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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Donnerstag, 26. April 2018

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Lauter Protest bei Eröffnung der WTO- Ministerkonferenz

Internationale Aktivisten fordern radikalen Wechsel im Handelssystem

Genf

attaclogoUnter lautem Protest internationaler Aktivistinnen und Aktivisten hat am heutigen Montag die siebte Ministerkonferenz der Welthandelsorganisation WTO in Genf begonnen. „Es ist gewissenlos von der WTO zu tagen, um genau das Freihandelssystem zu verteidigen und weiter auszubauen, das weltweit mit verantwortlich ist für die Finanzkrise und den Hunger, den ein Sechstel der Menschen weltweit leidet“, sagte Anurada Mittal, indische Aktivistin für das Menschenrecht auf Nahrung. „Wir brauchen einen radikalen Wechsel im globalen Wirtschaftssystem. Das Recht auf Nahrung und der Schutz der Umwelt müssen endlich an erster Stelle stehen.“

Bei einem NGO- Briefing vor Beginn der Konferenz hatte WTO- Generalsekretär Pascal Lamy erklärt, die Ursachen für die Wirtschaftskrise lägen nicht bei der WTO. …Weiterlesen »

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Widerstand gegen neoliberalen Reparaturbetrieb

Attac- Ratschlag beschließt PPP- Kampagne und Bankentribunal

Frankfurt am Main / Leipzig

attaclogo„Ein Jahr Krise – und noch immer nichts gelernt“, diese Bilanz haben die Aktiven des globalisierungskritischen Netzwerkes Attac am Wochenende bei ihrer Bundesvollversammlung, dem so genannten Ratschlag, in Leipzig gezogen. Die zentralen Krisenursachen würden nicht angegangen, stattdessen laufe auf allen Ebenen – sei es national, in der Europäischen Union oder in der G20 – ein Reparaturbetrieb, um die Lager des Finanzmarktkapitalismus erneut zu schmieren. „Nötig war und ist aber ein Bruch mit der bisherigen ökonomischen und politischen Logik, die um jeden Preis die großen Wirtschaftsakteure stärken und schützen will“, sagte Detlev von Larcher vom bundesweiten Koordinierungskreis. …Weiterlesen »

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Neue Pharma- Studie von Oxfam und Health Action International

EU-Patentrechte gefährden Medikamentenversorgung in Entwicklungsländern

Berlin

oxfamDie Europäische Union (EU) drängt Länder wie Indien oder Ecuador dazu, Patentrechte einzuführen, die deutlich über die Regelungen der Welthandelsorganisation (WTO) hinausgehen. Dies kritisiert die gemeinsame Studie ‚Trading away Access to Medicines‘ von Oxfam und Health Action International, die heute veröffentlicht wird. Die EU stelle damit die Interessen der Pharmakonzerne über die Gesundheit von zwei Milliarden Menschen weltweit, die keinen Zugang zu grundlegenden Medikamenten haben. …Weiterlesen »

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Globale Konkurrenzstrategie von EU und WTO verschärft Hunger

Welthunger auf dem höchsten Stand seit 1970

Frankfurt am Main

attaclogoAngesichts der dramatischen Zahlen über den Hunger in der Welt und wenige Wochen vor der WTO – Ministerkonferenz Ende November kritisiert das Netzwerk Attac die sogenannte Freihandelspolitik. Sowohl die WTO als auch die EU setzten weiterhin unbeirrt auf die neoliberalen Konzepte von Liberalisierung, Deregulierung und Privatisierung. „Die neoliberale Agenda ist gescheitert. Dass die Welt heute über so viel Wohlstand verfügt wie nie zuvor, aber dennoch über eine Milliarde Menschen an Hunger leiden, ist ein Skandal“, sagte Steffen Stierle, Mitglied im Attac Koordinierungskreis. „Deregulierte, globale Marktmechanismen versagen völlig, wenn es darum geht, den bestehenden Wohlstand gerecht zu verteilen“. …Weiterlesen »

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Zehn Jahre nach Seattle: Globalisierungskritiker mobilisieren nach Genf

WTO- Treffen: Attac und WEED fordern endgültiges Aus für Doha- Runde

Frankfurt am Main / Berlin
attaclogoAnlässlich des informellen Ministertreffens der Welthandelsorganisation WTO vom 3. bis 4. September in Neu Delhi schärfen das globalisierungskritische Netzwerk Attac und die entwicklungspolitische Organisation WEED ihre Kritik an der deutschen und europäischen Handelspolitik. „Zehn Jahre nach Seattle sind Proteste so aktuell wie damals: Die von der WTO rigoros betriebene Freihandelspolitik ist eine Ursache der globalen Krise. Dennoch rücken Deutschland und die Europäische Union weiterhin vor allem die Belange der transnationalen Konzerne in den Mittelpunkt“, sagte Hanni Gramann, Handelsexpertin bei Attac. Maßnahmen zum Schutz von Bevölkerung und Beschäftigung würden dagegen immer weiter abgebaut – im Süden und im Norden. …Weiterlesen »

