WWF: Bundesregierung will Klimaschutz ins Ausland verschieben
Deutschland ein Klimaschutz- Drückeberger
Berlin
Foto: © Andrew Kerr / WWF-Canon

Der WWF kritisiert, die Pläne der Bundesregierung, die der deutschen Industrie erlauben will, einen Großteil ihrer Klimaschutzverpflichtungen im Ausland zu erbringen. Eine neue Berechnung des WWF zeigt, dass die Klimaschutzanstrengungen der EU dadurch massiv ausgehöhlt würden. Die Klimaschutzverpflichtung für die Industrie in Deutschland würden drastisch schrumpfen. Über 80 Prozent (bei 20 Prozent Reduktion der EU gegenüber 1990) bzw. 72 Prozent (bei einem 30 prozentigen Reduktionsziel) der angestrebten Reduktion könnte im Ausland erbracht werden. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 17.11.2008 Rubrik: POLITIK
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WWF kritisiert Bericht zu Elbvertiefung und spricht von Inkompetenz
Der Rechnungshof hat sich verrechnet
Frankfurt am Main
Foto: © Bernd Lammel / WWF

Der WWF übt harsche Kritik an einem Bericht des Bundesrechnungshofs zur Elbvertiefung, der der Umweltorganisation vorliegt. Darin fordert die Behörde einen umfassenderen Ausbau des Flusses zwischen Hamburg und der Nordsee und spricht von einer ökologischen Überkompensation der letzten Vertiefung. „Dieser Bericht ist skandalös. Die ökologische Inkompetenz des Rechnungshofs ist erschreckend“, so WWF-Expertin Beatrice Claus. Die Umweltfolgen der Elbvertiefung von 1999 waren nach Angaben des WWF drastischer als erwartet und sind bis heute nicht ausreichend kompensiert. Der Bericht ignoriere, dass ein weiterer Eingriff die ökologische Krise der Elbe verschärfen würde. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 14.11.2008 Rubrik: POLITIK
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Brüssel muss Vergabe seiner Fördermittel an Umweltkriterien koppeln
WWF fordert ökologische Finanzwende für den EU-Haushalt
Berlin / Brüssel
Foto: © photodisc
Der WWF fordert, die Vergabe sämtlicher EU-Fördermittel verbindlich an ökologische Kriterien zu knüpfen. „Wir brauchen eine ökologische Finanzwende“, sagt Peter Torkler, EU-Experte beim WWF, anlässlich der Konferenz zur Reform des EU-Haushalts heute in Brüssel. Europa habe sich ehrgeizige Ziele im Kampf gegen den Klimawandel und das Aussterben der Arten gesteckt, finanziere aber nach wie vor fatale Umweltsünden. „Derzeit werden nicht einmal fünf Prozent der EU-Gelder dafür verwendet, den Ausstoß von CO2 zu verringern“, so Torkler. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 13.11.2008 Rubrik: POLITIK
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Florierender Handel mit Tropenhölzern, Schildkrötenfleisch und seltenen Heilpflanzen. – WWF fordert von China verstärkten Kampf gegen Arten-Mafia und illegalen Handel.
Chinas Hunger nach bedrohten Arten
Frankfurt am Main
Markt in China © Astrid Deilmann / WWF

Der chinesische Drache, Sinnbild der ständig wachsenden Wirtschaftskraft Chinas, hat nicht nur Hunger nach Rohstoffen oder Energie. Auch der Handel mit seltenen Tier- und Pflanzenarten oder Produkten daraus verzeichnet enorme Zuwachsraten. Zu diesem Schluss kommt der aktuelle WWF- und TRAFFIC- Report „The State of Wildlife Trade in China“. Der Bericht zeichnet ein - in Augen von Artenschützern - „erschreckendes“ Bild: Die Volksrepublik ist der weltweit zweitgrößten Importeur afrikanischer Tropenhölzer. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 12.11.2008 Rubrik: WIRTSCHAFT
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OECD- Umweltausblick 2030 stützt Forderungen des WWF
Wirtschaftskrise durch Umweltzerstörung
Berlin
Foto: © photodisk

Der heute von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Berlin vorgelegte „Umweltausblick 2030“ zeigt erneut die besorgniserregende Beschleunigung der Zerstörung der Erde. Der OECD-Bericht macht deutlich, dass auf den wichtigsten Feldern wie dem Klimawandel, der Waldzerstörung und dem Artensterben die Situation immer dramatischer wird und von einer Trendwende keine Spur ist. Die Studie bestätigt die Ergebnisse des kürzlich veröffentlichten „WWF Living Planet Report“. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 11.11.2008 Rubrik: UMWELT
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WWF protestiert mit Unterwasser- Aktion gegen Beifang. Nordsee- Studie: Pro Jahr wird eine Million Tonnen Fisch über Bord geworfen.
Fisch ist kein Müll
Frankfurt am Main
Gemeinsam mit dem WWF protestieren Taucher und Künstler in Berlin gegen den Beifang in der Fischerei. © Klaus Behnisch / WWF

Der Wal windet sich im Todeskampf im Fischernetz. Verzweifelt versucht die Meeresschildkröte, sich aus dem Netz zu befreien. Auch ein Fisch kann nicht mehr entkommen. Sie sind Beifang- Opfer in der Fischerei, wirtschaftlich nutzloser Müll. Diese Szenen spielen sich ausnahmsweise nicht im Meer, sondern bei einer Unterwasser- Performance im Berliner Stadtbad Schöneberg ab. Gemeinsam mit dem WWF protestieren Taucher und Künstler gegen den Beifang in der Fischerei und fordern ein schrittweises Verbot der Wegwerf- Praxis in der EU. Denn Beifang ist eine der Hauptursachen für die Plünderung der Ozeane. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 04.11.2008 Rubrik: UMWELT
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„WWF Living Planet Report 2008“: Bis zum Jahr 2035 zwei Planeten Erde nötig
Globaler Raubbau immer dramatischer
Berlin
© WWF

Der Raubbau an der Erde nimmt immer dramatischere Formen an und ist so groß wie nie zuvor. Zu diesem Ergebnis kommt der neueste „Living Planet Report 2008“ des WWF, der gestern in Berlin vorgestellt wurde. Wenn der Verbrauch an natürlichen Ressourcen weitergeht wie bisher, würden bis zum Jahr 2035 zwei Planeten benötigt, um den Bedarf an Nahrung, Energie und Fläche zu decken. Das ist im Vergleich zum letzten Report eine Beschleunigung um 15 Jahre. Der WWF Report wird alle zwei Jahre veröffentlicht und stellt eine Art „Herz- und Nieren-Check“ des Planeten dar. Er ist eine der international bedeutendsten Studien über den allgemeinen Zustand der Erde. …Weiterlesen »
Von Redaktion am 30.10.2008 Rubrik: UMWELT
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