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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Donnerstag, 18. März 2010

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Anstieg von Zeitverträgen

WSI: Koalitionspläne zum Arbeitsrecht dürften zu noch mehr Befristungen führen

Düsseldorf

boeckler

Die Zahl der befristeten Arbeitsverträge ist deutlich gestiegen, vor allem bei jüngeren Beschäftigten und Berufseinsteigern, zeigen neue Zahlen des Statistischen Bundesamtes. Wenn die Bundesregierung ihre im Koalitionsvertrag niedergelegten Pläne zum Arbeitsrecht umsetzt, dürften es künftig noch mehr werden. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Reingard Zimmer, Arbeitsrechtlerin des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans Böckler Stiftung. In Konzernunternehmen mit mehreren rechtlich eigenständigen Töchtern könnten praktisch unbegrenzte “Kettenbefristungen” möglich werden, warnt die WSI- Expertin. …Weiterlesen »


Hans- Böckler- Stiftung: Neue Untersuchung

Kürzere Arbeitszeiten und mehr Zeitflexibilität mit Betriebsrat

Düsseldorf

Boeckler-Stiftung

Arbeitnehmer und Arbeitgeber haben oft unterschiedliche Interessen bei der Arbeitszeitgestaltung. In Betrieben mit Betriebsräten und Tarifbindung gelingt es am besten, diesen Konflikt zu bewältigen. Die individuellen Arbeitszeiten der Beschäftigten sind hier deutlich kürzer als in Betrieben ohne Regulierung durch Mitbestimmung oder Tarifvertrag. Zugleich können regulierte Betriebe aber über mehr Stunden in der Woche produzieren oder Dienstleistungen anbieten. Das zeigt eine neue, von der Hans- Böckler- Stiftung geförderte Studie von Dr. Hermann Groß, Arbeitszeitexperte an der Sozialforschungsstelle Dortmund. …Weiterlesen »


Mehr Paare mit gleichem Einkommen von Mann und Frau

Frauen in Ostdeutschland erwirtschaften häufiger ihren Lebensunterhalt selbst

Düsseldorf

boeckler

Die Zahl der Paar- Haushalte, in denen beide Partner ungefähr gleich viel zum Einkommen beitragen, ist in Ostdeutschland mit rund 44 Prozent deutlich höher als in Westdeutschland (rund 28 Prozent). Sie ist in den letzten 20 Jahren in den neuen Ländern praktisch unverändert geblieben, während sie im Westen etwas anstieg. Die übergroße Mehrheit der ostdeutschen Frauen ist wirtschaftlich für sich selbst verantwortlich. Die Hausfrauenehe ist fast bedeutungslos. Bei knapp drei Viertel aller Paare in Ostdeutschland sind beide Partner erwerbstätig. Teilzeitarbeit spielt für Frauen im Osten ebenfalls eine geringere Rolle als im Westen. Auch 20 Jahre nach dem Mauerfall unterscheiden sich damit Paare in Ost- und Westdeutschland beim Erwerbsverhalten deutlich. …Weiterlesen »


Untersuchung in den WSI Mitteilungen

Betriebsräte tragen zu besseren Innovationen bei

Düsseldorf

boeckler

Arbeitgeber wollen Kosten sparen und größere Marktanteile erobern. Betriebsräte sind vor allem an besseren Arbeitsbedingungen und sicheren Jobs interessiert. Innovationen, die beiden Seiten nützen, sind oft das Ergebnis harter Verhandlungen. Trotzdem haben Unternehmen mit einer partizipativen Innovationskultur Wettbewerbsvorteile: In den Innovationsprozess fließen durch die Arbeitnehmerbeteiligung mehr Informationen ein. So lassen sich Fehler vermeiden. Zudem führt gelungene Mitbestimmung dazu, dass Innovationen im Betrieb breiter akzeptiert werden. Zu diesem Ergebnis kommen Forscherinnen und Forscher des Stuttgarter IMU Instituts in einer von der Hans- Böckler- Stiftung geförderten Untersuchung. …Weiterlesen »


Neue Analyse: Betriebs- und Personalräte unterscheiden sich nur wenig von anderen Beschäftigten

“Kollegen wie du und ich”

Düsseldorf

boeckler

Ob Bildung oder Berufsstatus – Mitglieder von Betriebs- und Personalräten unterscheiden sich in vielerlei Hinsicht nur wenig von anderen Beschäftigten. Wichtigste Ausnahmen: Arbeitnehmervertreter sind im Durchschnitt etwas älter und deutlich häufiger Gewerkschaftsmitglieder. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Analyse von Dr. Martin Behrens, Forscher am Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Institut (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung.