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Studie zu Ungleichheit, Globalisierung und Welthandel

Rechtsexperte: Etablierung internationaler Sozialnormen mit WTO und globalem Klimaschutz verknüpfen

Düsseldorf

hans-boecklerNur ein kleiner Teil der Erträge des Welthandels kommt Arbeitnehmern in Entwicklungsländern zugute. Gleichzeitig bedroht der globale Kostenwettbewerb die Sozialsysteme in entwickelten Ländern. Beiden Seiten würde es nützen, wenn im Rahmen der Welthandelsorganisation (WTO) internationale Sozialstandards etabliert würden. Diese sollten nach Möglichkeit über die Minimalanforderungen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) hinausgehen, ihre Entwicklung könnte mit der Etablierung eines weltweiten Emissionshandels verknüpft werden. Einseitige Sozial- oder Umweltzölle gegen Waren, die unter problematischen Bedingungen hergestellt wurden, hätten dagegen eine schädliche protektionistische Wirkung und seien nicht praktikabel. Zu diesem Ergebnis kommt Felix Ekardt, Juraprofessor an der Universität Rostock, in einer von der Hans- Böckler- Stiftung geförderten Studie.* …Weiterlesen »

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Zu wenig, zu oberflächlich und falsch

Attac kritisiert Krisen-Missmanagement der G20

Berlin / Frankfurt am Main

attaclogoAnlässlich des so genannten Weltfinanzgipfels am 2. April in London hat das globalisierungskritische Netzwerk Attac die Krisenpolitik der 20 wirtschaftsstärksten Industrie- und Schwellenländer (G20) kritisiert.

„Obwohl die Krise die G20- Regierungen dazu zwingt, neue Töne bei der Regulierung der Finanzmärkte anzuschlagen, sind die bisher geplanten Maßnahmen zu wenig, zu oberflächlich und gehen in zentralen Punkten in die falsche Richtung. Denn es reicht nicht, über die Vermeidung künftiger Krisen zu sprechen, wenn der Weltwirtschaft akut eine Depression droht“, sagte Alexis Passadakis, Mitglied im Koordinierungskreis von Attac, am Montag vor Journalisten in Berlin. …Weiterlesen »

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Minister Glos führe besser nach Bolivien als nach Genf

WTO/GATS-Verhandlungen

Berlin / Genf

weed
In einem ironischen Reisetipp empfahl die Nichtregierungsorganisation WEED (Weltwirtschaft, Ökologie & Entwicklung) heute Wirtschaftsminister Glos, am morgigen Freitag nicht etwa in Genf die Interessen der deutschen Industrie zu vertreten, sondern stattdessen nach Bolivien zu reisen. Der Minister könne sich dort über die Zusammenhänge von sozialer Sicherheit, Klimaschutz, Ernährungssouveränität und Welthandel unterrichten lassen.

Hintergrund ist die am Freitag in der Welthandelsorganisation (WTO) bevorstehende so genannte ‚Signalling‘-Konferenz zum Dienstleistungsabkommen (GATS). …Weiterlesen »

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Attac – Treffen war ein Riesenerfolg

Erste Europäische Sommeruniversität von Attac

Saarbrücken

attacMit mehr als 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus 28 Ländern und 200 Veranstaltungen ist am Mittwoch die erste Europäische Sommerakademie (ESU) von Attac in Saarbrücken zu Ende gegangen. „Unser Treffen war ein Riesenerfolg. Dies ist ein Aufbruch für eine Europäisierung von unten. Wir haben gezeigt, dass wir Globalisierung besser können als die neoliberalen Regierungen“, sagte Sven Giegold, Mitbegründer von Attac Deutschland und einer der Initiatoren der ESU. …Weiterlesen »

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Attac warnt vor Liberalisierung der Dienstleistungen

WTO – GATS – Verhandlungen

Frankfurt am Main

attacDas globalisierungskritische Netzwerk Attac hat den von WTO-Generalsekretär Pascal Lamy am Freitag in Genf vorgelegten Vorschlag zu einer weiteren Liberalisierung der Märkte für Agrar- und Industriegüter als unsozial kritisiert und vor einer Liberalisierung wesentlicher Dienstleistungen bei den GATS-Verhandlungen gewarnt. …Weiterlesen »

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