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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 12. März 2010

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Haushaltsausschuss trickst bei Zusagen für Klimaschutz

Zu wenig Geld beim Klimaschutz

Berlin

© cc

Finanzen

In der Sitzung des Haushaltausschusses über den Haushaltsplan 2010 am letzten Donnerstag wurde beschlossen, von den in Kopenhagen für den internationalen Klimaschutz zugesagten 420 Millionen € jährlich nur 70 Millionen € neu und zusätzlich bereit zu stellen. Die restliche Summe soll aus schon früher bereits zugesagten Mitteln unter anderem für Klimaschutz, Entwicklungs- Zusammenarbeit und Biodiversitätsschutz kommen.

„Wir sind enttäuscht über das Ergebnis. Die jetzt zugesagten Mittel des Haushaltsausschusses können nur ein erster Anfang sein. Die finanziellen Zusagen im internationalen Klimaschutz müssen dringend auf eine solidere Grundlage gestellt werden“, so Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik beim WWF Deutschland. …Weiterlesen »


WWF unterstreicht wirtschaftliche Bedeutung der Artenvielfalt Internationaler Tag des Artenschutzes (3.3.2010)

Was kostet die Welt?

Berlin

© Cat Holloway / WWF-Canon

korallen

Landwirtschaft, Fischerei, Tourismus, riesige Wirtschaftzweige sind auf eine intakte Natur angewiesen. Wissenschaftler schätzen, dass die Natur Jahr für Jahr ein Bruttosozialprodukt von 32 Billionen Dollar erwirtschaftet. „Angesichts dieser Dimensionen wird klar, dass es beim Schutz der biologischen Vielfalt nicht um Peanuts geht“, betont Günter Mitlacher vom WWF Deutschland. „Beim Artenschutz steht nicht allein die Rettung der Köcherfliege, sondern das Überleben der Menschheit auf dem Spiel.“ Der WWF fordert anlässlich des internationalen Tag des Artenschutzes, die wirtschaftliche Bedeutung der Natur stärker zu betonen und umweltzerstörerische Subventionen abzubauen. …Weiterlesen »


Öl- Katastrophe in Italien: Gefährliche Kettenreaktion für das Ökosystem am Po.

Schwarze Welle auf dem Lambro

Frankfurt am Main

© Mauri Rautkari / WWF Canon

lambro

In Italien sind Tausende von Kubikmetern Altöl in den Lambro, einen Zufluss des Pos, geleitet worden. Dieser massive Akt mutwilliger Umweltzerstörung könnte nach Einschätzung der Umweltschutzorganisation WWF den ohnehin bereits durch mangelhaft gereinigte Abwässer und Begradigung stark in Mitleidenschaft gezogenen Lambro massiv schädigen. Der WWF rechnet außerdem mit verheerenden Auswirkungen auf das gesamte Po- Flusssystem. „Wasservögel und Fische sind die ersten, die unter dieser Katastrophe zu leiden haben“, warnt Martin Geiger, Leiter Bereich Süßwasser beim WWF Deutschland. Doch auch die Landwirtschaft und die Bewohner der Region dürften mit den Folgen zu kämpfen haben. …Weiterlesen »


WWF warnt vor Bedrohungen der Weltmeere und empfiehlt Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ / Kinostart: 25. Februar

Unsere Ozeane – geplündert und gefährdet

Hamburg

© Universum Film GmbH

Unsere Ozeane

Den größten Lebensraum auf diesem Planeten bilden die Ozeane. Sie bedecken 70 Prozent der Erdoberfläche – aber weniger als ein Prozent der Meere steht unter Naturschutz. Ihre Bedrohung durch industrielle Fischerei, Verschmutzung oder Rohstoffabbau nimmt in den letzten Jahrzehnten stark zu. Der WWF empfiehlt die eindrucksvolle Naturdokumentation „Unsere Ozeane“ als einen Film, der die Augen öffnet für die Faszination und Verwundbarkeit des Lebensraum Ozean. Mit atemberaubenden Aufnahmen macht er die Unterwasserwelt erlebbar und sensibilisiert für die Schönheit und Lebensvielfalt der Meere, für ihr komplexes Zusammenspiel – und für die Zerbrechlichkeit ihres ökologischen Gleichgewichts. …Weiterlesen »


Donau- Anrainerstaaten verabschieden neuen Bewirtschaftsungsplan. / Donau- Petition von 100.000 Bürgern unterzeichnet.

WWF fordert eine “lebendige Donau”

Frankfurt am Main / Wien

© Michel Gunther / WWF-Canon

donau

Minister und hochrangige Regierungsvertreter aus 14 Ländern des Donaubeckens – darunter auch Deutschland – unterzeichneten heute in Wien den Donau- Bewirtschaftungsplan für die kommenden fünf Jahre. Der Plan legt Maßnahmen fest, die bis 2015 umgesetzt werden müssen, um die Donau und ihre Nebenflüsse in einen guten ökologischen Zustand zu bringen und eine nachhaltige Wassernutzung im Donau- Einzugsgebiet zu erreichen. Nach sieben Jahren vorbereitender Arbeit bietet der Plan nach Einschätzung des WWF und anderer Umweltverbände Grund zur Hoffnung, dass Europas Lebensader revitalisiert wird. Zugleich warnen die Umweltschützer aber vor weiten Baumaßnahmen, etwa zu Gunsten der Schifffahrt, die diese Zielsetzungen zu untergraben drohten. …Weiterlesen »


„Ostee- Gipfel“ in Helsinki: WWF fordert Ballastwasser- Bann und sachgerechte Entsorgung von Kreuzfahrtabwässern

Simple Schritte für eine saubere Ostsee

Hamburg

Die Ostsee bei Rügen © WWF

ostsee

Anlässlich des heute in Helsinki stattfindenden „Baltic Sea Action Summit“ der Anrainerstaaten fordert der WWF die Bundesregierung auf, ihre Versprechungen zum Schutz der Ostsee endlich umzusetzen. Zu den dringendsten und einfach realisierbaren Maßnahmen gehören nach Ansicht des WWF die Ratifizierung der Ballastwasser Konvention sowie die Verpflichtung der Häfen, adäquate Entsorgungsanlagen für Schiffsabwässer bereit zu stellen.

