Neuer Verteilungsbericht in den WSI Mitteilungen
WSI: Regierungspolitik droht Verteilung und Wachstum weiter zu belasten
Düsseldorf
Der Anteil der Gewinne am Volkseinkommen dürfte 2009 brutto erstmals seit Jahren nicht weiter steigen. Doch mit einer Korrektur des seit langem ungleich verteilten Wohlstands hat das wenig zu tun: Die Krise lässt auch die Lohneinkommen sinken. Die Politik der neuen Bundesregierung droht das Verteilungsproblem noch zu verschärfen. Dabei belastet die ungleiche Verteilung schon lange die Binnennachfrage und damit das Wirtschaftswachstum. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 03.12.2009 Rubrik: POLITIK
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Welthunger auf dem höchsten Stand seit 1970
Globale Konkurrenzstrategie von EU und WTO verschärft Hunger
Frankfurt am Main
Angesichts der dramatischen Zahlen über den Hunger in der Welt und wenige Wochen vor der WTO – Ministerkonferenz Ende November kritisiert das Netzwerk Attac die sogenannte Freihandelspolitik. Sowohl die WTO als auch die EU setzten weiterhin unbeirrt auf die neoliberalen Konzepte von Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung. “Die neoliberale Agenda ist gescheitert. Dass die Welt heute über so viel Wohlstand verfügt wie nie zuvor, aber dennoch über eine Milliarde Menschen an Hunger leiden, ist ein Skandal”, sagte Steffen Stierle, Mitglied im Attac Koordinierungskreis. “Deregulierte, globale Marktmechanismen versagen völlig, wenn es darum geht, den bestehenden Wohlstand gerecht zu verteilen”. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 16.10.2009 Rubrik: GESELLSCHAFT
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Oxfam fordert Konjunkturprogramm für Entwicklungsländer
Ausgaben für Entwicklungshilfe bleiben trotz Anstieg weit hinter Zusagen zurück
Berlin
Nach den heute veröffentlichten Zahlen der OECD sind die weltweiten Ausgaben für Entwicklungszusammenarbeit real um 10 Prozent auf 120 Mrd. US- Dollar im Jahr 2008 gestiegen. Deutschland hat seine Leistungen von 12,3 Milliarden US- Dollar im Jahr 2007 auf 13,9 Milliarden US- Dollar in 2008 erhöht. In absoluten Zahlen liegt Deutschland damit erneut auf dem 2. Platz der Geberländer. Mit einem Anteil von 0,38 Prozent am Bruttonationaleinkommen (BNE) nimmt es jedoch nur einen Platz im unteren Mittelfeld ein. Damit ist die Bundesrepublik noch immer weit von der zugesagten Erhöhung auf 0,51 Prozent des BNE bis 2010 entfernt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 31.03.2009 Rubrik: POLITIK
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Schwellen- und Entwicklungsländer wachsen rasant – konkrete Nachhaltigkeitskonzepte gibt es dagegen kaum / Öko-Institut sieht dringenden Forschungsbedarf
Der Weg zum Wohlstand kann schnell in eine Sackgasse führen
Freiburg
Wer in Indien oder Brasilien Dinge des täglichen Bedarfs kaufen möchte, der kann das Angebot auf dem Tages- oder Wochenmarkt vor Ort prüfen – oder zur Konkurrenz gehen. Denn internationale Supermarktketten eröffnen immer neue Filialen und suchen den Zugang zu weiteren Konsumentengruppen. Ermöglicht wird dieser durch das rasante Wachstum zahlreicher Schwellen- und Entwicklungsländer – nach Angaben der Weltbank betrug deren Anteil an der Weltwirtschaft im Jahr 2006 bereits 41 Prozent. Zweifelsohne bietet die Globalisierung ärmeren Bevölkerungsteilen erhebliche Chancen. Doch sie führt auch zu gravierenden ökologischen und sozialen Problemen, wie das Beispiel der sich ausbreitenden Supermarktketten in Indien und Brasilien zeigt. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.02.2009 Rubrik: WIRTSCHAFT
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