Schwächung von Sozialstandards’, sagt Sandra Dusch Silva von der Kampagne für Saubere Kleidung. Die Supermarktinitiative hat zahlreiche Arbeitsrechtsverletzungen bei Zulieferern von BSCI- Mitgliedsunternehmen dokumentiert. Löhne unterhalb des Existenzminimums, Zeitverträge, Unterdrückung von Gewerkschaften, ausufernde Überstunden und Frauendiskriminierung gehören zum Alltag in den Fabriken, die für BSCI- Mitgliedsunternehmen arbeiten. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 08.12.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Manager-Ausbildung muss auch ethische Werte vermitteln
“Erfolgsmodell Moral”: Manager sollen Seiten wechseln
Hagen
Noch ist die weltweite Finanzkrise keineswegs überwunden, schon steigen wieder erste Gehälter und Boni für Top- Bankmitarbeiter, deren Unternehmen nur mit Staatshilfe überleben können, in schwindelerregende Höhe: Angesicht der erneut aufflammenden Diskussion um Gehälter und Geschäftsgebaren von Investmentbankern fordert der Wirtschafts- Professor Dr. Jürgen Weibler von der FernUniversität in Hagen eine bessere Ausbildung zukünftiger Führungskräfte, die viel mehr als heute ethische Gesichtspunkte berücksichtigen soll. Der Inhaber des betriebswirtschaftlichen Lehrstuhls mit den Schwerpunkten Personalführung und Organisation kritisiert: “Viele – keineswegs alle! – Managerinnen und Manager handeln nach der Devise: ‘Wer die Macht hat bestimmt die Regeln, gut ist, was mir nützt’.” …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.08.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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S. H. der DALAI LAMA besucht Deutschland und die Schweiz:
Vorträge zum Weltfrieden und zum Buddhismus
Genf / Frankfurt am Main
Foto: © Hans-Dieter Erlenbach
S. H. der Dalai Lama wird vom 29. Juli bis zum 7. August 2009 Deutschland und die Schweiz besuchen. Er wird dort Vorträge zum Weltfrieden und zum Mitgefühl halten, an Seminaren zu Fragen von Umwelt, Wirtschaft und Ethik teilnehmen und buddhistische Unterweisungen abhalten.
Der Dalai Lama wird am 29. Juli in Frankfurt am Main eintreffen. Er folgt damit einer gemeinsamen Einladung von drei Organisationen: der Deutschen Buddhistischen Union, dem Tibethaus Deutschland e.V. und der vietnamesischen buddhistischen Pagode Phat Hue. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 30.07.2009 Rubrik: KULTUR
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Bayreuther Ökonomin erhält Fürther Ludwig- Erhard- Preis
Neue Erkenntnisse der Korruptionsforschung
Bayreuth
Verleihung des Fürther Ludwig-Erhard-Preises 2009: Bundeswirtschaftsminister Karl-Theoder Freiherr zu Guttenberg, Preisträgerin Dr. Tanja Rabl und die Vorsitzende des Fürther Ludwig-Erhard-Initiativkreises Evi Kurz.Bild: Fürther Ludwig-Erhard-Initiativkreis
Der Fürther Ludwig- Erhard- Preis, eine der bedeutendsten Auszeichnungen in Deutschland für Promotionsarbeiten in den Wirtschaftswissenschaften, ging in diesem Jahr an Dr. Tanja Rabl von der Universität Bayreuth. Ihre preisgekrönte Dissertation, die am BWL- Lehrstuhl für Personalwesen und Führungslehre von Professor Dr. Torsten Kühlmann entstand, befasst sich mit Korruption in und zwischen Unternehmen der Privatwirtschaft. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 20.07.2009 Rubrik: FORSCHUNG
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Auszeichnung Kardinal Lehmanns mit dem Preis “Hochschule und Wirtschaft” der Hochschule Pforzheim
“Ethische Elemente sind kein Balast zum Abwerfen!”
