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ETHIKER DIE TAGESZEITUNG - Freitag, 03. September 2010

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Wirtschaftsethik: Pekingsymposium erst nach den Olympischen Spielen

Wertewandel und Nachhaltigkeit in China und Europa


Berlin / Peking

China genehmigt aus Sicherheitsgründen das von der Gesellschaft für interkulturellen Dialog (cm-germany.org) initiierte Pekingsymposium zu Fragen der Wirtschaftsethik erst nach den Olympischen Spielen.

Während der viertägigen interdisziplinären Begegnung mit europäischen und asiatischen Wirtschaftslenkern und Wissenschaftlern, die nun erst im September in Beijing stattfindet, werden Fragen des Wertewandels und der Nachhaltigkeit behandelt. Im Vordergrund des Symposiums stehen die chinesische und europäische Wirtschaftsethik.

Hochrangige Wirtschaftsvertreter aus den Bereichen Luft- und Raumfahrt, Energie, Medien und anderer Wirtschaftszweige werden von chinesischer und deutscher Seite am Treffen teilnehmen. Die Fragestellung wird auch von Wissenschaftlern aus Europa, der USA und China als Chance und Herausforderung für einen offeneren Ost- West- Dialog gesehen. Das Symposium sei “von dramatischer Relevanz”, erklärt Wolfgang Sachs vom Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. Sachs wurde für seine Mitarbeit beim Weltklimarat ausgezeichnet, der gemeinsam mit dem ehemaligen US Vizepräsidenten Al Gore 2007 den Friedensnobelpreis erhielt.

Außerhalb der politischen Bühne und frei von politisch- wirtschaftlichen Beweggründen, will die Berliner Society ein Forum zur Fortführung des Dialogs zwischen verschiedenen politischen, religiösen und ethnischen Gruppen schaffen. Aus der Notwendigkeit einer interdisziplinären und kulturellen Auseinandersetzung heraus, soll “Civilisations Matter” ein Ort der Begegnung für Wissenschaftler, Philosophen, Künstler, Politiker und Repräsentanten aus der Wirtschaft werden.

Mit dieser interdisziplinären Tätigkeit wird ein “dringend benötigter Beitrag zur interkulturellen Friedenssicherung” geleistet, bekräftigte Peter Ruof, Civilisations Matter Kurator, Wirtschaftsmanager und Mitbegründer der Carl Duisberg Gesellschaft in Washington.

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Webtipp: >> Civilisations Matter

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2 Kommentare zu “Wertewandel und Nachhaltigkeit in China und Europa”

  1. wieder mal falsch geklickt - Energie! | Energie Live

    [...] Materie und sie könnte inzwischen verpufft sein… davon würd’ ich aber nicht ausgehen. Immerhin haben wir’s mit einer Art Spiegelbild zu tun und nicht nur mit Teilchen, die zufällig mit [...]

  2. Mina

    Hi – sehr interessant deine Seite zu Materie und Antimaterie… obwohl das Argument der Logik mich nicht überzeugt, denn die Welt ist evtl. nicht nur logisch – sehr schön wird dies in den Gesetzen der Quantenmechanik sichtbar und vielleicht hilft es manchmal, den logischen Verstand mal auszuschalten, um die Welt erfahren zu können….

    Aber Moment – was hat dies alles mit “Wertewandel und Nachhaltigkeit in China und Europa” zu tun? – Vielleicht können es die etablierten Wirtschaftsgrößen bei der Konferenz schaffen, sich auch vom Glauben und Gefühl leiten zu lassen als nur vom logischen Kalkulieren – das würde evtl. im Sinne eines wirklichen Wertewandels auch Sinn machen :-)

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