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ETHIKER DAS ONLINEPORTAL - Mittwoch, 13. Dezember 2017

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Gorillas im Kochtopf

Kameruns Behörden verhaften Buschfleisch-Händler. / WWF: Urbanisierung heizt Nachfrage weiter an.

Frankfurt am Main

© Eva Paule Mouzong / TRAFFIC

260-Cameroon-bushmeat-_c_-E Den Behörden in Kamerun ist ein Schlag gegen illegale Wilderei und den verbotenen Handel mit Buschfleisch gelungen. Nach monatelangen Vorbereitungen nahmen Beamte in der Stadt Yaoundé bei einer großangelegten Razzia drei Händler fest, die Buschfleisch von bedrohten Tierarten, darunter Gorilla-Produkte, verkauft hatten. Nach einer aktuellen Studie von WWF und TRAFFIC, dem gemeinsamen Artenschutzprogramm mit der Weltnaturschutzunion, geraten Wildtierbestände in Afrika durch die steigende Nachfrage nach Buschfleisch zunehmend unter Druck. „Wir beobachten mit Sorge die Kommerzialisierung des Buschfleischhandels in West- und Zentralafrika“, sagt WWF- Artenschutzreferent und Autor der Studie, Stefan Ziegler. …Weiterlesen »

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Artenschmuggel: Spürhunde erschnüffeln Bärenschädel, Elfenbein und Kaviar

Ein Jahr im Einsatz: Artenschutzspürhunde am Flughafen Frankfurt. / WWF startet EU-weites Projekt im Kampf gegen den Arten-Schmuggel.

Frankfurt am Main

260-Artenschutzspuerhund-_cDer weltweite Artenhandel ist eine Milliarden-Euro- Industrie und – nach Waffen oder Drogen – das lukrativste Betätigungsfeld für Schmuggler. Längst ist dieser Geschäftsbereich damit zu einem ernsthaften Bedrohungsfaktor für das Überleben gefährdeter Tiere und Pflanzen geworden. Als Erfolg bewerten daher das Hauptzollamt des Frankfurter Flughafens und der WWF das erste Einsatzjahr der beiden Artenschutzspürhunde Amy und Uno auf dem größten deutschen Flughafen. Die beiden vierbeinigen Ermittler erschnüffelten in den vergangenen Monaten u. a. mehrere Kilogramm Kaviar, Elfenbein- Figuren, Handtaschen aus Schlangenleder, Haifischflossen und sogar einen kompletten Bärenschädel. …Weiterlesen »


Modell Deutschland: Ausweg aus dem Treibhaus

WWF-Studie „Modell Deutschland“: Der Weg zu 95% weniger Treibhausgasemissionen

Berlin

© WWF

260-wwf_modellD_Internet101Die Klimawissenschaftler sind sich weitgehend einig: Die globale Temperatur darf nicht um mehr als zwei Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten steigen. Nur so lassen sich die schlimmsten Folgen des Klimawandels abwenden. Dazu müssen die Industrieländer ihre Treibhausgase allerdings bis 2050 um 95 Prozent gegenüber 1990 reduzieren. Wie dieses Ziel erreicht werden kann, zeigt die heute in Berlin vorgestellte Studie des WWF: „Modell Deutschland – Klimaschutz bis 2050“. Die WWF-Studie liefert ein Navigationssystem zum Klimaschutzziel 2050 und zeigt, dass Emissionsminderungen von 95 Prozent möglich und bezahlbar sind. …Weiterlesen »


Rote Liste 2009: Feldhamster und Co verschwinden aus Deutschland

Bundesrepublik verfehlt EU-Ziel: Über 40 Prozent der heimischen Wirbeltiere bedroht. / WWF fordert von neuer Bundesregierung ambitionierten Artenschutz.

Frankfurt am Main

Der Seeadler – trotz steigender Bestandszahlen immernoch bedroht. © Dr. Peter Wernicke / WWF

260-Seeadler-Altvogel-auf-ANach der Veröffentlichung der Roten Liste 2009 für Deutschland, die das Bundesamt für Naturschutz am 6. Oktober in Berlin vorgelegt hat, bezeichnete die Umweltschutzorganisation WWF die Lage der heimischen Wirbeltiere in einer ersten Stellungnahme als „weiterhin dramatisch“. So finden sich 43 Prozent der untersuchten 478 Wirbeltierarten in einer Gefährdungskategorie wieder. Anhaltend starke Bestandsrückgänge verzeichnen etwa Feldhamster, Großtrappe, Wendehals und Kiebitz. Aber auch Wolf, Biber, Fischotter oder Seeadler sind weiterhin in einem kritischen Zustand – und das trotz steigender Bestandszahlen. …Weiterlesen »


Flussmündungen Europas – zukunftsfähig für Mensch und Natur?

Frankfurt am Main

© A. Wiemer / WWF

260_Ostsee__c__WWF_A_Wiemer Der integrierten Entwicklung von Flussmündungsregionen kommt angesichts ihrer Ausweisung als Naturschutzgebiete, ihrer steigenden Nutzung als Schifffahrtsstraßen und der Folgen des Klimawandels eine wachsende Bedeutung zu. Internationale Experten stellen heute auf der erstmals von der Umweltstiftung WWF und der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt veranstalteten Tagung „Ästuar 21“ Lösungsansätze im Konflikt zwischen wirtschaftlicher Nutzung und wirksamem Natur- und Gewässerschutz in Ästuargebieten vor (Ästurare sind Flußmündungsgebiete an Flach- und Gezeitenküsten). …Weiterlesen »


