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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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WWF Kinderclub Young Panda feiert ein großes Tigerfest

Kleine Tiger-Fans basteln weltgrößte Tigertatze

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© Arnold Morascher / WWF

Frankfurt – Kleine Umweltschützer und Tiger-Fans haben gestern die größte und bunteste Tigertatze der Welt gebastelt. Im Duisburger Indoor-Spielepark Pippolino klebten engagierte Kids rund 3.600 liebevoll bemalte Tatzen zu einer Riesentatze zusammen. Der Kinderclub Young Panda vom WWF hatte im Rahmen der Mitmach-Aktion „Deine Tatze für den Tiger“ junge Naturschützer dazu aufgerufen, ihre persönliche Tigertatze zu gestalten und einzusenden.


Studie des Carbon Disclosure Projects (CDP) zeigt: Klimaperformance der Transport- und Logistikbranche ungenügend

Transport- und Logistiksektor bleibt auf der Strecke

Berlin

© CDP, PM www.wwf.de

260-_c_-cdpDie Transport- und Logistikunternehmen liegen im Vergleich mit anderen Branchen beim Klimaschutz im Hintertreffen, obwohl gerade diese Industrie einen großen langfristigen Einfluss auf die Entwicklung des Klimawandels haben wird. Derzeit ist diese Branche für 13 Prozent der weltweiten Emissionen verantwortlich und verbraucht 60 Prozent des Erdöls in den OECD- Staaten.

Das Carbon Disclosure Projekt fragte 2009 die 219 größten Transport- und Logistikunternehmen nach Klimadatendaten, CO2- Reduktionsmaßnahmen und -zielen. Nur 53 Prozent kamen der Informationsanfrage nach. Von den 16 deutschen Unternehmen berichteten 11 (69 Prozent) an das CDP. Die Transparenz in der Emissionsberichterstattung ist in Deutschland damit überdurchschnittlich. …Weiterlesen »


WWF: Mangelhaftes Forstmanagement verschärft russisches Waldbrandinferno

Russlands brennende Probleme

Berlin

PM www.wwf.de, Waldbrand im Amurgebiet © V. Masterov / WWF

260_Amurgebiet_Waldbrand_I_Mehr als 7.000 Waldbrände lodern derzeit rund um Moskau und im russischen Fernen Osten. „Daran ist nicht allein die aktuelle Hitzewelle Schuld“, betont Aurel Heidelberg, Waldreferent beim WWF Deutschland. Die Gründe seien vielfältig, aber eine mangelhafte Vorsorge und ein miserables Waldmanagement seien die Hauptursachen für die Brandkatastrophen. „Hier rächen sich die Fehler aus den vergangenen Jahrzehnten“, befürchtet der WWF. Illegaler Holzeinschlag, die Übernutzung der Wälder und großflächiger Kahlschlag hätten zu der aktuellen prekären Lage maßgeblich beigetragen.

Eine verfehlte Bewirtschaftung der Flächen, Kahlschlag und illegaler Holzeinschlag habe vielerorts zu einer Verbuschung und Versteppung geführt. Diese Wälder brennen jetzt wie Zunder. …Weiterlesen »


WWF- Report: Riesenfische im Mekong von Staudämmen bedroht. Stachelrochen und Riesenwels: Vier der größten Süßwasser-Fisch der Welt schwimmen im Mekong.

Bedrohte Fluss- Giganten

Frankfurt am Main

© Zeb Hogan / WWF-Canon, PM www.wwf.de

260-HI_112651-Giant-barb-orVon den zehn größten Süßwasser- Fischen der Welt kommen allein vier Vertreter im südostasiatischen Mekong- Fluss vor. Darunter der Riesen- Stachelrochen, der mit bis zu 600 Kilogramm Gewicht und bis zu fünf Metern Länge die Maße eines Kleintransporters besitzt und als der größte Süßwasserfisch der Welt gilt. Oder der 350 Kilogramm schwere Mekong- Riesenwels, der sich als reiner Vegetarier ausschließlich von Wasserpflanzen ernährt. „Der Mekong- Strom ist ein Fluss der Superlative. Hier leben mehr riesige Süßwasser- Fische als in jedem anderen Strom der Erde“, sagt Petr Obrdlik, Mekong- Experte bei der Umweltschutzorganisation WWF. …Weiterlesen »


WWF warnt vor Folgen der steigenden CO2-Emissionen

Klimaanlage der Erde läuft heiß

Berlin

© Michel Gunther / WWF-Canon, PM www.wwf.de

Klimaanlage_ErdeNeue Daten zur Erhöhung der globalen Temperatur vom ‘Goddard Institute for Space Studies‘ der NASA zeigen, dass die erste Hälfte des Jahres 2010 das wärmste Halbjahr der letzten 130 Jahre war. Die Temperatur lag 0,7 Grad Celsius über dem Durchschnittswert. „Nur weil der Klimawandel auf der politischen Tagesordnung augenblicklich nicht ganz oben steht, hat er nicht aufgehört, zu existieren“ erklärt Regine Günther, Leiterin Klima- und Energiepolitik des WWF Deutschland. „Die globale Erwärmung schreitet dramatisch voran.“

Aktuelle Daten zeigen einen langfristigen Trend zu erhöhten Temperaturen der Meeresoberfläche im tropischen Atlantik und Golf von Mexiko, der auch durch den Anstieg der Treibhausgase- Konzentration in der Atmosphäre verstärkt werde. …Weiterlesen »


Europäisches Naturschutzrecht ungenügend beachtet: Bedarfsbegründung zweifelhaft / Alternativenprüfung mangelhaft / Kompensation lückenhaft

Elbvertiefung weiterhin nicht genehmigungsfähig

Hamburg

PM www.wwf.de, Foto © Karl-Heinz Böhnke / WWF

Hamburger HafenDie Umweltorganisationen WWF und BUND haben heute eine gemeinsame Stellungnahme zur dritten Planänderung im strittigen Verfahren zur Elbvertiefung bei den Behörden eingereicht. Vor allem die Vorgaben des Europäischen und nationalen Naturschutzrechts sind erneut nicht ausreichend beachtet worden.