Pforzheim
Foto: © Bistum Mainz
“Ethische Elemente sind kein Balast zum Abwerfen!” Diese Mahnung Karl Kardinal Lehmanns an die wirtschaftlich Verantwortlichen ist hochaktuell. Der Förderer- und Alumniverein (FAV) der Hochschule Pforzheim zeichnet am Donnerstag, 9. Juli 2009, Karl Kardinal Lehmann mit dem Preis “Hochschule und Wirtschaft” für seine besonderen Verdienste im Bereich Wirtschaftsethik aus. Die Veranstaltung beginnt um 18 Uhr im Walter Witzenmann Hörsaal der Hochschule Pforzheim, Tiefenbronner Straße 65.
“Der Markt ist nicht einfach unethisch”, postuliert Kardinal Lehmann. Der 73jährige Bischof von Mainz äußert in seinen Publikationen durchaus Verständnis für die Zwänge der Wirtschaft. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 07.07.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Pforzheim verleiht Preis an Karl Kardinal Lehmann:
“Wirtschaft braucht soziale Rücksicht!”
Pforzheim
Foto: Karl Kardinal LehmannBistum Mainz
Das Modell der sozialen Marktwirtschaft sei zukunftsfähig, müsse allerdings immer wieder neu erarbeitet werden. Karl Kardinal Lehmann mahnt in Zeiten der Finanz- und Wirtschaftskrise mehr Verantwortung an. Der Förderer- und Alumniverein (FAV) der Hochschule Pforzheim zeichnet am Donnerstag, 9. Juli 2009, Karl Kardinal Lehmann mit dem Preis “Hochschule und Wirtschaft” für seine besonderen Verdienste im Bereich Wirtschaftsethik aus.
Das Modell der sozialen Marktwirtschaft hält Lehmann nicht für einen “Selbstläufer”. Die soziale Komponente, die das freie Spiel der Wirtschaftskräfte zügeln soll, müsse immer wieder neu errungen werden. Der ehemalige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz sieht in der derzeitigen Krise durchaus Chancen. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 25.06.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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Attac verurteilt Blockade des UN- Finanzgipfels durch Industrienationen
Globalisierungskritiker planen Mobilisierung zum G20- Gipfel
Frankfurt am Main
Das globalisierungskritische Netzwerk Attac verurteilt die Blockadehaltung der Industrienationen gegenüber dem heute beginnenden UN- Finanzgipfel und fordert sie auf, zu einer globalen Lösung der Krise im Interesse aller Menschen beizutragen. “Es ist ein Skandal, dass die Industrieländer angesichts der globalen Krisen ein solch wichtiges Treffen boykottieren. Die G8- Länder reden von radikalen Änderungen, die erfolgen müssen. Wenn es aber konkret wird, wollen sie am liebsten unter sich bleiben und sie – notgedrungen – gerade mal bereit, die Schwellenländer in der G20 mit an den Tisch zu lassen”, sagte Kerstin Sack vom Attac- Koordinierungskreis. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 24.06.2009 Rubrik: POLITIK
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Bis 30. Juni 2009:
Kostenloser Sozial- TÜV für öffentliche Unternehmen
Hohenheim
Auch und gerade in Krisenzeiten sind es Unternehmensgrundsätze wie die Corporate Social Responsibility, die den langfristigen Erfolg fördern – sofern sie vom Unternehmen richtig erkannt, umgesetzt und nach außen getragen werden. Hilfestellung dazu liefert Prof. Dr. Marion Büttgen vom Lehrstuhl für Unternehmensführung an der Universität Hohenheim: Ihr neues Softwaretool zeigt kommunalen Unternehmen, wie sie im nationalen und europäischen Vergleich abschneiden, welche Maßnahmen sie noch ergreifen sollten und ob sie schon reif für eine imagefördernde Zertifizierung sind.
Der Weg aus der Krise beginnt mit einem neuen Bewusstsein: “Soziale Verantwortung ist kein ökonomischer Luxusfaktor”, so die Überzeugung von Prof. Dr. Büttgen vom Lehrstuhl Unternehmensführung an der Universität Hohenheim. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 18.05.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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