Deutschland kann mehr

WWF fordert von der neuen Regierung umweltpolitischen Kraftakt

Frankfurt am Main

Welchen Weg schlägt die neue Regierung ein?  © J. Fieber/igreen media / WWF

260-_MG_1673JF08-_c_-J Umwelt- und Klimaschutz spielten im Wahlkampf von CDU und FDP kaum eine Rolle. Der WWF warnt davor, diese „sträfliche Vernachlässigung der Zukunftsthemen“ fortzusetzen. Die Umweltschutzorganisation fordert von der neuen Regierung, der Umweltpolitik spätestens bei den Koalitionsverhandlungen einen angemessenen Stellenwert einzuräumen. Die einstmalige „Klimakanzlerin“ Angela Merkel habe in der schwarz- gelben Koalition einen Ruf zu verteidigen. Wenige Wochen vor dem entscheidenden Klimagipfel von Kopenhagen sei eine Regierung gefordert, die entschlossen eine Vorreiterrolle im internationalen Klimaschutz übernehme. …Weiterlesen »


„Waldmenschen“ in 15 Jahren obdachlos

WWF-Studie: Vollständige Zerstörung der Orang-Utan-Lebensräume bis 2025

Frankfurt am Main

Borneo- Orang Utans. © Jimmy Syahirsyah / WWF-Indonesien

260-wwfid-429-Borneo-Orangu Die letzten Rückzugsgebiete der Orang- Utans auf Borneo werden bis 2025 zerstört sein, sollte die Entwaldung der Insel ungebremst fortschreiten. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie des WWF. Seit 1989 habe sich der Lebensraum auf Borneo mehr als halbiert. Hauptgründe seien vor allem die Umwandlung von Regenwald in Plantagen, intensive kommerzielle Rodungen und Waldbrände. Nennenswerte Populationen, befürchtet die Studie, werde es 2025 auf Borneo dann nur noch im malaysischen Teil der Insel und einigen Schutzgebieten geben. …Weiterlesen »


Serengeti auf dem Trockenen

Dürre in Ost-Afrika: Mara-Fluss wird zum Rinnsaal / Große Tierwanderung in Gefahr

Frankfurt am Main

Die berühmte Tierwanderung vor dem Kollaps?  © Martin Harvey / WWF

260-HI_109092-Gnuwanderung- Der WWF warnt vor einem „Austrocknen“ des Nord- Ostens der Serengeti in Tansania und des kenianischen Schutzgebietes Massai Mara. Die Lebensader der Region, der Mara- Fluss habe besorgniserregend niedrige Pegelstände, obwohl die Trockenzeit gerade erst begonnen habe. In den vergangenen Monaten hat es kaum geregnet, was Missernten und schlechte Weiden zur Folge hat. Die Regierungen von Kenia und Tansania haben bereits mit Hilfslieferungen für die betroffenen Menschen vor Ort reagiert. „Vom Mara- Fluss trinkt die gesamte Serengeti während der Trockenzeit. Wenn diese Quelle verloren geht, steht die Tierwanderungen von 1,3 Millionen Huftieren wie Gnus und Antilopen und das gesamte Ökosystem vor dem Kollaps“, warnt Martin Geiger, Wasser-Experte beim WWF. …Weiterlesen »


Vorreiter der Holzbranche haben den Holzweg verlassen

WWF- Aktion auf der „spoga“ ruft Nachzügler auf, die „FSC-Brille“ aufzusetzen – nach wie vor viele dubiose Holzprodukte am Markt

Köln

© Dirk Baumbach / WWF

260-20090907-DSC_0456Die ökologischen Zugpferde der deutschen Holzbranche gehen immer konsequenter den Weg der verantwortungsvollen Holzbeschaffung. Allerdings folgt die große Mehrheit noch immer nicht dem Trend FSC (Forest Stewardship Council). Zu diesem gemischten Ergebnis kommt die diesjährige Unternehmensbefragung des WWF, die heute auf der Gartenmöbelmesse „spoga“ in Köln vorgestellt wurde. Rund 180 Betriebe wie Baumärkte oder Versandhändler waren zum sechsten Mal seit 2003 gebeten worden, Angaben zu ihrem Holzsortiment zu machen.

Die Studie wurde am Rande eines WWF- Events vor dem Messeeingang vorgestellt. Mit einer überdimensionalen Brille mit FSC- Logo begrüßte der WWF die Besucher der „spoga“ am Messeeingang Süd und rief Unternehmen auf, den Zugpferden der Branche zu folgen und endlich auch die „FSC- Brille“ aufzusetzen und ihre Einkäufe für die nächste Saison darauf auszurichten. …Weiterlesen »


Bedrohung durch Erwärmung der Arktis übersteigt bisherige Vorhersagen

WWF-Report: Veränderungen in der Arktis verstärken den Klimawandel dramatisch / 1.000 schmelzende Eisfiguren warnen in Berlin vor Klimawandel

Berlin

So schnell kann’s gehen…  © Rosa Merk / WWF

260-WWF_Eisfiguren_08-_c_-RNach einem am Mittwoch in Berlin und Genf von der Umweltstiftung WWF vorgestellten Report „Arktische Rückkopplungen: Auswirkungen auf das globale Klima“ sind die weltweiten Folgen aus der Erwärmung der Arktis um ein Vielfaches dramatischer als bisher prognostiziert. Die Erwärmung in der Arktis könnte ein Viertel der Weltbevölkerung durch Überflutungen bedrohen, einen gewaltigen Anstieg der Treibhausgasemissionen aus Kohlenstoffspeichern und weltweit extreme Wetteränderungen hervorrufen.

Mit 1.000 handgefertigten Eisfiguren hat der WWF Deutschland anlässlich der Veröffentlichung des Reports auf dem Gendarmenmarkt in Berlin ein Zeichen gegen die Bedrohung durch den Klimawandel für Mensch und Natur gesetzt. …Weiterlesen »


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