Jeder zweite Beschäftigte hat einen Betriebs- oder Personalrat an seiner Seite. Voraussetzung dafür ist, dass hunderttausende Freiwillige bereit sind, sich zu engagieren. …Weiterlesen »


Tarifliche Reallohnsteigerungen, aber sinkende Effektivverdienste

Tariflöhne und -gehälter: 2009 ein Plus von 2,6 Prozent

Düsseldorf

Boeckler-Stiftung

Die Tarifentwicklung in Deutschland hat im vergangenen Jahr einen positiven Verlauf genommen. Die Tariflöhne und -gehälter sind 2009 im Durchschnitt um 2,6 Prozent gestiegen. Da sich die Verbraucherpreise lediglich um 0,4 Prozent erhöht haben, ergibt sich daraus ein kräftiger realer Anstieg der Tarifvergütungen um 2,2 Prozent. Zu diesem Ergebnis kommt die Bilanz der Tarifpolitik des Jahres 2009, die das Tarifarchiv des Wirtschafts- und Sozial- wissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung heute vorlegt. …Weiterlesen »


Auswertung des WSI – Weniger gemeinsame Zeit am Wochenende:

45 Prozent arbeiten samstags

Düsseldorf

Für eine wachsende Zahl von Arbeitnehmern ist der Samstag kein Familientag mehr. Gut 45 Prozent der abhängig Beschäftigten arbeiten samstags zumindest hin und wieder wie an ganz normalen Arbeitstagen, zeigt eine aktuelle Auswertung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. Das sind knapp 14,8 Millionen Menschen. Im Jahr 1991 waren erst rund 11 Millionen Arbeitnehmer, knapp 33 Prozent der Beschäftigten, von Samstagsarbeit betroffen.

Die Rückkehr zur Samstagsarbeit bedeute kein Zurück zur Sechs- Tage- Woche der 1950er- Jahre, erläutert WSI- Arbeitsmarktexperte Dr. Alexander Herzog- Stein. …Weiterlesen »


Neuer Verteilungsbericht in den WSI Mitteilungen

WSI: Regierungspolitik droht Verteilung und Wachstum weiter zu belasten

Düsseldorf

hans-boecklerDer Anteil der Gewinne am Volkseinkommen dürfte 2009 brutto erstmals seit Jahren nicht weiter steigen. Doch mit einer Korrektur des seit langem ungleich verteilten Wohlstands hat das wenig zu tun: Die Krise lässt auch die Lohneinkommen sinken. Die Politik der neuen Bundesregierung droht das Verteilungsproblem noch zu verschärfen. Dabei belastet die ungleiche Verteilung schon lange die Binnennachfrage und damit das Wirtschaftswachstum. Zu diesen Ergebnissen kommt der neue Verteilungsbericht des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans- Böckler- Stiftung. …Weiterlesen »


Repräsentative Umfrage:

Betriebsräte erwarten keine Entlassungswellen in den nächsten Monaten

Düsseldorf

hans-boecklerDie deutsche Wirtschaft ist tief eingebrochen, nicht aber der Arbeitsmarkt. Das unterscheidet die Bundesrepublik derzeit von vielen anderen Industrieländern. Erste Ergebnisse aus der neuen repräsentativen Betriebsrätebefragung des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) in der Hans-Böckler-Stiftung erlauben einen Blick auf die Hintergründe des international viel beachteten “deutschen Arbeitsmarktwunders”. Sie zeigen: Dass in der Krise bisher so viele Jobs gerettet wurden, ist der Kurzarbeit zu verdanken, vor allem aber der flexiblen Arbeitszeitgestaltung durch Arbeitszeitkonten. Trotz dieses Erfolges wurde allerdings bereits in knapp 30 Prozent der Betriebe die Stammbelegschaft verkleinert. Noch stärker betroffen waren Leiharbeiter. …Weiterlesen »


Tarifliches Weihnachtsgeld

Trotz Krise ein Plus in vielen Branchen

Düsseldorf

hans-boecklerTrotz der Krise fällt das tarifliche Weihnachtsgeld auch in diesem Jahr in vielen Branchen höher aus als im vergangenen Jahr. Das Plus beträgt je nach Tarifbereich zwischen 1,5 und 7,3 Prozent. Dies entspricht bezogen auf die mittlere Vergütungsgruppe einem Steigerungsbetrag zwischen 16 und 117 Euro. Zu diesem Ergebnis kommt das WSI- Tarifarchiv der Hans- Böckler- Stiftung in einer Auswertung von Tarifverträgen aus 23 Branchen. “Die Beschäftigten in tarifgebundenen Betrieben profitieren von den Tarifabschlüssen in der Tarifrunde 2009″, stellt der Leiter des WSI- Tarifarchivs Dr. Reinhard Bispinck fest. Beispiele aus verschiedenen Branchen. …Weiterlesen »


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