Wissenschaftler des Julius Kühn-Instituts sichern Zukunft des Mischbrotes indem sie Werkzeuge für die Züchtung angepasster Roggensorten entwickeln
Was Klimawandel mit “Ortsschildern” im Roggenerbgut zu tun hat
Quedlinburg / Groß Lüsewitz
Foto: Bühender RoggenFoto: S. Roux (ZL)/ Julius Kühn-Institut
Um auf Reisen zu wissen, dass man auf dem richtigen Weg ist, reicht meist ein Hinweisschild mit Ortsnamen aus. Ähnlich gehen Züchtungsforscher des Julius Kühn- Instituts (JKI) vor, um Roggensorten zu finden, die an Klimawandel und neue Schaderreger angepasst sind. Damit sie sich rascher im Erbgut des Roggens zurechtfinden, suchen sie nach Gen- Markern. So nennen die Fachleute Ortsschilder im Erbgut, die z. B. auf ein Krankheitsresistenz- Gen hinweisen. Gelingt der Nachweis der flankierenden Ortsschilder, so ist mit hoher Wahrscheinlichkeit auch der Gen- Ort selbst in der Nähe. Bisher waren nur wenige Gen- Orte auf der Roggenlandkarte bekannt. …Weiterlesen »










