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Überlebenskampf der Wale nicht beendet

60. Sitzung der Internationalen Walfang-Kommission IWC

Frankfurt a. M. / Santiago

Foto: © William W. Rossiter / WWF-Canon

walschutz

Die 60. Sitzung der Internationalen Walfang- Kommission (IWC) endete heute in Chile laut einer Meldung der Umweltorganisation World Wide Fund For Nature (WWF) mit einem Desaster. „Für den Schutz der Wale sind nicht einmal homöopathische Fortschritte erzielt worden“, zieht Volker Homes vom WWF Deutschland ein ernüchterndes Fazit.

Die IWC sei durch die unterschiedliche Position von Walfangbeführwortern und -gegnern wie gelähmt und hätte sich deshalb lediglich darauf verständigt, keine Beschlüsse zu fassen. Das sei für den WWF ein Armutszeugnis. „Die Regierungen müssen endlich das Schattenboxen beenden und ernsthaft eine Organisation ins Leben rufen, die in der Lage ist, das Überleben der Giganten der Meere zu sichern“, fordert Homes deshalb.

Neben dem Walfang seien der Klimawandel, die Verschmutzung der Meere, Unterwasserlärm und die industrielle Fischerei die größten Bedrohungen für die Meeressäuger. Ungefähr 300.000 Wale und Delphine enden nach Schätzung des WWF Jahr für Jahr in Netzen von Fischereiflotten. Wenn sich die globale Erwärmung ungebremst fortsetzt, könnten allein durch den Klimawandel in den kommenden 35 Jahren bis zu 30 Prozent der Lebensräume der Wale in den Gewässern der Antarktis verloren gehen.

Der WWF richtete bereits im Vorfeld der Tagung einen Forderungskatalog zum Schutz der Wale an die IWC- Staaten. Diese hätten es jedoch wieder nicht geschafft, die Herausforderungen anzunehmen. Es wurde weder eine Einigung auf ein neues Schutzgebiet erzielt, noch dem Fang von Großwalen zu wissenschaftlichen Zwecken Einhalt geboten, der im nächsten Jahr mehr als 1000 Wale das leben Kosten werde.

Der Überlebenskampf vieler bedrohter Walarten geht somit nach der Konfernz weiter.

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Webtipp: >> World Wide Fund For Nature

>> Ethiker- Artikel: Wie die Wale gerettet werden können

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