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Wie die Wale gerettet werden können

10 WWF- Forderungen zur 60. IWC- Tagung ind Santiago de Chile

Frankfurt a.M

Foto: © Cat HOLLOWAY / WWF-Canon

Gestern hat in Satiago de Chile die 60. Tagung der internationalen Walfangkommission IWC begonnen. Auf dem Treffen debattieren die mittlerweile 80 Mitgliedsstaaten bis zum 27. Juni über die Zukunft von Walen, Delfinen und Tümmlern. Der World Wide Fund For Nature (WWF) setzt sich für den Schutz der bedrohten Meeressäuger ein und richtete zu Beginn der Tagung 10 Forderungen an die IWC- Staaten.

Der sogenannte „wissenschaftliche Walfang“ müsse gestoppt werden und dessen Anachronismus aufgelöst werden. Technische Methoden, die das Ertrinken von Walen und Delfinen in Fischereinetzen beenden, sollten als gute Fischereipraxis international verpflichtend eingeführt werden. Um eine zusätzliche Gefährdung der Wale zu verhindern, ist ein konsequenter Kampf gegen den Klimawandel erforderlich. Die Meeresverschmutzung müsse gebremst werden, u.a. auch mit konsequenter Absage an Öl- und Gasförderung in wichtigen Walgebieten.

Es sei außerdem wichtig, alle technischen Möglichkeiten auszunutzen, um die Meeressäuger vor Schäden durch Schiffskollisionen, starken Lärm und Radar zu schützen. Der WWF fordert außerdem, die unseriöse und wissenschaftlich widerlegte Behauptung, Wale seien Schuld am Zusammenbruch vieler Fischbestände, ein für allemal von der Agenda der IWC zu streichen. Dazu werde der WWF gemeinsam mit anderen Organisationen in der kommenden Woche durch Berichte belegen, dass einzig die nicht nachhaltig betriebene industrielle Fischerei die Überfischung bewirkt.

Damit sich die Walbestände erholen können, fordert der WWF eine schnelle Schaffung und Finanzierung von Meeresschutzgebieten gemäß den Beschlüssen, die auf dem UN- Naturschutzgipfel in Bonn gefasst wurden. Um die Lähmung der IWC aufzuheben, müsse der Stimmenfang für den Walfang beendet werden und eine Konzentration auf die Lösung der Probleme erfolgen. Um die Wale endlich zu schützen, sei dringend eine Reform der IWC notwendig.

Der mittlerweile in mehr als 100 Ländern aktive WWF ist eine der größten und erfahrensten Naturschutzorganisationen der Welt, sich für die Bewahrung der biologischen Vielfalt einsetzt.

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Webtipp: >> www.wwf.de

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