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Vorträge zum Weltfrieden und zum Buddhismus

S. H. der DALAI LAMA besucht Deutschland und die Schweiz:

Genf / Frankfurt am Main

Foto: © Hans-Dieter Erlenbach

b077162204S. H. der Dalai Lama wird vom 29. Juli bis zum 7. August 2009 Deutschland und die Schweiz besuchen. Er wird dort Vorträge zum Weltfrieden und zum Mitgefühl halten, an Seminaren zu Fragen von Umwelt, Wirtschaft und Ethik teilnehmen und buddhistische Unterweisungen abhalten.

Der Dalai Lama wird am 29. Juli in Frankfurt am Main eintreffen. Er folgt damit einer gemeinsamen Einladung von drei Organisationen: der Deutschen Buddhistischen Union, dem Tibethaus Deutschland e.V. und der vietnamesischen buddhistischen Pagode Phat Hue.

Am 29. Juli wird der Dalai Lama vom Ministerpräsidenten des Landes Hessen, Roland Koch, empfangen werden. Im Anschluss daran werden beide Persönlichkeiten gemeinsam ein Pressegespräch abhalten.

Am 30. Juli wird der Dalai Lama die Bundesministerin für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Heidemarie Wieczorek-Zeul, und die Oberbürgermeisterin der Stadt Frankfurt a. M., Petra Roth treffen.

Vom 30. bis 31. Juli wird der Dalai Lama Erläuterungen zu dem klassischen buddhistischen Werk „Stufen der Meditation“ des indischen Meisters Kamalashila geben. Der Text bietet Anregungen und Anleitungen für die vielfältigen Herausforderungen des täglichen Lebens. Jeder Mensch, ob Buddhist oder nicht, kann sie anwenden.

Am Wochenende 1. bis 2. August wird S. H. der Dalai Lama an drei Symposien unter dem Motto „Eine Welt – ein Geist – ein Herz“ teilnehmen. Am 1. August vormittags steht das Thema Ökonomie und Ethik auf dem Programm, am Nachmittag das Thema Umwelt.

Am Morgen des 2. August wird sich der Dalai Lama mit Vertretern anderer Religionen über das Thema Mitgefühl austauschen. Im Anschluss daran wird das tibetische Oberhaupt am Nachmittag des 2. August in Frankfurt einen öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Die Kunst des Lebens“ halten.
Alle öffentlichen Veranstaltungen mit dem Dalai Lama finden in der Commerzbank Arena in Frankfurt statt.

Am Morgen des 3. August wird der Dalai Lama nach Marburg weiterreisen, um von der Universität die Ehrendokturwürde zu empfangen. Die Universität Marburg lehrt und forscht seit 1929 zum tibetischen Buddhismus.

Der Dalai Lama besucht Deutschland zum 35. Mal seit seiner ersten Reise im Jahre 1973. Deutschland ist damit das am meisten bereiste Land in Europa des tibetischen Oberhauptes. Dies ist ein Zeichen für das enorme öffentliche Interesse und für die große Unterstützung, die seiner Person und der Tibet-Frage in Deutschland entgegengebracht werden.

Am 10. Februar 2009 wurde dem Dalai Lama in Baden-Baden der Deutsche Medienpreis verliehen. Auf die Frage eines Journalisten, warum er Deutschland so häufig besuche, antwortete er: „Ich liebe Deutschland.“ Er bewundere die Entschlossenheit und Zielstrebigkeit der Deutschen, mit der sie ihr Land nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg aus den Ruinen wieder aufgebaut und dabei eine gefestigte Demokratie und ein starkes Wirtschaftssystem errichtet hätten.

Am Nachmittag des 3. August wird S. H. der Dalai Lama in die Schweiz weiterreisen. Er folgt damit einer Einladung der Internationalen Buddhistischen Rigdzin-Gemeinschaft in Lausanne. Dort wird er am 4. August ganztägig buddhistische Unterweisungen zu dem Text „Die Drei Hauptaspekte des Pfades“ des großen tibetischen Meisters Tsongkhapa geben und am Morgen des 5. August eine Initiation in den Buddha der Medizin erteilen. Die Eintrittskarten für diese Veranstaltungen sind ausverkauft. Im Anschluss daran werden die Tibetergemeinschaften in Europa S. H. dem Dalai Lama ein Langlebens- Gebet (tib. Tenshug) darbringen. Mit diesem traditionellen tibetisch-buddhistischen Ritual wollen die Vertreter der Tibeter aus vielen Ländern Europas ihre Verbindung mit ihrem Oberhaupt stärken. In Europa leben über 7.000 Tibeter, die meisten von ihnen – rund 4000 – in der Schweiz. Die ersten Flüchtlingsgemeinschaften wurden 1960 offiziell in der Schweiz gegründet.

Am Nachmittag des 5. August wird der Präsident des Kantons Waadt, Pascal Broulis, den Dalai Lama empfangen. Im Anschluss wird der Dalai Lama in Lausanne einen öffentlichen Vortrag unter dem Titel „Weltfrieden durch inneren Frieden“ halten.

Am Morgen des 6. August wird er mit der Präsidentin des Nationalrats Chiara Simoneschi-Cortesi zusammentreffen. Am Nachmittag des 6. August wird der Dalai Lama in Genf auf einer internationalen sinotibetischen Konferenz, an der mehr als einhundert chinesische und tibetische Gelehrte, Publizisten, Journalisten und Juristen teilnehmen, eine Rede halten. Veranstalter sind der Internationale Versöhnungsbund (International Fellowship of Reconciliation, IFOR) und die Gesellschaft Schweizerisch- Tibetische Freundschaft (GSTF). Laut Jonathan Sisson vom IFOR ist das Ziel der Konferenz, „das Verständnis zwischen der chinesichen und der tibetischen Gesellschaft zu fördern und Wege für eine friedliche Lösung der Tibet- Frage zu finden“. Tashe Taktsang von der GSTF betont, dass eine einvernehmliche Lösung im Interesse beider Völker liege: „Sie wird zudem die langfriste Entwicklung Chinas positiv beeinflussen und zu Frieden und Stabilität in Asien beitragen.“

Am 7. August wird S. H. der Dalai Lama aus der Schweiz nach Indien zurückkehren.

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Webtipp: >> www.dalailama-frankfurt.de

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