„Die geplante Elbvertiefung verschlimmert nach wie vor das Fischsterben in der Elbe, verschlechtert die Sauerstoffverhältnisse und Lebensbedingungen, verstärkt die Verlandung von Gewässerlebensraum und führt zu einer weiteren Kanalisierung des Flusses. Eine Vertiefung, die zu einer derartigen Verschlechterung der ökologischen Situation führt, verstößt gegen das Europäische Naturschutzrecht”, so Heike Vesper, Fachbereichsleiterin Meer und Küste des WWF Deutschland. …Weiterlesen »


WWF Jahresbericht 2009

WWF Deutschland freut sich über Zuwachs bei Unterstützern

Berlin

© WWF

260h-JB-09-WEB-1In Berlin wurde in der vergangenen Woche der WWF- Jahresbericht 2009 vorgestellt. Für die Umweltstiftung gab es Grund zur Freude: Die Zahl der Unterstützer legte 2009 um knapp sechs Prozent zu und stieg auf 378.000. Dem Jahresbericht zufolge lagen die Erlöse des WWF im vergangenen Jahr bei 41,8 Millionen Euro. Davon trugen die Spender den Löwenanteil von 58 Prozent. WWF- Vorstand Eberhard Brandes freut sich über dieses Ergebnis: „Die wachsende Unterstützung für den WWF als Anwalt der Natur zeigt, dass den Menschen der Schutz der Umwelt gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ein wichtiges Anliegen ist.“ …Weiterlesen »


Wattenmeer als Weltnaturerbe: WWF fordert sanften Tourismus, Abkehr von Ölförderung und rechtzeitige Vorbereitung auf den Klimawandel

Vorsichtige positive Bilanz zum Weltnaturerbe

Hamburg

Junger Steinwälzer © K. Guenther / WWF

WattenmeerDer WWF zieht ein Jahr nach Anerkennung des Wattenmeeres als Weltnaturerbe durch die UNESCO eine vorsichtige positive Bilanz: „Das Weltnaturerbe hat eine unglaublich gute Resonanz in der Region und viele Menschen sind stolz auf die Anerkennung“, sagt Hans-Ulrich Rösner, Projektleiter Wattenmeer beim WWF. Aus der daraus entstehenden Anziehungskraft auf die Tourismusbranche würden sich für den Naturschutz Chancen aber zugleich auch Probleme ergeben: „Auch die Nordseeurlauber erwarten intakte Natur im Wattenmeer und würden andernfalls vielleicht nicht mehr kommen. Der Tourismus hat eine ganz zentrale Verantwortung, dass künftig mehr Respekt gegenüber der Natur gezeigt wird. Hotelbauten in Dünen, noch mehr Flugverkehr auf die Inseln, und Kitesurfen auf Kosten geschützter Vögel, das geht nicht“, so Rösner. …Weiterlesen »


Programm für Nachwuchs- Naturschützer

Junior- Ranger erkundeten die Müritz

Frankfurt am Main

© Arnold Morascher / WWF

260-A.Morascher_EUROPARC_WWIm Müritz- Nationalpark – mitten im Land der 1000 Seen, fand am vergangenen Wochenende das Jahrestreffen der Nachwuchs- Naturschützer statt. Rund 300 Junior- Ranger aus dem gesamten Bundesgebiet widmeten sich auf dem zweitägigen Treffen dem Schwerpunktthema Wasserkreislauf. Insgesamt fanden dazu 11 Exkursionen statt, auf denen die Kinder Proben entnehmen konnten, die später in einem Labor untersucht wurden. Die besondere Bedeutung von Wasser konnte so hautnah erlebt werden. …Weiterlesen »


Bedrohung des Roten Tuns:

WWF begrüßt vorzeitigen Stopp des Tunfischfanges im Mittelmeer

Hamburg

Tunfischfang vor der spanischen Küste. © Jorge BARTOLOME / WWF

260_Red-tunaDie zuständige EU- Kommissarin Maria Damanaki stoppte gestern vorzeitig die Ringwadenfischerei auf Roten Tun. Bereits nach der Hälfte der vierwöchigen Saison hatten die industriellen Fangflotten der EU ihre jährlichen Quoten erfüllt. Der WWF, der sich in der Vergangenheit wiederholt für einen Fangstopp im Mittelmeer einsetzte, begrüßte diese Maßnahme und untermauerte gleichzeitig seine Forderung nach einem generellen Verbot der Ringwadenfischerei auf Roten Tunfisch im Mittelmeer.

„Dass die EU Flotte in zwei Wochen  ihre gesamte Jahresquote an Rotem Tun ausfischt, ist kein Zeichen für eine Erholung der Bestände – sondern zeigt die immense Überkapazität in dieser Fischerei“, sagt Karoline Schacht, Fischereiexpertin des WWF. …Weiterlesen »


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