Der WWF begrüßt den Gipfel der Regierungsvertreter aus den Ostseestaaten. Dies sei eine Chance, die bereits 2009 durch die EU Kommission vereinbarte Ostseestrategie zügig in Kraft zu setzen „Gute Absichten und vollmundige Versprechen retten die Ostsee nicht, es müssen Taten folgen.“ sagte Jochen Lamp, Ostsee-Experte des WWF. …Weiterlesen »


Zum Start der Olympischen Winterspiele 2010 in Vancouver: WWF präsentiert Rekorde aus dem Tierreich.

„Gold“ für die tierischen Athleten

Frankfurt am Main

Schneeleopard. © David Lawson / WWF-UK

Schneeleopard

Wenn am 12. Februar die Olympischen Winterspiele in Vancouver beginnen blickt die Welt gebannt nach Kanada und fiebert sportlichen Sensationen entgegen. Doch bei aller Bewunderung für die menschlichen Athleten, im Vergleich zu den Höchstleistungen im Tierreich verblasst der Glanz manch einer Goldmedaille: Pottwale tauchen bis zu 2500 Meter tief, Gletscherflöhe produzieren ihr eigenes Frostschutzmittel, der Amur- Tiger trotzt Temperaturen von bis zu 45 Grad unter Null und ein Schneeleopard kann 16 Meter weit springen. „All diese rekordverdächtigen Leistungen und Fähigkeiten sind evolutionär als Folge der Anpassung an einen bestimmten Lebensraum entstanden“, sagt Volker Homes, Leiter Artenschutz beim WWF Deutschland. „Extreme Lebensräume, wie etwa Arktis und Antarktis, die Tiefsee oder das Hochgebirge, erfordern extreme Fähigkeiten.“ Diese Vielfalt gälte es, so der WWF, zu bewahren. …Weiterlesen »


Umweltorganisationen mahnen in 100-Tage- Bilanz der neuen Regierung stärkeres Umwelt- Engagement aller Ressorts an

Umwelt sitzt am Katzentisch

Berlin

© WWF

Bilanz_2010_WWF

Nach Ansicht der fünf großen deutschen Umweltorganisationen BUND, DNR, Greenpeace, NABU und WWF hat die neue Bundesregierung unter Kanzlerin Angela Merkel in ihren ersten 100 Tagen die Umweltpolitik spürbar vernachlässigt. Während sich das Umweltministerium bemühe, seinen Aufgaben gerecht zu werden, spiele das Thema Umwelt bei der schwarz- gelben Bundesregierung insgesamt kaum eine Rolle. Vor allem in der Energie- und Klimapolitik, aber auch beim Schutz der biologischen Vielfalt sei weder eine gemeinsame Linie noch ein ressortübergreifendes Engagement aller Ministerien zu erkennen. Ein Umbau der Wirtschafts- und Finanzpolitik sei dringend notwendig, um die ökologische Krise abzuwenden. …Weiterlesen »


Klimaschutz

Unternehmen wählen Zulieferer zunehmend aufgrund der CO2- Emissionen aus

Berlin

© cc

Lieferkette-Autoreifen

Bei vielen Unternehmen entsteht ein nicht unerheblicher Anteil der gesamten CO2- Emissionen in der Lieferkette. Um ihre CO2- Emissionen in der gesamten Produktionskette (indirekte CO2- Emissionen oder Scope 3-Emissionen) strategisch zu managen und zu reduzieren, besteht für produzierende Unternehmen zunehmend der Bedarf an belastbaren CO2- Emissionensdaten ihrer Lieferanten.

Die wichtigsten Ergebnisse sind:

  • 44 internationale Unternehmen und 710 Zulieferer nahmen in diesem Jahr am Supply Chain Programm teil. Unter den 44 teilnehmenden Konzernen sind 20 US- amerikanische, 18 europäische und 4 asiatische Unternehmen, dazu jeweils ein Konzern aus Brasilien und Australien. …Weiterlesen »

Neu auf WWF.de: Mit Spendengeldern können User einen Urwaldriesen mit Leben füllen

Spenden für Cyber- Elefant und Online- Frosch

Frankfurt am Main

© WWF

Urwaldriese

Auf WWF.de hat ein neues, multimediales Online- Spendentool Premiere: Unter www.wwf.de/urwaldriese/ wächst ein virtueller Urwaldriese durch die Spenden der User in ungeahnte Höhen. Der Spenden- Baum ist dem Mengaris- Baum aus Südostasien nachempfunden. Die Internetnutzer können durch ihre Spende die zahlreichen Baumbewohner, darunter Nebelparder, Nasenaffen oder Sunda- Plumploris, platzieren und den Baum – ganz wie in der Realität – zu einer Oase der biologischen Vielfalt werden lassen.

Für jedes Budget ist etwas dabei: „Eine Passionsblume für zehn Euro eignet sich hervorragend als Überraschung zum Valentinstag“, so Julia Lönneker aus dem WWF- Internetteam. …Weiterlesen »


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